Mission #46: Wie AI die Rolle von Führungskräften verändert
Shownotes
Künstliche Intelligenz verändert nicht nur Prozesse und Systeme, sondern auch die Rolle von Führungskräften.
Im Gespräch mit Gaby geht es darum, wie Führung in Zeiten von KI und Transformation Orientierung geben kann, auch dann, wenn Führungskräfte selbst noch nicht alle Antworten kennen. Wir sprechen über Vertrauen, psychologische Sicherheit, Empowerment und die Frage, warum Führungskräfte KI selbst ausprobieren sollten.
Eine Folge über moderne Führung, Veränderung und den Mut, Verantwortung abzugeben.
Themen dieser Episode: • Leadership 4.0 & KI • Führung als Träger von Veränderung • Psychologische Sicherheit • Vertrauen & Empowerment • Micromanagement vs. Verantwortung • Lernen durch Ausprobieren
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Leadership #Leadership40 #KI #KünstlicheIntelligenz #Transformation #Führung #PsychologischeSicherheit #Empowerment #LeadersAndMissions
Transkript anzeigen
00:00:00: Naja, ich finde die Führungskräfte, die Leadership-Teams sind für mich immer der Träger des Wandels.
00:00:08: Das heißt was ich halt in vielen Unternehmen erlebe, die holen uns als Organizational Change Management Team rein und erwarten von uns okay das wir jetzt die Mitarbeiter durch den Wandel tragen, dass sie ihn nicht erinnern und dass sie dann halt fein sind am
00:00:21: Ende des Tages.
00:00:22: aber
00:00:23: der eigentliche Träge dieses Wandels das sind die Fährungskräfte.
00:00:27: weil im Endeffekt
00:00:46: Hallo Gabi, herzlich willkommen in meinem Podcast bei Liders und Missions.
00:00:51: Ich freue mich wirklich sehr, dass wir heute miteinander sprechen!
00:00:54: Vier
00:01:04: Punkt Null, Fußkräfte.
00:01:08: Wo geht's hin?
00:01:09: Gerade in den heutigen Zeiten wo sich so viel verschiebt und so viel passiert kann man sagen um es mal auf dem Boden runterzuholen Ich bin wirklich gespannt auf deine Perspektiven weil wir uns ja schon ein paar Mal über das Thema unterhalten haben Und heute dass quasi mal laut miteinander teilen sodass da auch andere etwas von mitnehmen können Da freue ich mich wirklich sehr.
00:01:35: Vielleicht fangen wir mal an, Gabi.
00:01:37: Ich kenne dich ja inzwischen schon ein bisschen.
00:01:40: Unsere Zuhörerinnen kennen dich noch nicht?
00:01:42: Was ist denn deine berufliche Mission?
00:01:45: Was machst du?
00:01:46: Was bewegst Du?
00:01:46: Was schiebst Du an?
00:01:48: Genau.
00:01:48: Also meine Mission, also der Kern was ich mache es verändert sicherheit unheimlich viel.
00:01:53: ja zum Beispiel SvH nach Transformation KI Einführung.
00:01:57: wir sind ja ständig mit Wandel und Veränderungen konfrontiert Und meine mission ist die betroffene Menschen in den Unternehmen in den Konzernen dazu zu befähigen dass sie durch diesen wandel kommen das sie im Endeffekt in ihre neuen Rolle ankommt dass sie wenn wir von neuen Systemen sprechen ihr hättest ein verständnis dafür haben warum wir diesen Schritt gehen Und was am Ende des Tages vielleicht auch Positives für sie dabei hinter dem Unterstrich rauskommt und dass Sie dann halt auch voll dahinter stehen.
00:02:26: Das ist mein Mission, also im Prinzip diesen Wandel verständlich zu machen auf der menschlichen Ebene.
00:02:33: Weil alle gucken immer auf die Technik und ich denke halt du kannst noch so eine tolle Technik ein schickes System haben wenn die Menschen, die damit arbeiten sollen nicht dahinterstehen hast im Endeffekt halt auch nicht vollumfänglich etwas gewonnen.
00:02:47: Das stimmt, das stimmt.
00:02:48: Wie erlebst du das denn in deinem Arbeitsalltag?
00:02:50: Wie verändert künstliche Intelligenz die Rolle von Führung konkret?
00:02:55: Hast du da so ein paar Beispiele vor Augen?
00:02:59: Naja ich finde dass die Führungskräfte, die Leadership-Themen sind für mich immer der Träger des Wandels.
00:03:07: Das heißt, was ich halt in vielen Unternehmen erlebe, die holen uns als Organisational Change Management Team rein und erwarten von uns, okay das wir jetzt die Mitarbeiter durch den Wandel tragen.
00:03:18: Dass sie ihn nicht zu kehren und dass sie dann halt freien sind am Ende des Tages.
00:03:21: aber der eigentliche Träger dieses Wandels, das sind die Führungskräfte.
00:03:26: weil im Endeffekt wenn sich für dich jetzt Mitarbeiter etwas ändert... Sie ja von der vertrauten Person hören, von deiner Führungskraft und nicht von irgendeinem Beraterteam was reinkommt.
00:03:37: Und sagt okay morgen laufen wir halt alle links rum und nicht mehr rechtsrum.
00:03:41: Die Führungskräfte sollen Orientierung geben sie sollen Sicherheit geben.
00:03:44: Also selbst finde ich in so einer Doppelrolle gerade auch bei der KI Sie wissen ja vielleicht selbst noch gar nicht wo geht die Reise hin?
00:03:53: Sie haben keine Antworten auf die Fragen diese von ihren Mitarbeitern gestellt bekommen.
00:03:59: Das ist halt der Punkt, wo sich für mich auch durch die KI bei den Führungskräften unheimlich viel ändert.
00:04:06: Weil normalerweise es wird von denen immer wahr, dass sie eine Antwort haben auf die Fragen also, wo geht die Reise hin?
00:04:10: Was machen wir jetzt als
00:04:11: Nächstes?".
00:04:11: Da müssen Sie halt auch im Endeffekt sich jetzt mal soweit öffnen und auch sagen okay ich weiß das vielleicht selbst noch nicht!
00:04:17: Dass sie dann nicht mehr so die Richtung vorgeben sondern dass sie im Endefekt nur noch ja Leitplanken gestalten und die Mitarbeiter dann halt auch mal freie Raum geben auch vielleicht mitzudenken, mitzugestalten.
00:04:29: Ich würde da mal drauf ausspringen, weil du sprichst da glaube ich was an.
00:04:33: Was sich selber bei uns in unserer eigenen Struktur auch gemerkt habe und ein Stück weit unterschätzt habe ehrlicherweise.
00:04:40: Also wenn ich einfach mal gucke, was hat bei uns funktioniert?
00:04:43: Und warum hat es funktioniert?
00:04:45: und was hat in anderen Strukturen die ähnlich sind wie unsere Struktur funktioniert?
00:04:51: und warum hat das funktioniert?
00:04:53: also wenn man so reverse engineering betreibt?
00:04:55: Und ich glaube du sprachst da einen Kern Punkt an, egal in welcher Struktur man künstliche Intelligenz oder ich sag mal Large Language Model die Arbeit auf Large Language Models verändern möchte.
00:05:10: Dass diejenigen die Entscheidungen treffen das als erstes tun müssen also wirklich machen müssen.
00:05:17: Also man muss sich als Führungskraft heutzutage massiv mit diesem Thema auseinandersetzen und nicht einfach irgendjemand anders machen lassen, wie man das vielleicht gewohnt ist aus der alten Welt.
00:05:30: Sondern man muss es wirklich selber bauen um diesen Schmerz zu fühlen, um zu wissen okay wo sind denn die Ecken und Kanten und die Themen die aufpoppen können?
00:05:41: Weil nur wenn man's wirklich gemacht hat Es lernt, durch das machen kann man es anderen zeigen wie es vielleicht leichter geht.
00:05:52: Wie es einen selber gehebelt hat.
00:05:55: Du hast gerade gesagt der Person, der man vertraut im Unternehmen also sprich seine eigenen Lieder so sagt okay guck mal oder die haben das gemacht Es hat funktioniert und die sind dabei nicht umgekippt, also kann ich das auch mal versuchen.
00:06:12: Also ein bisschen so, dass jemand der als erster Penguin ins Wasser gesprungen ist... ...also kann ich da auch hinterher
00:06:17: springen?
00:06:18: Ja genau!
00:06:19: Im Endeffekt ist es ja so, ich sage bei Menschen folgen Menschen, weißt du?
00:06:25: Wenn du halt immer nur in der Theorie bist und wie du sagst wenn du halt jetzt machen kommst dann wirst du ja nie wissen wie's wirklich ist und dann kannst du deinen Leuten doch keine Sicherheit geben.
00:06:34: Dass du zumindest einen Plan hast, wie ich sagen kann Ja, dass die Leute halt auch verstehst und ich finde ein ganz wichtiger Punkt ist auch diese das jetzt halt aus einem Bass wird.
00:06:43: Aber ich find es passt halt trotzdem dieses Thema mit der psychologischen Sicherheit.
00:06:47: Also auch Raum zu schaffen Fehler zum Machen sich selbst das zugestehen, dass man Fehler machen kann Auch als Führungskraft und dass Es nicht schlimm ist, dass Man deswegen sein Gesicht Nicht gleich verliert ja und dann gibst Du ja damit automatisch auch deinen Mitarbeitern Diese Sicherheit Dass sie sich Ausprobieren können.
00:07:04: Und wir müssen halt weg von Diesem Micro Management Den Mitarbeitern halt auch einfach mal diese Verantwortung übertragen und ihn auch ein Stück weit vertrauen.
00:07:14: Weil als Führungskraft musst du ja nicht immer alles wissen, kannst du heutzutage auch nicht mehr.
00:07:19: Und vielleicht hast du jemanden im Team den du da halt einfach ein bisschen empowern kannst das Thema voranzutreiben.
00:07:25: Halt auch so'n bisschen Verantwortung ins Team zu geben und dass es halt nicht mehr so strikt hierarchisch ist.
00:07:32: Ja und der Spannende ist in dem Zusammenhang... Was hab ich das festgestellt?
00:07:38: Geh mehr, ich mich in dieses Thema reingraben.
00:07:40: Egal, welches Thema.
00:07:42: Mehr habe ich das Gefühl.
00:07:43: Ich weiß gar nichts mehr!
00:07:46: Weil das Loch wird immer tiefer und tiefer.
00:07:49: Natürlich entwickelt man ein tieferes Verständnis für Dinge.
00:07:53: aber ich glaube dass das verteilt so was man tun kann egal ob man Führungskraft ist oder Supporter oder war es auch immer.
00:08:01: ja was von der Rolle man hat.
00:08:03: wir wissen alle gar nicht.
00:08:05: Also das erstmal zu akzeptieren ist, glaube ich essenziell.
00:08:09: Genau!
00:08:12: Wenn du so kannst halt gemeinsam eine Art Schwarmintelligenz entwickeln.
00:08:16: Da musst du auch weg von dieser klassischen Struktur von diesem Organigramm.
00:08:21: Weil es ist wirklich das Schwarmwissen und wir müssen jetzt als Team gucken dass wir das irgendwie... dass wir halt gut in dem werden, was wir davor haben.
00:08:30: Wobei das nicht ganz so einfach ist.
00:08:32: ehrlicherweise wenn man so wie wir hier bei uns im Unternehmen auf der grünen Visa anfangen könnte war es ein leichtes zu sagen okay wir wechseln jetzt in Rollen basiertes Modell und verschiedene Personen und auch verschiedene Maschinen, sag ich ganz bewusst.
00:08:47: Also wir haben uns diverse agentische Systeme gebaut.
00:08:52: Wir haben fertige Lösungen zurückgegriffen, wir haben selber mit Cloud Code gekodet.
00:08:57: also wir haben quasi eine hybride Landschaft erstellt wo Maschine und Menschen gemeinsam kollaborativ arbeiten in einem rollenbasiert Modell.
00:09:07: das ist natürlich sehr einfach aufzubauen wenn man auf der grünen Wiese anfängt.
00:09:14: Und in einer bestehenden Struktur ist das ehrlicherweise auch nicht ganz so easy, weil du natürlich dann auch merkst, ah!
00:09:23: Man muss vielleicht auch verschiedene... Ich sag' ich mal... Klassische Stellenbeschreibung, die man hat.
00:09:30: Menschen, die einen bestimmten Verantwortungsbereich getragen haben.
00:09:33: Man muss das aufbrechen und es verschiebt sich halt auch wieder was.
00:09:37: Du weißt auch wenn sich wieder etwas verschiebt dann kommt wieder Angst hoch!
00:09:40: Und dann ist es tatsächlich glaube ich in dem Fall eine der Kernaufgaben der Führungskräfte Sicherheit zu geben.
00:09:48: Dass hier alle bleiben und alle wichtig sind weil nur so geht's.
00:09:52: Ja und Angst finde ich... Das ist ja in diesen ganzen Transformationsprojekten.
00:09:58: Das ist ja auch immer so eine Geschichte mit dieser Angst, also das schneiden wir jetzt aus okay?
00:10:06: Weil wenn man die Leute nicht mitnimmt dann entwickelt es so eine Eigendynamik und dann kommt die Angst hinzu und jeder weiß dann noch ein bisschen was dazu, was vielleicht potenziell passieren wird.
00:10:18: Und dann die Leute fragen sich natürlich ok das macht jetzt alles die KI dann mit mir, was passiert denn dann?
00:10:25: Mit meinem Job?
00:10:25: und wenn die Leute nicht abholen.
00:10:28: Das war diese Eigendynamik über die ich gestorben habe.
00:10:31: Das kriegst du so schwierig wieder eingeholt bei sich das streut durch das Unternehmen auf dem Flurfunk und alles.
00:10:38: Du musst ja auch immer gucken also über welche Mitarbeiter-Ebene du sprichst zum Beispiel die Mitarbeiter in der Produktion, die essentiell wichtig sind, die hören es jetzt von dieser KI und fragen sich natürlich okay braucht's mich da wenn eine Maschine das alles macht.
00:10:53: Leute da abholen und denen sagen natürlich, du bist noch mindestens genauso wichtig wie vorher.
00:10:59: Weil natürlich kann die Maschine – die KI – dir etliche, weiß ich nicht, Analyseaufgaben oder schneller abnehmen.
00:11:09: nur du brauchst dir diesen jungen Loop trotzdem weil nur wir als Menschen können ja sagen stimmt es was diese Maschine darberechnet hat?
00:11:15: Was die KI da ausgespuckt hat?
00:11:18: Und das musst du den Leuten aber vermitteln, weil sonst wird diese Angst dir immer größer.
00:11:23: Dann hast du eine menschliche Dynamik die du ganz, ganz schwierig nur eingefangen bekommst.
00:11:28: Ich finde da müssen Führungskräfte halt auch darauf sensibilisiert werden.
00:11:32: Ich meine Kommunikation ist in Transformation ohnehin essentiell.
00:11:36: nur ich glaube hier ist dieses Aufklärungsarbeit noch viel wichtiger und auch dass die Führungskraft dann sagt okay ich weiß vielleicht selbst noch gar nicht wie deine Rolle im Jahr aussieht Ich kann dir zu sichern, dass du wichtig bist nach wie vor.
00:11:49: Also die Leute halt auch wirklich als in denen wirklich diese Angst nehmen und sagen okay ich weiß vielleicht auch noch nicht ganz genau wo wir uns hin entwickeln aber es wird gut!
00:11:58: Was ich sehe ohne es zu bewerten das viele eine Vision haben und etwas vorwärts treiben wollen und eine riesen Chance an etwas begreifen und in ihrem Aktionismus vergessen dass wenn sich jemand sehr schnell sehr massiv bewegt Es ist vielleicht in einem Menschen Motivation ausflößt und sagt, cool.
00:12:17: Und da gehe ich jetzt mit!
00:12:19: Das gibt mir Sicherheit.
00:12:20: aber im anderen Menschen... geht ein Alarm hoch.
00:12:24: Aus was für einen Grund auch immer, das hat vielleicht gar nichts mit dieser Beführungskraft zu tun ja?
00:12:28: Das hat vielleicht mit Erfahrung aus dem früheren Berufsleben zu tun.
00:12:31: Dieser Alarm der da hochgeht, der wird tatsächlich im Gehirn erst mal siebenmal höher bewertet als positive.
00:12:39: und dann zu erwarten dass diese Person es schafft ist diese alarmierten Situation auszusteigen und sagt okay ich mach das!
00:12:46: Das ist schwierig, das ist total schwierig und dazu braucht man keinen tiefen psychologischen Hintergrund habe ich auch nicht.
00:12:53: Aber man braucht diese Sensitivität dafür, dass die Veränderung, die doch massiv ist weil es die Art wie wir arbeiten extrem verändert?
00:13:03: Da braucht's eine Runde mehr und vielleicht auch ein bisschen spielerischem Ansatz sich gemeinsam hinzusetzen.
00:13:09: Man muss Zeit investieren in diese Projekte also extrem viel Zeit das sehe ich ja bei uns hier auch und sich hinsetzen.
00:13:16: ok jetzt lass uns doch mal überlegen an deinem persönlichen Alltag was zutaten am meisten weh Und die meisten kommen tatsächlich irgendwann an diesen ganzen organisatorischen Kram ran.
00:13:24: Ich weiß nicht mehr, wie ich meine Aufgaben schaffen soll.
00:13:27: Ich weiss nicht mehr ,wie ich das alles konniere, weil irgendwann so ein Brainfog entsteht.
00:13:30: und dann kann man genau da ansetzen und sagen, guck, lass uns doch mal einen kleinen Agenten bauen der dir dabei hilft besser zu schreiben!
00:13:40: Und dann macht man so ein kleines Lektoratsystem mit einer Dien-Norm, die man einbaut.
00:13:44: Einen kleinen Custom-Gibli baut man erst mal der kann in unterschiedlichen Kaisen quasi je nachdem welcher Infrastruktur man läuft und aufgesetzt wird.
00:13:56: Menschen bekommen so ein erstes Verständnis dafür wenn man sich denn so einen kleinen Assistenten selber bauen für ein Problem was man selber hat und das dann erstmal lösen in einem ersten Schritt.
00:14:06: Und spannend ist, sowas auch in so größeren Runden zu machen.
00:14:09: Zu sagen okay wir sammeln jetzt mal alle unsere wirklichen Pain-Points.
00:14:14: Bei uns zum Beispiel ist da dieser Telefonassistent rausgekommen.
00:14:17: Ich wusste schon dass das ein Thema ist dieses Telefon diese zehn Anrufe am Tag die reinkommen und irgendwann muss sie annehmen und das reißt einem ja immer aus der Konzentration raus oder man hat eine Umleitung auf irgendein Telefon.
00:14:32: Wir haben das gelöst, indem wir quasi einen KI-gestützten Anrufbeantworter eingesetzt haben.
00:14:38: Und das ist jetzt seit anderthalb Jahren läuft das?
00:14:41: Das wird von Kunden gut angenommen weil es ist doch immer noch so der eine Call am Tag dabei, die wirklich aufmerksam braucht und den man nicht verpassen darf.
00:14:50: Das ist ein super schönes Beispiel!
00:14:52: Weil im Endeffekt ist sage ich halt immer... Man muss sich mal drei Fragen stellen wenn wir vor einer Veränderung stehen egal wie die gelagert ist Wie kann ich den Menschen Orientierung geben, wie kann ich die Betroffenen zu Beteiligten machen?
00:15:04: Da finde ich ist dein Beispiel mit der Telefonanlage halt richtig schön.
00:15:09: Weil okay, wo es euer größter Schmerz bringt, wo kann sich jeder reinversetzen oder diese Betroffene in dem Moment und wie befähigst du sie dann letzten Endes anzunehmen.
00:15:20: Und das ist wirklich ganz schön.
00:15:22: was Du halt gesagt hast ja.
00:15:23: Euer Painpoint war dass mir diesen ganzen Anrufen so da konnte halt reinversetzen.
00:15:29: Und dann hast du das im Prinzip so positiv gedreht, weil dann haben sie ja einen Benefit für sich rausgezogen und dann sind sie automatisch offener dieser gesamten KI-Geschichte gegenüber.
00:15:41: Weil es ist nicht mehr die KI, die die Arbeit gefährdet sondern also dann passiert ja auch was in der Denke von den Leuten dann so ah okay!
00:15:50: Was kann ich in da Positives für mich rausziehen?
00:15:53: Und dann geht dieses Learning ja im Endeffekt immer weiter.
00:15:56: Dann überlegen Sie ja dann halt den nächsten Schritt.
00:15:58: okay, was könnte ich vielleicht noch durch die KI machen lassen?
00:16:04: Und dann mein Fokus in meinem Daily Job auf etwas anderes strategischeres oder whatever zu legen und dann bist du ja im Enteffekt da wo wir halt hinwollen dass sie Leute dieses dieses feine Commitment haben das sie nicht mehr sagen oh KI nee das will ich nicht es ist nichts für mich sondern Okay, was kann man noch alles machen?
00:16:22: Und da bist du im Endeffekt da wo wir hin wollen.
00:16:25: Dann beschäftigen
00:16:26: sie sich damit und dann ist es halt eine etablierte Geschichte.
00:16:31: Ich meine klar, du wirst immer die Leute haben und das ist ja vollkommen normal, die dann sagen hey, das ist nichts für mich.
00:16:38: Die Leute kriegst auch nur schwer gedreht.
00:16:40: Nur den Hof der Mannschaft kriegste so durch diese Beteiligung eigentlich immer abgeholt.
00:16:45: Wie du sagst, das kostet Zeit!
00:16:47: Das ist halt in vielen Unternehmen, mag man sich diese Zeit auch gar nicht geben.
00:16:52: Aber irgendwann kommen sie halt zwangsläufig immer an diesen Punkt dann der Pain halt einfach so groß ist.
00:16:58: So ja vielleicht wollen wir mal gucken wie wir unsere Mannschaft abgeholt bekommen und ich finde das muss sich halt einfach ändern dass man das von vornherein halt direkt korrekt denkt und die Leute angezieht Weil Keine ist halt für viele Leute nicht greifbar und es ist ein riesiges Mysterium immer noch.
00:17:14: Klar, das ist jetzt irgendwie in aller Munde aber wie du Eingangs gesagt hast am Ende des Tages wissen wir nichts oder nur einen kleinen Teil.
00:17:22: Man muss einfach zu dieses... dass die Leute halt Bock drauf haben, dass sie sich damit beschäftigen wollen.
00:17:27: Und jeder muss dann auch irgendwie so enabled werden für sich kleine Sachen daraus zu ziehen und ich glaube so kriegen wir das dann ganz gut gedreht in den Unternehmen.
00:17:36: Dass die Führungssetage dann einfach mal sieht.
00:17:38: okay hier sind wir wirklich gefordert ja.
00:17:41: Bevor es weitergeht ein kurzer Hinweis an eigener Sache.
00:17:49: Kommunikation skaliert in den meisten Unternehmen nicht.
00:17:54: Je mehr Expertinnen, Themen, Regionen und Kanäle hinzukommen, desto größer wird das Chaos.
00:18:02: Genau deshalb haben wir Tucano entwickelt – das Produkt für Unternehmen die über Customer Value Communication wachsen wollen.
00:18:11: Tucano hilft dabei, Expertise in kontinuierliche Sichtbarkeit zu übersetzen markengerecht skalierbar mit der Unterstützung von AI damit Kommunikation nicht mehr zum Engpass wird, sondern zum Wachstumstreiber.
00:18:25: Mehr dazu auf www.reethinkingplaces.com.
00:18:30: und jetzt zurück zur Folge!
00:18:35: Und das fängt wirklich bei diesen ganz kleinen Dingen an, also egal in welchem Team.
00:18:55: Also ich kann ja nochmal zwei weitere Beispiele nennen was in den meisten Unternehmen ein Riesen-Painpoint ist oder Reibungspunkt zwischen Marketing und Vertrieb ist.
00:19:06: Vertrieb is draußen am Kunden macht Präsentationen oder auch Customer Success macht Präsentationen und Marketing hat unfassbar viel Mühe da reingestellt Markenvorlagen und PowerPoint Templates und weiß nicht was Das Wissen von Kundenprojekten liegt aber in einem anderen Team begraben.
00:19:24: Die haben ganz oft einen riesen Reibungsschnittstelle, das marketingende Präsentation braucht die nicht im aktuellen Stand entspricht.
00:19:33: D.h.,
00:19:34: sie bleiben eher auf dem Template-Bereich und Vertrieb verkauft dann plötzlich irgendwas was sich ausgedacht hat.
00:19:39: Im schlimmsten Fall machen Sie da noch irgendwelche komischen Bilder rein.
00:19:42: irgendwie Ja, es ist leider die Realität nicht heute.
00:19:46: Bauen sich dann irgendwelche Slides selber oder irgendwelchen Grafiken selber, die auch nichts mehr weil's mal schnell geht muss mit dem CI der Firma zu tun hat etc.
00:19:56: Und um diese Schnittstelle aufzulösen, dass ich halt alle Wertgeschätzt fühle in ihrer Arbeit.
00:20:02: Es ist ein einfaches zu sagen man baut da jetzt quasi wirklich ein ganz kleines agentisches System in die Mitte was im Prinzip die Templates das hier an der Firma kennt Und der Mitarbeiter, der draußen am Markt ist, ergibt rein was er inhaltlich gestalten will.
00:20:19: Die KI hat bestimmte Regeln und Vorgaben, was in welcher Art und Weise auch vom Produkt kommuniziert werden soll macht ein Match und man hat innerhalb von drei bis fünf Minuten eine komplette Powerpoint Präsentation gebaut weil man muss es nicht mehr selber bauen.
00:20:35: ja die KI holt sich das halt aus den entsprechenden Wissensdatenbanken halt raus kann das in Microsoft Tools quasi umsetzen oder halt auch im Kann war, je nachdem was für eine Infrastruktur da ist.
00:20:48: und dann wird auf die Corporate Bilder zugegriffen.
00:20:51: Auf die Corporates, auf die Templates etc.
00:20:54: Und es wurde einfach gebaut ja?
00:20:56: Es muss kein Mensch mehr da sitzen und irgendwelche Seitenränder setzen oder irgendwelche Grafiken selber bauen, oder noch einen Eichen dazu.
00:21:05: Und das sind die nervigen Aufgaben, die schon immer da waren und dann kann man wirklich am Kern arbeiten.
00:21:13: Oder man nimmt sich die Zeit, die der eine oder andere mit diesen endlose Präsentationen verbracht hat und setzt sich mal zusammen und redet man davon wie man vielleicht ein neues inhaltliches Content-Stack aufbauen kann, damit man in neue Produktlinien reingehen kann.
00:21:29: Oder ein zweites Beispiel, Brücke zwischen Markt und Produkt.
00:21:33: Wie übersetzen wir die Use-Cases vom Produkt?
00:21:36: Diese Story ist diese Epics in großer Releases etc.
00:21:40: Und Entwicklungsteams haben eine ganz andere Art zu kommunizieren, eine ganz anderes Struktur als jemand, der quasi am Markt unterwegs ist.
00:21:48: Derjenige, der am Markt und unterwegs ist, der schweichert gerne viel Kontext aus – das ist auch wichtig!
00:21:54: Aber da eine Kaida zwischenzuschalten war sie so.
00:21:57: was habe ich übrigens bei uns auch gebaut?
00:21:59: also wir bauen auch Kollaborativprodukt.
00:22:02: Robin ist ein Mensch, unser CTO und ich auch ein Mensch.
00:22:06: Wir arbeiten zusammen am Produkt mit Cloud Code aber auch bei weiteren Assistenten oder Agenten weil sie können auch ablegen
00:22:15: etc.,
00:22:15: die schreiben aufgrund von meinem Input Put Requirement Specification.
00:22:20: Robin und ich entwickeln den gemeinsamen Verständnis.
00:22:23: Ich visualisiere die ganzen Mock-Ups der Software bis sie so sind wie ich mir das vorstelle wie diese Marktübersetzung funktioniert.
00:22:32: Also ich arbeite quasi wie so ein Kindergärtner.
00:22:36: Ich gartet die KI dahin, dass wir ganz klar und scharf sind Und dann gibt es die Übergabe im Github mit Tickets die auch von der KI geschrieben wird.
00:22:46: Und dann wird es übersetzt, wenn wir ein gemeinsames Verständnis davon haben ins Tool und dann Bautoot und dann machen wir Testing und Literationen.
00:22:55: Entwicklungsprozesse haben sich dadurch extrem verändert.
00:22:57: Der Mensch muss viel mehr in das Judgment und vielmehr in die Verantwortung rein, um zu gucken, funktioniert's denn auch wirklich?
00:23:05: aber die Geschwindigkeit ist halt viel höher und die Reibung in der Kommunikation ist halt nicht mehr da Weil wenn ich mir überlege vor zwanzig Jahren, wir haben auch schon Produkte entwickelt damals ganz plump und einen Knopf gebaut.
00:23:18: Da hat er nicht die Farbe gebildet weil es halt nicht spezifiziert worden ist und dann hat sich irgendjemand in der Entwicklung was ausgedacht.
00:23:25: Macht Kagi übrigens auch!
00:23:27: Wenn man's nicht spezialisiert macht sie auch.
00:23:30: Du sagst das das ist super wichtig.
00:23:32: dieses der Mensch
00:23:33: muss noch viel mehr in die Verantwortung.
00:23:35: und ich glaube dass es etwas Was vielen Menschen so gar nicht bewusst ist und gerade den.
00:23:44: Die Angst vor Karrieren, weil die denken, man wird weg rationalisiert.
00:23:48: auch dieses Beispiel von Marketing was du gebracht hast fand ich super schön.
00:23:52: Dieses ist mal nervige C I konformes Leitz bauen aber Das ist ja etwas, was Marketing jahrelang oder jahrzehntelange im Kern auch gemacht hat.
00:24:05: Und dann darfst du da auch nicht vergessen das sind teilweise Mitarbeiter gerade wenn es Mitarbeiter sind die das vielleicht schon zwanzig Jahre machen?
00:24:11: Auch wenn sie's nervig finden,
00:24:14: ist es Teil
00:24:14: ihrer beruflichen Identität und das wird auf einmal von KI weggenommen.
00:24:20: Da muss man halt wirklich mit Fingerspitzen für diesen Mitarbeiter wirklich an diese KI ranführen.
00:24:27: Und natürlich für dich und für mich ist es klar, dass die so nervigen Slides bauen.
00:24:33: das macht die KI und wir können uns dann aber als Mensch eher um strategische Ausrichtung, Marktbearbeitung kümmern.
00:24:40: Uns ist es Klar nur diesen Mitarbeiter der ja erst mal in dieser Schockstarre ist, dass sie KI sein Objekt macht auch wenn's von den blöden Slides sind.
00:24:49: Und da müssen wir halt hin, dass man sich wirklich da wie du eingangs auch gesagt hast.
00:24:54: Dass man sich da die Zeit nimmt und den Menschen das erklärt und es in der Rand führt und ihnen die Möglichkeiten, die sich ihnen eröffnen durch KI halt wirklich näher bringt und zwar sensibel und menschlich.
00:25:06: Und dass sie halt super wichtig sind... in der Entscheidungsfindung nachher.
00:25:10: Weil die KI wird Vorschläge
00:25:12: machen,
00:25:13: wird in viel kürzerer Zeit mehr Vorschlage bringen als wir es als Mensch machen können.
00:25:19: nur die Entscheidung was letzten Endes gemacht wird ob wir links rumlaufen rechts rum oder auf ihr stehen bleiben das ist ja immer noch eine Sache von den Menschen und ich glaube dass ist genau der Knackpunkt.
00:25:29: man denkt halt immer nur weil bei mein gewisse Dinge weiß er das ist total eingängig das verstehen die anderen auch.
00:25:36: aber das ist gar nicht so.
00:25:38: Und ich hab da so ein Beispiel, das hat jetzt grad gar nichts mit KI zu tun.
00:25:42: Nur ... Ich habe das ganz gern bei Kickoff-Veranstaltungen für Change in so dreizeitigen Projekten.
00:25:51: Also Video?
00:25:53: Ich glaub', dass es irgendwo in London gedreht ist.
00:25:56: Das Video ist, glaube ich weiß nicht, zehn Jahre oder fünfzehn Jahre her!
00:25:59: Da wären Jugendliche aufgenommen im Alter von acht bis siebzehn Jahren alt sind die und da is eine analoge Uhr Und da werden, ich glaube, zehn junge Menschen interviewt.
00:26:12: Also was heißt Interview?
00:26:12: Die werden gebeten die Uhr abzulesen!
00:26:15: Für mich total klar wie viel Uhr es ist für jeden anderen auch.
00:26:18: Teilweise nicht in der Lage weil sie gar nicht mehr kennen und... Ich finde, was dieses Video total schön rüberbringt ist.
00:26:26: Dieses nur weil ich weiß wie das läuft, weiß es mein Gegenüber noch lange nicht und ich find' dass halt auch dieser Transfer.
00:26:32: wieder zu deinem Marketing Beispiel.
00:26:34: natürlich wissen wir, dass die Marketing-Leute sich jetzt um viel strategischere von mir wichtigere Dinge kümmern können damit schneller werden, effizienter.
00:26:45: Nur am Ende des Tages wissen sie das vielleicht gar nicht und da muss man halt einfach Zeit rein investieren Er sich einfach Zeit für seine Mitarbeiter nehmen, um den das Ganze zu erklären.
00:26:57: Um sie daran zu führen und um ihn die Angst zu nehmen.
00:27:00: Und dass Sie dann nachher für sicher halt auch irgendwie was damit rausnehmen können und dass sie dann wirklich Bock haben, sich vielleicht intrinsisch mehr damit zu beschäftigen?
00:27:09: Ja ich würde gerne an einer Stelle nochmal einhaken weil da bin nicht hundert Prozent deiner Meinung aber vielleicht habe ich dich ja auch nicht ganz richtig erstanden.
00:27:17: Ich glaube was essentiell wichtig ist oder zumindest machen wir das bei uns im Team Die sollen nicht schneller werden.
00:27:23: Das war blöd ausgedrückt.
00:27:25: Okay, aber dann sind wir auf einer der die sollen nicht schneller werden.
00:27:28: Auf gar keinen Fall!
00:27:28: Wir wollen keine menschlichen Effizienzmaschine machen.
00:27:34: Ich würde sogar anders formulieren weil das was bei uns passiert ist sie sollen nicht mehr machen, sie sollen besser werden
00:27:43: ja
00:27:43: weil sie langsamer sind.
00:27:45: Wir sollen eigentlich dadurch lernen selber langsame zu gehen und dadurch bessere Entscheidungen zu treffen.
00:27:52: Also das ist tatsächlich diesen Shift, den man wirklich in einer Organisation hinkriegen muss.
00:27:58: Also erst mal in dieses rollenbasierte Modell zu gehen?
00:28:00: Ich gehe in die Verantwortung und ich entscheide – ich werde der Judge in meiner Welt da!
00:28:07: Und ich lasse mir zum Beispiel – jetzt komme ich nochmal auf dieses Marketing-Beispiel, weil das glaube ich relativ greifbar ist – ich arbeite mit meinem assistentischen System.
00:28:15: erstmal drei valide Vorschläge Ich gehe von drei Perspektiven an ein Thema ran, entscheide was ich für gut befinde mit meinem Wissen und meiner Expertise.
00:28:28: Mit dem was mich als Menschen ausmacht so dass man nicht merkt das das eine KI gebaut hat ja?
00:28:34: So dann gehe ich damit weiter.
00:28:37: sag guck mal ich habe hier anstelle nur einen Vorschlag.
00:28:39: ich hab hier drei Vorschläge lass uns das vielleicht nochmal eine Schleife gemeinsam weiterentwickeln Und dann ist das Ergebnis so viel besser.
00:28:50: Und das muss man wirklich an eigener... Das muss man spüren, den Unterschied macht.
00:28:56: Die sollen jetzt nicht alle wesentlich mehr Projekte machen, das kriegt man eh nicht hin.
00:28:59: Also vielleicht kann man noch ein bisschen Effizienzsteigerung reinkriegen.
00:29:04: aber das ist das was ich versuche meinen Leuten immer beizubringen.
00:29:09: wir versuchen uns die nervigen Aufgaben weg zu rationalisieren so dass können Maschinen machen.
00:29:15: Aber ich möchte, dass wir wirklich in diesem Kern der kreativen Arbeit... ...in diesen Dingen was Neues entsteht.
00:29:24: Weil KI ist ja nur die Vergangenheit!
00:29:25: Die können ja mit bestehenden Daten arbeiten und neue Perspektive zeigen.
00:29:30: Wir können natürlich auch coole neue Sachen entwickeln aber manchmal ist es auch sehr schräg was dabei rauskommt.
00:29:36: Man braucht halt immer diesen humanen Loob und das ist die eigentliche Chance, die da drin steht.
00:29:41: Und natürlich wir sind auch als Menschen verantwortlich, dass in eine sichere Struktur zu bringen, dass das nicht irgendwo im Netz landet an der Ende des Tages.
00:29:51: Das würde ich auch noch mal dranfügen.
00:29:52: also neben dem Thema Angst nehmen... Sicherheit geben, mitmachen.
00:29:58: Sich Zeit nehmen und ich sage es auch ganz, ganz essentiell.
00:30:02: Und das sehe ich nicht bei Mitarbeitern.
00:30:03: Das sehe ich tatsächlich in beider Führungskraft dafür zu sorgen dass es sicher ist also dass so ein Laufstall hat ja dass sich das nicht verselbstständigt.
00:30:11: Es ist unsere Aufgabe als Führungskräfte.
00:30:14: Ja ich finde es war ganz schön was du gesagt hast.
00:30:16: dieses Effizient heißt nicht mehr in der gleichen Zeit sondern einfach mal wieder Raum hat in Ruhe zu denken.
00:30:26: Ja,
00:30:27: also weil man ist ja und es soll gar nicht negativ konnotiert sein aber man ist immer in diesem hamster Rat von Meeting zum Meeting und du hast überhaupt
00:30:35: was ja
00:30:36: teilweise noch nicht mal Zeit dich auf dein nächstes Meeting vom Kopf her vorzubereiten.
00:30:41: weil das ist auch gerade jetzt im Zeitalter Teams Meeting whatever die sind ja direkt aneinander geflanscht diese ganzen Meetings Früher, wenn wir schon bei der Vergangenheit sind.
00:30:52: Bist du noch in deinem Meetingraum gelaufen?
00:30:54: Hattest du zumindest mal je nach Laufweg zehn Minuten Zeit mal kurz durchzuschnaufen.
00:31:00: Das haben wir heute halt gar nicht mehr.
00:31:02: und dann finde ich halt das wirklich ein schönen Gedanken dass uns das halt einfach mal wieder ja so einen Raum gibt freie Zeit wo wir mal konstruktiv wieder nachdenken können über den.
00:31:14: Und dann müssen wir uns halt auch nicht wirklich irgendwie drüber nachdenken, was können wir jetzt Innovatives als Nächstes machen?
00:31:20: Da kannst du als Sparingspartner die KI ja gut dafür nutzen.
00:31:24: Wie du sagst wirst du das als Mensch entscheiden weil die KI hat ja gewisse menschliche Fähigkeiten würde die KI halt nie haben.
00:31:32: Der Mensch wird immer wichtig sein und eigentlich ganz schön die KI da zu nutzen dass man wieder ein bisschen mehr... Freiräume in seinem Kopf hat.
00:31:43: Ja,
00:31:43: du hast gerade übrigens einen schönen Ansatzpunkt genannt wo man das auch sehr schön nutzen kann.
00:31:49: Meetings auf zweierlei Hinsicht.
00:31:51: also.
00:31:52: ich habe zum Beispiel für mich selber ein First Secretary gebaut der darauf achtet dass sich nur eine maximale Anzahl an Meetings im Kalendern überhaupt zulassen dass sich Recovery und strategische Zeit tatsächlich geblockt wird.
00:32:07: Ich habe mich auch regelmäßig daran erinnern.
00:32:09: Er macht für mich auch Morning Briefings und noch Briefings for Meetings, dass ich nochmal abgeholt werde und dann da reinkomme.
00:32:17: Und wenn ich das möchte – und das ist auch wichtig!
00:32:20: Wir müssen jetzt nicht wegen KI, weil es Transkriptionen gibt in Protokoll-Wut ausarten.
00:32:26: Aber manches lohnt sich wirklich aufzuschreiben.
00:32:29: und ich frage in bestimmten Meetings gerade also Kickoff-, Projektmeetings
00:32:32: etc.,
00:32:33: sollen wir eine Aufzeichnung machen gemeinsam?
00:32:35: und dann kann danach automatisiert nach einem bestimmten Muster, was man vorgibt.
00:32:40: Weil man sollte nicht einfach irgendwas bei einem machen also kann ihr einfach irgendwas machen lassen funktioniert auch nicht gut muss da dann an alle nochmal Protokoll verschicken.
00:32:48: so hast du auch mal Vermöbel kriegt zum Beispiel ja
00:32:54: das finde ich auch richtig gut Und ich meine, das ist doch so eine Ersparnisse im Endeffekt.
00:32:59: Total!
00:33:00: Du musst halt als Mensch noch mal drüberlesen mit deinem Menschen.
00:33:06: Das grob passt ja schon.
00:33:08: und bevor die dir das alles selbst irgendwie aus deinen Notizen wie auch ein zum Beispiel bei der Guterpunktnotizen wenn du Meeting Minute schreibst musst du ja parallel dir ständig irgendwas aufschreiben und ich finde bin extrem multitaskingfähig.
00:33:22: aber es Schon einfacher, wenn du mit deinem Brain halt komplett in die Meeting sein kannst und du weißt... Die KI hat im Hintergrund irgendwelche Notizen.
00:33:32: Weil dann ist es ja super einfach Wenn du nachher auf die Meetingminutes von der KI schaust Dann weißt du okay das stimmt oder das stimmt nicht?
00:33:37: Du kannst dich vorher komplett auf das Meeting konzentrieren.
00:33:40: Genau Ja du bist viel konzentrierter, viel fokussierter.
00:33:45: Auch hier werden Ergebnisse wieder besser.
00:33:47: Und tatsächlich also Viele schreien dann im ersten Schritt so mit Datenschutz hoch.
00:33:53: Ja, aber manchmal macht das Sinn und da muss man einfach gemeinsam drüber sprechen.
00:33:57: Macht Sinn oder nicht?
00:33:59: Oder auch... Man kann ja die Namen rausnehmen aus Protokollen
00:34:02: etc.,
00:34:02: pp.
00:34:04: Also ich kann diese Betriebsräte dieser Welt auch verstehen.
00:34:07: Aber am Ende geht es darum wie können wir besser zusammenarbeiten und weniger Reibung in der Kommunikation erzeugen?
00:34:15: plus Diese Meeting-Minutes haben ja auch den Vorteil, dass wenn man so ein, wie ich so einen First Secretary hat.
00:34:22: Der sagt mir, der fasst mir das danach nochmal zusammen und fragt mich dann proaktiv soll ich dir für dann und dann ungefähr da passt es nämlich rein in dein Kalender die To-Do's und Aufgaben zur Weiterverarbeitung anlegen?
00:34:32: Und dann vergesse ich wieder selber nichts weil ehrlicherweise muss wir sagen Wir vergessen noch alle ganz gerne was.
00:34:40: Es fällt halt weniger runter und dadurch entsteht auch wieder weniger Reibung.
00:34:47: Das ist alles nicht perfekt.
00:34:48: Und man sollte auch nicht alles überautomatisieren, aber wir haben in der Liedens-of AI oder auch bei Antrophic im Foundershaus... Wir spielen alle mit diesen Themen rum und wir können tatsächlich alle unter dem Strich sagen es hilft!
00:35:04: Es hilft!
00:35:06: Man muss darauf achten wo die Grenzen sind.
00:35:09: deswegen muss man auch selber ausprobieren und das selber lernen.
00:35:14: Aber unterm Strich verändert, dass die Art wird arbeiten und lässt uns wieder mehr denken.
00:35:20: Und am Ende auch bessere Entscheidungen.
00:35:22: Dem stimme ich komplett zu?
00:35:24: Ja!
00:35:24: Wie arbeitest du denn mit KI?
00:35:26: Ich bin ja neugierig.
00:35:27: Hast du schon mal selber was gebaut, was machst du, was hilft dir?
00:35:30: Ich
00:35:31: halt gerne in der Tat.
00:35:34: Aber ich glaube, ich brauche einen, der mich da anleitet.
00:35:36: Deswegen habe ich dir auch sehr gespannt zu.
00:35:40: Wir
00:35:40: haben noch einen separaten Termin.
00:35:41: Ich arbeite ja im Konzern, jetzt aktuell in einem Beratungshaustätik und das ist alles sehr restriktiv noch.
00:35:49: also wir haben eine Co-Pilot Lizenz.
00:35:52: Das ist schon mal ein Start.
00:35:54: Ich würde es beruflich in der Tat halt gerne mehr nutzen.
00:35:57: Ja,
00:35:58: nur da wir halt nur die Co-Pilot Lizenz bis Sato haben bin ich da glaube ich noch so ein bisschen eingeschränkt.
00:36:04: Ja aber damit kann man ja auch schon ein bisschen was tun, ne?
00:36:06: Da geht er auch schon etwas... Ja vielleicht drehen wir dann nochmal eine andere Runde.
00:36:10: Das ist ein
00:36:12: paar Gerne!
00:36:13: So meine ersten Erfahrungen mit KI und so.
00:36:16: Ich finde die größte Chance oder das größte Geschenk daran ist dass wir zum ersten Mal in dieser Zeit auf einer Oberfläche gemeinsam mit einer Maschine arbeiten können, die unsere natürlichste Kommunikationsschnittstelle ist.
00:36:30: Die Sprache.
00:36:31: Das ist das eigentlich mein künstliche Intelligenz gab es vorher auch schon.
00:36:34: also wir haben vor fünfzehn, sechszehnt, siebzehn Jahren hat auch schon Modellen gearbeitet aber das war um predictive Analytics gemacht und sowas oder einfach Datenmodelle in drei Den visualisiert und so was alles.
00:36:48: ja aber dass Wir mussten uns sehr an die Schnittstelle der Maschine anpassen und jetzt nähert sich das so an.
00:36:56: Das ist, finde ich, die eigentliche Innovation oder diese eigentliche Schrift da drin, dass wir wirklich diese Chance haben auf unserer natürlichsten Oberfläche gemeinsam miteinander zu arbeiten kollaborativ.
00:37:08: Ich glaube, da gibt es wirklich ganz viel noch was man daraus holen kann.
00:37:12: also ich bin auch sehr gespannt was sie Zukunft noch so bringt und ich muss mich dann definitiv mal ein bisschen mehr reinfuchsen Zumal das natürlich jetzt halt auch in den Unternehmen immer mehr kommt.
00:37:21: Der KI wird eingeführt, einen großen Stil und da würde ich ganz gerne viel mehr darüber wissen weil umso besser kann sich die Menschen dann doch bei dem Ganzen begleiten.
00:37:32: Versuchen wir noch mal kurz zum Ende zusammenzufassen?
00:37:35: Welchen Rat würdest du, würden wir Führungskräften mitgeben wenn Sie zum ersten Mal darüber nachdenken das Thema bei sich intern zu starten?
00:37:47: Also ich aus meiner Perspektive, was ich Ihnen auf jeden Fall mitgeben würde wäre, dass Sie sich auch einfach eingestehen.
00:37:54: Dass sie nicht auf jede Anforderung direkt die Frage parat haben müssen.
00:37:58: Weil das wären bei KI mit Sicherheit nicht weil es für sie halt auch neu ist und es hier halt einfach ihren Mitarbeitenden authentisch gegenüber treten und dann halt auch wirklich mal sagen du Ich weiß nicht wo die Reise hingeht aber gemeinsam werden wir das schaffen.
00:38:11: Ihr Team halt auch Enabling den Freiraumhalt zu haben, sich darin auch auszuprobieren in dieser ganzen KI-Thematik und dass sie auch Fehler zulassen.
00:38:25: Das ist halt eine ordentliche Lernfehlerkultur.
00:38:29: Das würde ich Ihnen geben.
00:38:32: Ich glaube, ich würde Ihnen zwei erste Schritte mitgeben.
00:38:35: Das erste ist nach Hausaufgabe bevor du als Führungskraft oder egal wer sich damit auseinandersetzt gründer oder etc.
00:38:45: Oh erst mal selber!
00:38:46: Nimm dir mal ein Projekt.
00:38:48: Baue es mal selber, bevor du mit deinem Team irgendwas in irgendeiner Art und Weise machen willst.
00:38:53: Frag dich selber was ist ein Pain-Punkt?
00:38:56: Warum möchtest du das machen?
00:38:57: Was willst du verändern?
00:38:58: Fang an zu bauen!
00:39:00: Und hol dir dafür gerne noch einen Sparing Partner von außen mit dran.
00:39:04: aber baue es einmal selber damit du dieses Gefühl erlebst was schief gehen kann auch wenn wenn du vielleicht die motivierteste Person im ganzen Unternehmen bist das Thema gerade anzugehen.
00:39:14: Aber baue erstmal was selber Und überleg dir dann im zweiten Schritt, dass du das nicht als Projekt aufsetzt.
00:39:22: Weil es ist kein Projekt.
00:39:24: Es ist im Prinzip ein kompletter Shift, den man in der Art wie wir arbeiten anstößt.
00:39:30: und dann fang mal mit einem kleinen Kernteam an.
00:39:33: Fange nicht an die große Walze ausrollen.
00:39:36: Such dir zwei drei Ihr maximal Personen innerhalb des Unternehmens, innerhalb der Struktur aus die grundsätzlich schon eher die Macher sind und nicht einen Mitmacher.
00:39:50: Und dann fangen an was Größeres zu bauen!
00:39:54: Und dann holt ihr so nach und nach da was rein.
00:39:58: So dass sie sehen die machen was und jetzt können wir irgendwann mitmachen ohne das es weh tut.
00:40:04: Ich würde das wie eine Welle aufbauen aus der dann mehrere neue Wellen entstehen und das wirklich sehr, sehr... Ich weiß es ist mit ihr Zeit manchmal nicht da.
00:40:13: Aber ich würde nicht anfangen.
00:40:14: wir haben jetzt ein Pool in den Fünders-Einbogen.
00:40:15: Das geht schief.
00:40:17: Das definitiv
00:40:19: ist schief weil selbst wenn die das Tool einführen, der Schalter wird umgelegt und es wird genutzt aber es wird immer als vollumfänglich genutst mit dem kompletten Potenzial was es bietet.
00:40:31: Weil die Leute das nicht verstehen, weil sie Angst haben, wurde aber all diese ganzen Themen die da mit rein spielen.
00:40:38: Ich finde du musst halt vorher wirklich so eine Awareness schaffen, eine Beteiligung und das finde ich halt schön wie du das gerade gesagt hast mit diesem Wave Approach.
00:40:46: Da haste ja auch automatisch diese diese Multiplikatur mit drin, diese Ambassador-Dos und die Leute folgen Menschen dann sehen sie okay guck mal die haben da irgendwas Geiles gebaut und irgendwie... Ja das ist cool!
00:40:58: Sondern hören die das, sondern wollen sie auch Teil des Ganzen sein.
00:41:02: Und somit schaffst du dann so eine Awareness in dem gesamten Unternehmen und ich finde es ganz schön mit diesem Wave Approach.
00:41:10: Ja und incentivier das auch.
00:41:12: Also schafft dafür ein Incentivierungsprogramm?
00:41:15: Wenn jemand etwas Cooles entwickelt fürs Team, incentiviere ihn!
00:41:19: Mit was auch immer, was dieser Person wirklich wichtig ist.
00:41:22: Sei es klassischem Sales mit einer extra Bonifikation oder mehr Zeit oder war das auch immer?
00:41:27: Ja,
00:41:28: da gibt's ja so viele Sachen wo dann ganz monetär nicht monetär, also da gibt es natürlich viele schöne Dinge.
00:41:34: Genau und dann wird das geteilt.
00:41:37: und dann hat irgendjemand vielleicht einen Chatboard für X, Y und Z gebaut dem plötzlich den zwölf dreizehn Leute im Unternehmen nutzen weil sie das gleiche Thema halt haben.
00:41:50: Und lasst das so langsam in die Struktur reingleiten.
00:41:54: Ich glaube, dass ist ein viel sanfterer und effizienterer Weg als zu sagen Bombeermetzprojekt.
00:42:00: Nächsten acht Monate wird durchgezogen.
00:42:02: Wir bauen jetzt die Strukturen um... Das ist wie eine Unternehmen-Neubau.
00:42:09: Viele fragen mich, wie lange dauert es denn?
00:42:11: Seid ihr fertig?
00:42:12: Nein!
00:42:14: Modelle verändern sich massiv, Schnittstellen werden immer weniger.
00:42:18: Es gibt immer mehr Plug-ins
00:42:19: etc.,
00:42:20: Pp.
00:42:21: Es ist ja quasi auch ein Wettlauf der Infrastruktur die da gerade stattfindet
00:42:26: so
00:42:26: das was heute möglich war von einem Jahr schon gar nicht möglich und von daher sage ich es wir bauen in drei bis fünf Jahren eine neue Art der Unternehmensstruktur.
00:42:36: Da sind wir gerade mittendrin und es geparty das aufgrund der Kleinstruktur wie wir quasi schon mal vorleben und dann wird es adaptiert.
00:42:46: Und da muss man gucken, wie kann man das denn auch in den mittelständischen Unternehmen gut nutzen?
00:42:52: Damit auch die davon profitieren und diese Weltenheiz zusammenwachsen.
00:42:58: Ja, das finde ich auch ganz wichtig was du sagst weil im Endeffekt Projekte kommen und Projekten gehen, weil sie halt einfach zu Ende sind.
00:43:05: Wo wir ja im Endeffekt hin müssen – das sehe ich auch ganz stark bei KI – man muss die Unternehmen dabei unterstützen Veränderungsfähigkeit als organisationale Kompetenz aufzubauen und zu etablieren.
00:43:18: Weil die KI wird so viel verändern!
00:43:21: Jetzt sind es Agentinnen und das weiß ich was da noch alles kommt und das musst du in dem Unternehmen etablieren ... damit das Unternehmen jederzeit in der Lage ist, auf Veränderung zu reagieren und sich entsprechend aufzustellen.
00:43:32: Und das ist halt was... Wo wir halt glaube ich echt noch mit den Unternehmen ein bisschen hinten dran sind,... ... weil alles immer wie ein Projekt bei einem Anfang und einem Ende betrachtet wird.
00:43:41: Aber das ist es halt schon lange nicht mehr!
00:43:43: Wie heißt es so schön?
00:43:44: Das ist kein Sprint, das ist Marathon aber ich glaub Marathon hier auch ein bisschen kurz getroffen.
00:43:50: Das stimmt.
00:43:51: Aber Gabi, es gibt eine gute Nachricht.
00:43:53: Ja also das sage ich immer allen.
00:43:55: Wir sind nicht alleine Wir sind nicht alleine, weißt du?
00:43:59: Ich sage immer allen.
00:44:00: Sprecht mit uns, fragt uns!
00:44:02: Ja.
00:44:03: Fragt und redet einfach mit uns.
00:44:05: Sprecht uns an.
00:44:06: Also mein LinkedIn-Account zum Beispiel dem managere ich selber warum was wichtig ist wenn es wirklich eine eins zu eins menschliche Kommunikation ist.
00:44:16: Lasst uns das diskutieren lasst uns über Themen reden mit denen wir uns alle aktuell auseinandersetzen und lasst uns Lösungen finden.
00:44:24: Wir machen auch hier regelmäßig bei uns in den Aufnahmestudios kleine Runden, zwanzig, fünfundzwanzig Frauen und Männer – alle mit den gleichen Themen!
00:44:34: Alle mit den gleichen Fragen!
00:44:35: Und das ist spannend was dann passiert und ich glaube das ist das was wir tun müssen.
00:44:39: Wir müssen uns vernetzen, wir müssen ehrlich miteinander sein nicht irgendeine Story erzählen sondern einfach gucken.
00:44:44: wie kann man einen guten Mittelweg finden um uns da durch zu navigieren zusammen?
00:44:49: Ja, weil im Endeffekt haben wir wirklich wenn du das runterbrichst alle die anderen Themen.
00:44:53: Die sind vielleicht so ein bisschen anders gelagert hier und da aber im Kern ist alles dasselbe was uns umtreibt.
00:44:59: Ich finde es super spannend zu hören bei jeder ja so einen anderen Blickwinkel mitbringt eine andere Sichtweise und deswegen liebe ich sie auch.
00:45:07: gerade so kleinere Gesprächsrunden so zwanzig fünf uvanzig Leute mal sehr und das ist genau für mich immer super bereichernd.
00:45:13: Gabi ich stelle jedem meiner Podcastgäste am ende noch eine Frage Du hast schon viel gesehen und erlebt in deinem Leben.
00:45:22: Gibt es so ein oder zwei persönliche Hex, die du hast?
00:45:27: Routinen oder irgendwas anderes ist wirklich ... wo du sagst das hebelt dich persönlich massiv in deinm Alltag Das bringt dich als Führungskraft nach vorne, daraus schöpfst du Energie.
00:45:41: Was ich finde was für mich unheimlich wichtig ist Und das hattest du vorhin auch kurz angesprochen, so ein bisschen diesen Freiraum.
00:45:51: Also einfach mal... Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen komisch.
00:45:55: Aber einfach mal so stille!
00:45:58: Ich liebe stille.
00:45:59: Im Moment, in dem ich einfach gar nicht reden muss.
00:46:03: Ich nehme dann meistens ganz gerne meine Hunde und gehe mir eine Runde um Vlog.
00:46:06: Ich wohne hier in Baden-Wergen.
00:46:08: Dann nimm ich auch kein Handy mit und dann habe ich auch keine Smartwatch an und da will ich einfach meine Ruhe haben und einfach mal meine Gedanken ein bisschen sortieren.
00:46:18: Und ganz oft,
00:46:19: wenn ich dann... Ich habe so einen Overload in meinem Kopf und dann weiß ich gar nicht so, was mache ich denn jetzt alles?
00:46:24: Was muss ich da machen und da machen, da machen?
00:46:26: Dann denke ich mir reicht's!
00:46:29: Und dann gehe ich halt mit den Hunden raus und mach es einmal.
00:46:32: Denn ist auf einmal alles viel klarer.
00:46:35: Also und ich finde ... Einfach mal so einen Moment zum Durchschnaufen.
00:46:39: Das empfindet ja auch jeder anders, der andere.
00:46:41: Einer keine Ahnung, der telefoniert dann vielleicht mal irgendwie privat mit irgendwem und kotzt sich da mal aus.
00:46:47: Und ich finde das erste mit Guckern reden.
00:46:49: Und das liebe ich total?
00:46:51: Wenn mich nachdenken muss, dann brauche ich erstmal keine anderen Menschen.
00:46:54: Dann muss ich mich mal kurz sortieren und wenn ich mich sortiert habe, kann ich auch in den Austausch mit anderem gehen.
00:47:00: Nur vorher muss ich meinen Kopf erst mal sortieren.
00:47:03: Aber ich fühle das so, was du da gerade sagst.
00:47:07: Man hat immer einen freien Kalender und wenn man keinen Kalender hat, dann treibt man sich hier, dann hast du da noch ein Treffen mit Freunden, was auch schön ist!
00:47:16: Dann denke ich mir okay, da fällt es abends tot ins Bett, stehst du morgens auf der Weckerklingel und du hast schon eine ewig lange To-do Liste.
00:47:22: Und dann ist mir so ne, ich bräuchte mal gerade zehn Minuten Auszeit.
00:47:25: Ich bräucht jetzt erstmal grad meine Ruhe und da ist mir total egal ob's regnet, schneit oder stürmt oder die Sonne scheint.
00:47:30: Ich muss einfach mal hier raus in meine Ruhr.
00:47:33: Aber
00:47:33: zu Hause habe ich meine Ruhe in der Regel auch nicht, mein Ich liebe meine Kinder.
00:47:37: Das sind halt auch zwei junge Erwachsene, die natürlich auch ihre Zähne haben und da hab' ich natürlich auch ein offenes Ohren auch super gerne aber deswegen muss man kurz für den Weinberg flüchten und mal kurz bei einer Ruhe haben.
00:47:49: Ja, so
00:47:50: zehn Minuten durchschnaufen, ein Traum sage ich euch.
00:47:53: Ja und jedem warten!
00:47:55: Es ist ein Super-Tipp es ist ein super Hebel.
00:47:57: also ich kann von mir selber sagen... Also ich bin voll bei dir Sport bei Sport.
00:48:04: Ich mache auch gerne mit Menschen zusammen, aber ich mach das auch.
00:48:09: Da kann ich auch sehr gut denken bei, wenn der Körper in Bewegung ist und alleine sein, sich Zeit mit sich selbst nehmen.
00:48:18: Ja?
00:48:18: Findest du immer super wichtig!
00:48:19: Können nicht viele so allein mit sich sagen, ich liebe es.
00:48:22: Es ist so wichtig.
00:48:23: Ich
00:48:24: liebe es total, weil ich habe auch noch ein Pferd.
00:48:27: Manchmal sind dann auch so Momente, wenn ich vor kurzem eine Auszeit brauche abends... entsetzt sich mich aufs Pferd und das ist ja, es sind ja immer irgendwelche Leute am Stall.
00:48:36: Dann so ach komm gar die wollen mir ne zusammen runde ausbreiten gehen.
00:48:39: Ich sag nee.
00:48:40: Ahja okay du musst denken.
00:48:42: Es war ja ich muss denken.
00:48:43: Und dann geht's erst mal eine Runde durch die Weinberge und das gibt man auch totaler Ruhe.
00:48:50: Nicht mit einer Freundin zusammen ausreiten gehen, dann denk ich mir nicht.
00:48:53: Ich kann das grad mal einfach keine Gespräche ertragen.
00:48:56: Ich muss jetzt gerade mal für mich sein und es können wirklich super, super, Super wenig Leute die sich dünne aushalten und einfach mal also diese Ruhe auch genießen.
00:49:05: Ich war in Oxford auf dem Transformation Leadership Forum vor zwei Jahren.
00:49:11: ja da hatten wir an der Oxford University so mehrere Lectures von.
00:49:17: davon ging über Storytelling.
00:49:19: Ich habe gedacht, was machen wir denn da?
00:49:22: Die Aufgabe war du musst es mit deinem Peer gegenseitig fünf Minuten Geschichte erzählen.
00:49:30: Man sollte es am Gegenüber fünf Minuten darüber erzählen wie es ist wenn man mit der Deutschen Bahn fährt.
00:49:37: Das wäre weird!
00:49:38: Was soll ich fünf Minuten über die Deutsche Bahn erzählen?
00:49:41: Aber was schwierig war, war fünf Minuten zuzuhören Abklapp zu hören.
00:49:45: Ohne dass du dann sagst, ah ja und bei mir war das so!
00:49:48: Und ich habe das so erfahren, weil man ist halt immer an die ganze Zeit und will seine Meinung auch kundtun in den Dialogen aber einfach mal still sein dem anderen einfach nur zuhören diese fünf Minuten ich sage das über die Hölle von mit.
00:50:01: Ich konnte nicht sagen,
00:50:05: ich durfte doch nicht mal sagen irgendwie ich durfe nur nicken also nur nonverbale Signale und es war so schwierig.
00:50:12: Und ich arbeite ja noch als systemischer Coach, viel mit Studenten an der European Business School.
00:50:19: Und da muss auch die Stille aushalten und das war für mich anfangs so schwierig.
00:50:23: Ich stelle jemand eine Frage, der antwortet nicht gleich weil er halt denkt.
00:50:27: Dann habe ich die Frage nochmal umformuliert.
00:50:30: Dann hatte mir mein Trainer damals gesagt, ihr seid doch einfach noch still!
00:50:33: Hör doch einfach mal zu!
00:50:34: Ich sag hier aber er sagt doch nichts?
00:50:36: Ja, der denkt nach.
00:50:39: Deswegen kann ich die Stile sehr gut bitteln aufhalten.
00:50:42: Ja, Podcast ist auch ein Super-Training kann ich dir geben.
00:50:47: Gaby, ich danke dir für deine Zeit!
00:50:50: Das ist sehr wertvoll jedes Mal mit ihr zu sprechen und ich freue mich wirklich sehr wenn wir in die Deep Lives auch sonst einsteigen.
00:51:00: Ich danke dir.
00:51:00: mir hat es auch riesig riesig Spaß gemacht.
00:51:03: das war wirklich cool.
00:51:04: und ja was soll ich sagen?
00:51:05: Ich freue mich auf unsere nächsten Gespräche und ich glaube da gibt's noch ganz viele Themen über die wir reden können.
00:51:16: Das war wieder eine Folge von Leaders and Missions.
00:51:21: Ich freue mich wirklich sehr, dass du eingeschaltet hast und hoffe es hat dir gefallen!
00:51:27: Lass uns gerne eine Bewertung da und teile diese Folge auf Social Media oder in deinem Netzwerk.
00:51:33: Ich sage tschüss und bis zum nächsten Mal wenn es wieder heißt Leaders & Missions.
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