Mission: Iconic Special - Aus einer Zeit mit Vertrauen als Geschäftsmodell
Shownotes
In dieser Special-Folge spricht Carolina Marques mit Ulrich Rechner, Gründer von Raum und Werbung und einem Unternehmer, der über fünf Jahrzehnte die Berliner Messe- und Eventszene mitgeprägt hat. Es ist ein Gespräch über Aufbruch, Verantwortung, Kreativität und ein Lebenswerk, das weit über gebaute Räume hinausgeht.
Ulrich erzählt von seinen Anfängen in Berlin, von den ersten Aufträgen, mutigen Entscheidungen, großen Ausstellungen, prägenden Begegnungen und dem Aufbau eines Unternehmens, das auf Vertrauen, Fairness und sauberer Arbeit beruhte. Dabei entsteht das Bild eines Unternehmers, der nicht laut führen musste, um Wirkung zu hinterlassen, sondern der mit Haltung, Handschlagqualität und Freude an guter Arbeit über Jahrzehnte Beziehungen, Projekte und Menschen geprägt hat.
Diese Folge ist Rückblick, Würdigung und Denkimpuls zugleich. Sie zeigt, was Unternehmertum bedeutet, wenn es nicht nur um Wachstum, Aufträge und Erfolg geht, sondern um Verantwortung, Beständigkeit, Menschlichkeit und die Frage, was bleibt, wenn ein Lebenswerk in neue Hände übergeht.
Themen dieser Episode
• Die Anfänge von Uli Rechner und Raum und Werbung in Berlin • Unternehmertum aus Mut, Improvisation und Verantwortungsgefühl • Wie aus ersten Ideen, Skizzen und Gesprächen große Messe- und Ausstellungsprojekte wurden • Die Bedeutung von Kreativität, Fairness und ehrlicher Arbeit • Prägende Projekte, unter anderem Ausstellungen in Israel und internationale Messeauftritte • Der Wandel der Messe- und Eventbranche über mehrere Jahrzehnte • Vertrauen, Handschlagqualität und klare Absprachen als unternehmerisches Fundament • Familie, Mitarbeiter und langjährige Beziehungen als tragende Kraft • Der richtige Moment des Loslassens und die Übergabe eines Lebenswerks • Was von einem Unternehmer bleibt, wenn seine Arbeit weitergetragen wird
RethinkingPlaces #SpecialFolge #Eventbranche #Messebau #Unternehmertum #Lebenswerk #Berlin #BerlinerEventszene #RaumUndWerbung #Unternehmergeschichte #Vertrauen #Handschlagqualität #Kreativität #Fairness #Nachfolge #LebenswerkWeitertragen
Transkript anzeigen
00:00:00: Ich zeigte ihm mein kleines Papierergebnis hier und sagte genauso, so brauchen wir das ungefähr hier nicht wahr.
00:00:07: Und dann am Zeichenbrett, früher ging es ja auch nicht anders, am Zeichnenbrett die Dinge richtig dargestellt, perspektivisch und koloriiert
00:00:16: usw.,
00:00:17: und auch Modell gebaut.
00:00:19: Meistens wurde immer ein Auftrag
00:00:21: hier nicht.
00:00:27: für visionäre Gestalter und alle die Wirtschaft, Gesellschaft und Innovation aktiv mitgestalten.
00:00:39: Herzlich willkommen lieber Uli bei dieser Aufnahme einer Folge, die nicht nur ein Gespräch wird sondern auch einem Dankeschön und einen Blick zurück auf deine unternehmerische Reise wie Spuren hinterlassen hat werfen soll.
00:00:55: Herzlichen Dank!
00:00:56: Für alle die zuhören Heute spreche ich mit Uli Rechner, einem Mann der nicht nur die Berliner Eventszene über Jahrzehnte mitgestaltet hat sondern sie geprägt hat.
00:01:06: Du lieber Uli hast als Gründer und Geschäftsführer der Raum- und Werbung Räume geschaffen in denen begegnet mehr war als nur eine Kulisse.
00:01:16: Und wir sprechen über deinen Unternehmer sein Dein Lebensweg Über das was du erlebt hast.
00:01:22: Ich bin neugierig Was du uns alles so berichten kannst Und auch darüber, was vielleicht bleibt, wenn man loslässt.
00:01:31: Herzlich willkommen!
00:01:32: Ja herzlichen willkommen.
00:01:34: vielen Dank für die Möglichkeit ein paar Dinge aus meinem leben beruflichen Leben ja zum besten zu geben.
00:01:44: Uli du hast über fünf Jahrzehnte Eventgeschichte mitgestaltet in Berlin.
00:01:52: Ich würde gerne wissen wenn du zurückblickst Auf die Anfänge von Raum und Werbung.
00:01:58: Was sind so die ersten Bilder, die dir in den
00:02:00: Kopf kommen?
00:02:04: Zum Beispiel weißt du noch wann?
00:02:05: du wusstest das will ich beruflich machen.
00:02:08: gibt es so den einen Moment wo du sagst da ist diese Idee entstanden?
00:02:13: Ja das war während einer Ausbildung die ich in Südratschland antreten konnte als Showwerbegestalter In einem Kaufhaus Und Mit einer dreieinhalbjährigen Ausbildungszeit, die ich aber nach zwei Jahren schon beenden konnte.
00:02:34: Weil mein Ausbilder sagte Uli du bist so weit Du solltest einfach mehr machen hier nicht Entweder ein Studium oder einen grafischen Bereich.
00:02:47: Und da habe ich Bewerbungen geschrieben nach ganz Deutschland, auch zu allen Kunstakademien und Veranstaltungs- oder Ausbildungsstätten.
00:02:59: Und dachte Berlin wäre eine wunderschöne Stadt da meine Mutter wie gesagt herkommt und wir hier in Berlin als Flüchtlinge gelandet sind.
00:03:12: Da habe ich dann eine Zusage bekommen.
00:03:14: Ich komme hier, bring deine Mappe mit, stelle die vor und konnte mich dann einschreiben dort an der... Akademie für Grafik, Druck und Werbung.
00:03:27: So hieß die Institution.
00:03:29: mittlerweile ist hier im Universität der Künste angeschlossen worden.
00:03:37: ja und diese drei Jahre unter sechs Semester waren es.
00:03:41: ich habe keinen Hochschulabschluss sondern nur die berufliche Ausbildung gehabt.
00:03:49: Ja dann wie gesagt auch erfolgreich dort abgeschlossen Das Semester ins Ende war, was macht man da nicht?
00:03:58: Ja.
00:03:59: Was macht man dann?
00:04:01: Hast du gesagt, jetzt will ich loslegen?
00:04:04: War das der Moment oder war es noch ein bisschen Verhalten?
00:04:06: Wir
00:04:06: waren zu viert.
00:04:09: Wir haben gesagt, die vier Musketiere, einer für alle, alle für einen.
00:04:13: Hände jahreinander.
00:04:14: und dann haben wir vier zuviert.
00:04:18: beschlossen, dass wir uns selbstständig machen.
00:04:21: Die Profeswohnen und auch die anderen Lehrkräfte sagen, ihr spinnt es geht nicht, könnt dann nicht usw.
00:04:28: Ich war mit der Jinnin, der gesagt hat Kinder alles geht hier nicht und wir müssen das irgendwie machen.
00:04:33: Und dann haben wir uns wie gesagt zusammengesetzt.
00:04:40: Wie machen das?
00:04:41: Wie nennen wir uns?
00:04:43: Dann haben wir den Namen gegeben Berlin Display.
00:04:47: Während unserer Ausbildung war unter dem Begriff Display, wurde eigentlich alles was dreidimensionale Gestaltung betraf geführt.
00:04:59: Und dann sagten wir, weil wir nun auch schon in Berlin hier sind, dann nennen wir uns Berlin Display.
00:05:08: und dann ging Akquise los hier mit einer Ente Überall in Deutschland, in die großen Betriebe gefahren.
00:05:22: Susiemens versuchte immer eine Werbeabteilung jemanden zu bekommen und wenn noch jung bist, ich war mit Abschluss einundzwanzig da nicht dachte Die Welt steht offen und einfach mit Spontanität auch wirklich zu den entsprechenden Leuten vorgekommen Und unsere Dienstangeboten.
00:05:43: was macht ihr denn und wie und was und so weiter.
00:05:45: und dann habe ich das eben zugeschätet.
00:05:47: und erstaunlicherweise kam dann der erste Auftrag von der Deutschen Bank, macht doch für uns mal einen Vorschlag wie sämtliche Schaufenster aller Bankfilialen in Deutschland ausgestaltet sein können.
00:06:05: Oh wow!
00:06:05: Dann haben wir losgelegt zu viert Wir hatten innerhalb unserer Gruppe natürlich auch so ein paar Schwerpunkte Der Gestalt das einer praktischer veranlagt war Handwerk nicht und so weiter, denn unsere Ausbildungsstätte waren Grafiker.
00:06:23: Da war ein Buchdrucker, da war eine Werbewürde worden ausgebildet.
00:06:30: Dann gab es eine Tischlerei und es gab also alle technischen Möglichkeiten.
00:06:36: Die Filme war auch mit noch dabei.
00:06:38: um Fotostudio hatten wir dort hier und durch alle Abteilungen musste man nun dadurch Und da hatten wir natürlich gute Voraussetzungen gehabt.
00:06:46: Der eine Schwerpunktfoto gewesen, der andere Schwerpunkte.
00:06:50: Ich war so der Organisator gewesen hier und das hat mir immer Spaß gemacht.
00:06:54: Als Studentensprecher war ich Sozialreferent ganz ein paar Jahre hier nicht wahr?
00:06:59: Und hab den Jungs ein bisschen unter die Arme gegriffen.
00:07:03: Den anderen Armstudenten hier nicht... Ich war ja auch einer!
00:07:06: Ich habe dreieinhalb Euro D-Mark im Monat bekommen vom Sozialamt und musste fürs immer vierzig Euro bezahlen.
00:07:16: So fing es ihm an.
00:07:19: Nach einem Jahr ist er der Erste ausgestiegen, weil das was wir eingenommen hatten nie ausreichte um selbst über die Runden zu kommen.
00:07:30: Ich hatte da aber schon ein zweites Kind hier, also mit einundzwanzig kamen erste Junge nach zwei Jahren der zweite Junge und noch mal sieben Jahre später.
00:07:40: der dritte Junge nicht Der Älteste ist ein Sechzig jetzt hier und nur die anderen, entsprechend Jünger ein bisschen.
00:07:47: Das war schon eine ordentliche Verantwortung, die man dann hat am
00:07:49: Frühjahr.
00:07:49: Natürlich!
00:07:50: Na wenn mir auch Druck dahinter war aber den habe ich nie so gespürt.
00:07:54: Nicht dass man sagen kann, es lässt sich jetzt hier sicherlich.
00:07:57: meine Frau Warnburdensee, sie hat als in einem Konstruktionsbüro gearbeitet wir haben uns also denn anfänglich immer zu den Semesterfächern so gesehen.
00:08:09: Aber dann habe ich sie auch nachgeholt, hierher nach Berlin eine Wohnung besorgt.
00:08:14: Auch da ich bekommen das funktionierte gut weil es in der damals parode ausgab junge menschen bisschen nach berlin die meistens und ausgewandert dreizehn voll.
00:08:24: mein mitkommen die tonen die sind alle noch besser schon gegangen oder nicht?
00:08:28: aber nein berlin ich bleib hier hab immer den Gedanken gehabt dass wer weiß wieder zusammenwächst und Deutschland überhaupt hinzuweilert.
00:08:37: Das war so meine Idee, Vorstellung.
00:08:40: Na gut nach dem ersten Jahr ist der erste ausgestiegen, der ihn jetzt am wenigsten nötig gehabt hätte, weil er die Füße an den Tisch seiner Mutter setzen konnte, also Bett hatte, Essen hatte... Und ja, und nach einem zweiten Jahr ist er nächster ausgeschrieben, der ist dann zu Rheinmetall gegangen nach Westdeutschland.
00:09:05: Dann waren wir nur noch zu zweit hier.
00:09:09: Und mein ehemaliger Kommiliton, Jörg Naurat leider auch schon verstorben.
00:09:15: Wir sind zum Ministerium mal vorgegangen für Landwirtschaft und Forsten hier, Bundesministerium in Bonn mit dem Auto rumgefahren und haben auch ein Gehör gefunden hier nicht?
00:09:28: Und ihr sagt, wir würden gerne an der Grünenwoche mitmachen wollen.
00:09:32: Ist das eine große Publikumserstellung hier in Berlin?
00:09:36: mit ca.
00:09:36: fünfhunderttausend Besuchern jeweils, der Berliner sagt die Fresse dazu nicht?
00:09:42: Den kenn ich dembegriff
00:09:45: ja.
00:09:46: und dann sagten wir haben es uns aufgefordert eben mit an dieser an den Wettbewerb teilzunehmen unter Jürgen und mich.
00:09:55: Wir haben uns denn hingesetzt und haben in wochenlang ein Modell gebaut.
00:10:01: da gab es noch keine technischen Möglichkeiten wie das zu rennen und so weiter oder überhaupt.
00:10:08: Perspektivisch auch gut darzustellen, also haben wir eine alt bewährte Technik Modelle gebaut, Marschstab ein zu hundert.
00:10:16: Das Modell war fast so groß wie der Tisch hier, also ein zwanzig Preis und zwei Meter
00:10:21: lang.
00:10:22: Das waren eine Halle mit über fünftausend Quadratmetern hier, die Halle siebzehn neben der Ehrenhalle am Funkturm hier.
00:10:31: Und dieses Modell, das sagen In einem großen Konzertsaal, wo alle Bundesminister vertreten waren an einem riesigen langen Tisch hier, durften in unserem Modell dort präsentieren.
00:10:45: Auf dem Tisch ging es nicht.
00:10:46: also sind wir außen herum mit den Modellen gewanderten alle Kunden dann in Augenhöhe so reinschauen wie das aussieht und das haben wir so realistisch und gut gemacht im Arschstab ein zu hundert und dann haben wir von zwei dreiundzwanzig Ministern hier von jenen die Stimme bekommen.
00:11:01: Wahnsinn.
00:11:02: Das war der Auftakt
00:11:03: gewesen, ja?
00:11:03: Ja.
00:11:04: Und das hat Spaß gemacht und musste es auch realisiert werden... ...und dann fragten wir, wie habt ihr da ein bisschen Ahnung von Buchhaltung und solchen Dingen hier?
00:11:11: denn mit einundzwanzig-zweinzwanziger Kenntnern?
00:11:14: Weiß man ja noch nicht so viel hier,
00:11:15: ne?!
00:11:16: Aber ich hatte vorher schon mal eine kaufmännliche Ausbildung gemacht.
00:11:20: Ein technischer Kaufmann!
00:11:21: Und einfach behauptet klar, dass können wir alles hier
00:11:23: nicht mehr.
00:11:24: Also wir haben das auch komplett abgerechnet.
00:11:26: Es waren Projekte die gingen in die Millionen hinein.
00:11:28: Wahnsinn!
00:11:30: Und solche Dinge haben wir natürlich nicht gelernt im Studium hier, sondern das war dann im Self-Mate hier so ein gutes Ingenie.
00:11:39: Aber auf jeden Fall war es auch eine erfolgreiche Ausstellung, dann Fotos gibt's davon.
00:11:45: Im nächsten Jahr kam sie wieder und hab da noch Lust und wollte doch mal, aber jetzt machen wir natürlich auch noch.
00:11:54: Nach der zweiten gelungenen Veranstaltung wollten Sie unbedingt schon des Namens wegen Berlin Display könnt ihr nicht nach Bonn kommen hier, ne?
00:12:02: Wir brauchen hier unbedingt kreative Leute und so weiter.
00:12:05: Und dann haben wir wieder Jürgen Naard und ich entschieden okay, wir machen jetzt einen Zweigbüro in Bonn auf und das haben wir angemietet und zwei drei Grafikerinnen von hier unter anderem auch die Ina Dieter, die Sängerin war auch bei uns beschäftigt, da hatten wir im Opernviertel Unser erstes Büro gehabt ja nicht.
00:12:28: Ganz in silber ausgeschlagen, wie das früher so war mit Silbertrapeten und also fahren richtig ein Schauch rum, man ist da reingekommen und sagt wow!
00:12:39: So sollte es sich auch sein.
00:12:41: Auf jeden Fall haben wir dann darüber das Büro eingerichtet und die wollten natürlich mehr im Schwerpunkt Presse Berichte und Berichterstattung und natürlich auch Mitausstellungen Gut.
00:12:58: Dann kam das dritte Mal, da fragten sie dann wieder Mensch ihr seid gut und finanziell alles immer gut abgewickelt hier.
00:13:07: aber dann hat wohl irgendjemand gesagt kann nicht sein dass immer die gleichen die Aufträge bekommen.
00:13:16: Das müssen wir anders machen.
00:13:17: Das muss jetzt von vornherein ausgeschrieben werden, kostenlose Entwurf und kostenlosen Planung hier nicht, also zumindest für die vorbereitenden Arbeiten hier.
00:13:30: Na gut dann haben wir es auch nochmal durchgezogen aber war mit Maschulust hier.
00:13:35: Und da kam das entscheidende Raum und Werbung, also auch handwerklich von der Umsetzung her.
00:13:41: Das war ja alles nur kreative Arbeit, die wir vorher gemacht hatten.
00:13:45: Wobei wir damit vielen Studenten aus den Kunsthochschulen zusammengearbeitet haben.
00:13:49: Die haben dann als freie Mitarbeiter riesige Kohlköpfe gebaut und großes Gemüse.
00:13:57: Es gibt Fotos davon und so weiter nicht.
00:14:00: Wir wollten immer Attraktion ... schaffen für die Messe, damit die Besucher auch so das richtige Verhältnis bekommen zur deutschen Agarwirtschaft.
00:14:09: Und da sagten auch die Leute ja, die Hollender drücken die Belgier, drücken hier die Dänen, drückend die kommen mit Käse hier rein und wir haben da alles selbst genug hier in großen Mengen nicht.
00:14:21: Da waren wir eigentlich mit Wegbereiter gewesen, dass Publikum stark mitein zu beziehen.
00:14:27: Das hat gewirkt hier nicht, das war ein Tornog.
00:14:30: Aber wie gesagt aufgrund dieser neuen Vorgaben war es nachher dann nicht mehr möglich gewesen mit den so intensiv weiterzuarbeiten.
00:14:38: da wurde auch die zentrale Marketinggesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft die wurden dann auch abgeschafft haben sie einen neuen Geschäftsführer hingesetzt und wir machen uns anders.
00:14:47: Na wieso ist ich mir?
00:14:50: Auf jeden Fall Raum und Werbung stand dann zur Diskussion.
00:14:53: Also Briefab hier entwickelt uns,
00:14:55: usw.,
00:14:55: und dann Gewerbe angemeldet.
00:14:58: Früher mussten wir nicht wie Journalisten oder Stürfisteller oder Komponisten hier nicht.
00:15:07: Warum haben wir einen künstlerischen Status gehabt?
00:15:09: Wir mussten deswegen also nichts bezahlen.
00:15:12: Keine Steuern hier.
00:15:13: Zumindest nicht die Gewerbesteuer.
00:15:15: Und dann habe ich gesagt na gut gibt's nur eins Irgendwo machst du das Büro in Köln allein, ich muss ihn immer unterstützen.
00:15:22: Ich hab hier im Berlin noch Geld verdient und die anderen da drüben müssen erst mal anfangen hier nicht?
00:15:27: Und dann kommt wir trennen uns nun über einem Speerlingsplay und ich mache hier Raum- und Werbung.
00:15:33: Das habe ich alleine hochgezogen hier nicht In kleinen Verhältnissen angefangen.
00:15:39: wie gesagt Deutsche Bank, nee das verlagte vorher.
00:15:43: Aber dann ging es richtig los erst mal aufgrund der guten Referenzen hier über Ministerien und so und auch große Firmen Schindler Aufzüge usw.
00:15:53: Es gibt Plisten hier wo die alle dran stehen.
00:15:57: So und dann ja Fuchsraum und Werbung noch eine Maschine mehr und dann hier noch was mehr und doch ein Auto.
00:16:07: und so hat sie das langsam entwickelt dass es im richtigen Messebau-Betrieb, so wie Michael hier betreibt, entwickelte.
00:16:19: Das ist totaler Startup-Vibe den ich da fühle.
00:16:23: Also das was du mir so beschreibst, ist so das was ich
00:16:26: spüre
00:16:28: wenn ich mit Gründern heute und Gründeren heute spreche die etwas spüren Und dann einfach da reinspringen, mit so ganz viel Emotion.
00:16:38: Noch nicht richtig wissen wo es hingeht aber man muss einfach mal irgendwo anfangen um dann irgendwo anzukommen.
00:16:45: Also ihr habt zu viert angefangen und dann zu zweit weitergemacht und dann bist du quasi in deinem Weg gegangen Aber du bist angekommen ein Stück weit.
00:16:55: Bevor's
00:16:56: weitergeht.
00:16:57: einen kurzer Hinweis in eigener Sache Kommunikation skaliert in den meisten Unternehmen
00:17:07: nicht.
00:17:08: Je mehr Expertinnen, Themen, Region und Kanäle hinzukommen, desto größer wird das Chaos.
00:17:17: Genau deshalb haben wir Tucano entwickelt – das Produkt für Unternehmen die über Customer Value Communication wachsen wollen.
00:17:26: Tucano hilft dabei, Expertise in kontinuierliche Sichtbarkeit zu übersetzen markengerecht skalierbar mit der Unterstützung von AI damit Kommunikation nicht mehr zum Engpass wird, sondern zum Wachstumstreiber.
00:17:40: Mehr dazu auf www.reethinkingplaces.com.
00:17:45: und jetzt zurück zur Folge!
00:17:49: Ich würde ganz gern mit dir über ein paar Highlights, ein paar Wendepunkte und ein paar Stories die man so nicht vergisst von Raum- und Werbung sprechen.
00:17:57: Wenn du so schaust welche Events ihr gemacht habt Gibt es so welche, die dich am meisten berührt oder verändert haben?
00:18:06: Welche wären das?
00:18:10: Also eine, die mich besonders berührte hier und heute noch so nachwirkt.
00:18:17: Auf jeden Fall ging es darum dass Berlin war ne Form von Wiedergutmachung oder wie auch immer hier nicht wahr.
00:18:25: Das was geschehen ist hier nicht vergessen zu lassen.
00:18:30: Haben wir eine Ausstellung geplant mit entsprechenden Sachbearbeitern Und auch von der Landesbildstelle hier mit entsprechender Material.
00:18:40: Wir haben eine Ausstellung gemacht und die jüdische Bevölkerung nicht.
00:18:48: Was hier war, wie es war
00:18:50: usw.,
00:18:50: das kennt man ja aus vielen anderen Dingen.
00:18:53: Erst mal ging es dann Besichtungsflug nach Israel um die Städten wo das aufgestellt werden sollte.
00:19:00: Das war einmal in Jerusalem.
00:19:03: Heifer und einmal in Berkschee war es eine Wüstenstadt hier nicht.
00:19:07: Und diese Ausstellungsräume, die musste ich erst mal ansehen ausmessen um zu sehen wie sind die Verhältnisse so dort?
00:19:15: Wie kann man das Ganze dort positionieren hier thematisch weniger drin mit befasst.
00:19:25: dann da waren anderen Spezialisten da die Geschichtskenntnis hat.
00:19:29: Ich bin ja erst mal seit einundvierziger Bohnen Den Krieg noch am Ende Mitte kriegt ihr, ne?
00:19:35: Ja und nachdem wir Teddy hieß er.
00:19:41: Teddy Holtmann der Bürgermeister von Tel Aviv Lüvenlutens noch ein.
00:19:45: es war schön also gute Erlebnis in dort gab ja.
00:19:49: und dann haben wir die Ausstellung hier in Berlin konzipiert mit den Senatsleuten.
00:19:54: Dann wurde ein großer Container bestellt nach dem alle Dinge fertig waren Bilder Texte usw.
00:19:59: Also unheimlich viel alles zweisprachig.
00:20:04: Das war zweisprachig ausgeschaltet mit Beschriftung und da wir monatelang, fast schon ein halbes Jahr lang an diesem Ausstellungs-Tafelnjahr herumgewuscht in Anführungszeichen.
00:20:20: Mit Techniken, die man heute so gar nicht mehr beschreiben kann.
00:20:24: Keine gebuchten Buchstaben geschnitten alles wurde gestempelt im Einzelnen mit der Technik von... Ja, aber es hat funktioniert.
00:20:33: Wie guten Berg war das für ihn hier?
00:20:36: Schöner Vergleich!
00:20:38: Auf jeden Fall wurde dann alles die ganze Ausstellung, die Konstruktion und die Wandtafel, die Inhalte hier eine Vielzahl von Dir-Projektoren.
00:20:51: Wir haben eine große Bildwand gebaut.
00:20:52: Die waren im Monitor Kodakawa-Seller wird noch drauf.
00:20:59: Mit der Lochstreifensteuerung war das noch gewesen, nicht so wie heute hier alles.
00:21:03: Es wurde dann aufgebaut in Israel und stand das vier Wochen.
00:21:13: Ich war auch immer dabei.
00:21:16: Die Transporte innerhalb des Landes hat die Wehrmacht dort gemacht in Israel.
00:21:21: Sie hatten die großen Fahrzeuge gehabt weil es große Container waren.
00:21:26: Und sie wurden per Schiff von Berlin nach Bremerhaven nach Haifa Und ja, richtig das Hafen und von dort aus weiter transportieren.
00:21:39: Das war so ein starkes Erlebnis hier weil ich musste mich auch da bewegen.
00:21:47: Dann bin ich mit einem Sherrod-Taxi immer gefahren und eine alte Dame saßen neben mir und guckten mich immer an blaue Augen.
00:21:53: und dann kommen sie aus Deutschland und sagten, ich komme was bei dir nach?
00:21:57: Da komm' ich auch her
00:21:58: usw.,
00:21:58: dann fragte sie mich... So eine kleine Anekdote nebenher, was ich da so von halte.
00:22:05: Wie die Gedanken sind in Deutschland und so weiter.
00:22:13: Habe ich eben auch noch gesagt, dass meine Jugendlichen nicht leicht sind.
00:22:17: Aber so von Überlegungen her, was damals hier so gang und gäbe war, irgendwann muss man das auch mal vergessen.
00:22:26: Er sagte auch, wie meint sie denn das?
00:22:32: Beide Seiten müssen aufeinander zugehen.
00:22:37: Auf jeden Fall war er nicht befriedigend hier und dann hat sie mich barge abgebrochen worden.
00:22:42: Machen Sie mal Ihr Ding hier nicht wahr!
00:22:45: Da hab ich da so von, die sind's ja nicht.
00:22:47: Aber habe andere Panzer generell damit erzählt, wie sie in einem Sinai Krieg auf den Panzerplatten ihre Spiegleier gebraten hatten oder haben mussten... Das waren so tolle Erlebnisse hier mit dieser Ausstellung.
00:23:04: Die ging dann anschließend auch nach Los Angeles noch nicht, da haben sie auch noch aufgebaut.
00:23:10: Also war ich immer dabei gewesen bei solchen Dingen hier und dann kam eine andere große Firmschindleraufzüge die sagten, man könnte nicht für uns, dann haben wir für die in Leipzig gebaut hier nicht.
00:23:26: Mich würde interessieren, was war denn so deine größte Herausforderung?
00:23:32: Wenn du so überlegst.
00:23:33: Irgendwie ein richtiges Problem, das du mal lösen musstest und wie bist du dem begegnet?
00:23:38: Das war der Wechsel eigentlich als ich dann ganz alleine weitermachen musste hier.
00:23:44: Was halt musste, war ja in Ordnung gewesen.
00:23:46: aber wenn zwei Mann aktiv sind und sich um Aufträge bemühen, nicht dass vorher.
00:23:51: Wir auch weiterhin taten und mussten auch.
00:23:54: Denn manche Ausstellungen liefen so lange, da konnte man nichts anderes machen hier.
00:23:58: Um den Bruderwerb zu sichern war es einfach notwendig.
00:24:03: Und jetzt war ich nun allein hier.
00:24:06: Jetzt musste aber ran hier.
00:24:08: Das war eine Phase ... wo meine Frau dann auch sagte, wie geht's nun weiter?
00:24:13: und so weiter.
00:24:14: Und die Kinder mittlerweile haben wir den Dritten noch gekriegt hier nicht sieben Jahre später hier nicht war.
00:24:19: Ich dachte mir, das geht weiter hier nicht.
00:24:21: Ich war immer ein bisschen ängstlich gewesen und sagte, du bist der Mutte ich hier nicht?
00:24:27: Aber Sie hat Vertrauen gehabt hier und das war immer sehr wichtig für mich, dass Sie dann letztendlich dem folgten hier mit Kindern und Schule und Sohnung.
00:24:39: Wir haben einen Kindergarten mal mit eröffnet hier.
00:24:43: Wir haben keinen Kindergatenplatz bekommen, meine Frau war ja noch nicht mehr berufstätig und ich hatte kein richtiges Einkommen gehabt, da gibt es nichts hier.
00:24:50: Und dann haben wir ein Laden gemietet hier und einen Laden-Kindergarten gemacht.
00:24:55: Das war so eine Zeit ... Aber an Aufwärtern habe ich nie gedacht.
00:24:59: Also das war nicht möglich.
00:25:02: Da muss weitergehen.
00:25:03: Und das ging ja dann auch weiter her, ne?
00:25:05: Ja.
00:25:06: Weiter vierzehn Jahre.
00:25:08: Ja, und du hast ja eine unglaubliche Relevanz in der Branche auch geschaffen.
00:25:13: Wie hast du das denn geschafft über so viele Jahre hinweg?
00:25:18: In so einer Branche die sich ständig wandelt gibt es da so ein Geheimrezept irgendwie oder liegt es einfach in dir?
00:25:27: Ich bin immer offen und mutig auf die Anfragen eingestiegen hier.
00:25:33: Meistens oder häufig war es Empfehlung gewesen hier Wo du Fuß gefasst hast hier nicht war, dann spricht sie das irgendwie herum.
00:25:45: Dann habe ich sie irgendwie begeistert beziehungsweise.
00:25:51: Ich hab die Fähigkeit am Tisch während eines Gesprächs ein kleines Skizzen zu machen so wie Sharon das auch gemacht hat mit der Philharmonie hier.
00:26:04: Und es ist skizzengemacht und wenn wir auseinander gingen, dann zeigt ich ihm... Mein kleines Papierergebnis, der sagt genau so.
00:26:13: So brauchen wir das ungefähr hier nicht wahr?
00:26:16: Und dann am Zeichenbrett, früher ging es ja auch nicht anders, am Zeichentbrett die Dinge richtig dargestellt, perspektivisch und koloriiert
00:26:25: usw.,
00:26:27: und auch Modell gebaut.
00:26:28: Meistens wurde immer ein Auftrag hier nicht selten, dass er eine abgesagt hat.
00:26:34: Also wie es heute läuft, da würde mir das kein Spaß mehr machen.
00:26:39: Inhalte müssen in einen Messerstand hineinkommen wie in ihre Anzeige oder jede andere Publikation, ob das ein Hörspiel ist.
00:26:51: Da muss mehr drin sein als das gesprochene Wort nicht?
00:26:54: Man muss das Herz spüren hier.
00:26:57: Die Freude muss man spülen, die Arbeit macht und offensichtlich war es mit einem Punkt der mich dann weitergetragen hat hier.
00:27:08: auf jeden Fall weitermachen lassen können.
00:27:10: Die Finanzen stimmen dann auch mittlerweile hier nicht, das war auch gut und dann ging es eigentlich ständig bergauf.
00:27:21: Ich habe dann eine Betriebsstätte hier angemietet weil große Lagerräume brauchten ähnlich wie bei Michael dass er auch ist von zweieinhalb tausend Quadratmeter hier gleich in der Nähe da Büro eingerichtet und riesige Räume gehabt, Träumlichkeiten nicht.
00:27:38: Das Größen waren es wegen aber ich habe einfach an die Suche gedacht, wenn du schon eine Halle bekommen kannst das war in den ehemaligen Spinnezehren-Dorfien ein riesiger Hallenkomplex.
00:27:47: hier sind siegtausende von Quadratmetern und ich war der erste Mieter.
00:27:51: Ich sah dann wo ist das Bauschild?
00:27:53: Da ziehen wir jetzt ein.
00:27:54: Jetzt bin ich bei Scharlottenburg hierher gezogen mit der ganzen Mannschaft.
00:27:59: Erst wollte ich einen Grundstück kaufen In Glindo, wunderschön auf einem kleinen Hügel hier.
00:28:04: Und hab gesagt die Miete ... Ich hab Millionen für Mieten bezahlt ja, für die Räumlichkeiten hier.
00:28:11: Dafür hätten wir selber eine Halle bauen können nicht und alles machen können auch.
00:28:15: Dann fuhre ich mit den Mitarbeitern den schnellsten Weg über die Autobahn nach Glindo in Richtung Süden hier.
00:28:24: Haben was Künstler gesehen?
00:28:25: Fanden sie fantastisch so!
00:28:26: Und dann haben wir gesagt wenn die Autobahne mal zu ist Dann fahren wir doch erst mal über den Landweg.
00:28:31: Das haben wir dann auch getan und haben anderthalb Stunden gebraucht.
00:28:35: Oh mein Gott!
00:28:36: Und dann habe ich gesagt, Kinder, ich kaufe einen extra Bus für euch ein Mitarbeiterbus.
00:28:41: So neun Sitzer vor weh hier nicht.
00:28:44: Wir hatten sowieso schon Vorpark mittlerweile gehabt der Lkw ist und was so nötig ist bis auf die ganz großen.
00:28:50: Da hat man das mit Spedit hören gemacht.
00:28:53: Auf jeden Fall haben wir denn ... Nein und doch lieber nicht hier und wir wohnen Wir haben im Kies, in Charlottenburg.
00:29:00: Das ist so wie Schlotte Straße.
00:29:03: Ein kleiner Hinterhof waren auch schöne Halden gewesen aber platzten aus allen Nähten hier nicht das ging dort nicht mehr und dann hierher gezogen.
00:29:15: wie gesagt hier nicht und da ging es eigentlich dann richtig aufwärts weil wir dann auch Kapazitäten hatten.
00:29:20: große Maschinen hier hobeln und schneiden und der Mitarbeiter stammt er wuchs dann auch so.
00:29:28: Dann hast du es kann dir jetzt so zu sagen.
00:29:31: Ja ja, das war gut.
00:29:33: aber und Mitarbeiter waren auch gut die meisten waren bei mir dreißig vierzig fünfzig Jahre hier nicht war beschäftigt gewesen gutes Verhältnis zu den Mitarbeitern gehabt.
00:29:45: ich bin Gelder auch mal nicht ausreichend dann zuerst die Gehälter Die Lieferanten und dann das Finanzamt hier nicht.
00:29:57: In der Reihenfolge, anders kriegst du ja nicht.
00:30:00: Ich finde es eine sehr schöne Haltung offen und mutig und vertrauensvoll und sich nicht da beirren lassen den eigenen Weg zu finden.
00:30:12: Das brührt mich tatsächlich Oli.
00:30:14: Ich habe keinen Vater gehabt.
00:30:16: Mein Vater, ich kenne ihn gar nicht.
00:30:18: Und seit zweiundvierzig, dreiundvierzig ist er wohl.
00:30:21: Irgendeine Miene gefahren hat irgendwie in Oberfeld, wie wir meiner Mutter mal geschneben.
00:30:26: Und das war die einzige Nachricht, die ich von ihm habe, neben meine Mutter drei Kinder mit achtzehn des Ersten und zwanzig der Zweite, mit einer Zwanzig fast denn das dritte Kind hier nicht.
00:30:38: Und lebte eine DDR ja dann hier von der Europin ein kleiner Ort hier nicht?
00:30:44: Ja und wie gesagt meine Mutter ist gewonnen zu Berlin.
00:30:48: Ich hab immer nachdem ich auch studieren durfte, da war das für mich Hier bleibste, hier machst du.
00:30:54: Und alle an meine Kommunikation kommen gerne hierher.
00:30:56: Ich habe mir dann organisiert, Semester treffen und ich war da, wie man das in der Schule früher auch gemacht hat.
00:31:03: Es war schon sehr erlebnisreich und haben heute noch alle Kontakt miteinander.
00:31:08: Obwohl von denen keiner mehr in Berlin ist ja nicht allerorts getogen.
00:31:12: Würdest Du sagen dass dich die Familie in stressigen Zeiten immer getragen
00:31:17: hat?
00:31:18: Ja selbstverständlich!
00:31:20: Meine Frau Ich war ja aufgrund ihrer Beruflichen Fähigkeiten, konnte sie also auch helfen beim Zeichnen umsetzen und so weiter.
00:31:28: hier nicht.
00:31:29: Und Schreibarbeiten vor allen Dingen auch viele mitmachen konnte hier nicht.
00:31:33: das war immer sehr wichtig gewesen.
00:31:36: Ja meine Frau heißt Schreiber ich heiße Rechner.
00:31:40: Ah das ergänzt dich!
00:31:42: Da hast
00:31:43: du auch gesucht und gefunden.
00:31:47: Das ist schon
00:31:48: lustig.
00:31:51: Du hast an einem gewissen Punkt dein Lebenswerk in die Hände von Michael Wagner gelegt.
00:31:59: In den Händen der Berlin Exhibition Group, der Form Foundation.
00:32:04: Warum hast du gespürt, dass das der richtige Moment
00:32:07: war?
00:32:08: Erst mal kam Corona.
00:32:13: Obwohl entscheidend ist wahrscheinlich mein Alter hier nicht.
00:32:18: Ich wurde achtzig hier und ... Auch die Kunden haben gesagt, Herr Rechner, wie lange wollen Sie überhaupt noch machen?
00:32:24: und so weiter?
00:32:25: Große Kunden hier aus der Ableu.
00:32:27: Also ehemals, das heißt Ikon hier in Berlin.
00:32:30: Großes Werk für die vierzig Jahre lang alles mitgestaltet hier.
00:32:34: Die sind also auch durch meine Tätigkeit mitgewachsen hier nicht.
00:32:37: Dann eine gute Präsentation ist ungemein wichtig hier nicht auf dem Besse.
00:32:42: Und da es eben nicht nur zero acht, fünfzehn Sachen waren, sondern da war immer fünfter hin dann.
00:32:46: Ich war uns immer wo das Publikum stark miteinbezogen Ja, das Alter eben ja nicht.
00:32:52: Und ich fühlte mich gar nicht so hier.
00:32:53: Ich würde heute wahrscheinlich nur homebühlen wollen hier, weil es einfach Spaß macht.
00:33:02: Dann rief ich meine Steuerberater an und sagte Uli, ne mann hier im Geurtswerk ist der Sitz von Zeiss Icon hier nicht?
00:33:13: Da ist oben im Casino ein... Ein Kennenlern-Treff.
00:33:17: ist das hier.
00:33:18: Alle, die hier tätig sind, die sich mal kennenlernen hat von der Geschäftsleitung hier meine Wege geleitet und dann gesagt okay wir machen ja zwanzig Tische an jeden Tisch.
00:33:29: jetzt waren vier Leute hier und die waren ausgewählt nach Zufallsprinzip.
00:33:35: oder haben sie Karten gemacht?
00:33:37: und dann stand ein Schildchen auf dem Tisch beim Mühe hier nicht war Michael Wagner Form Foundation Mein auch hier, meine Steuerberater und so kam mein Gespräch.
00:33:49: Michael ist ein äußerst sympathischer Mann nicht nur vom Aussehen her sondern eine ganze Art hat mir gefallen ja nicht und er dachte wir kennen uns doch von Fairform.
00:33:57: das war die Vorgängerfirma wo Michael auch mal Geschäftsführer war.
00:34:02: ich mit den Stoenigern auf Kriegsfuß weil sie unsauber Sachen gemacht hatten aber wie die muss sein.
00:34:09: und dann dachte er wir müssen uns unbedingt mal ein bisschen zusammensetzen.
00:34:14: Michael, ich muss jetzt auch daran denken, dass ich langsamer Schluss mache und wie wir es so hast.
00:34:20: Und schon viele Firmen hier und so weiter.
00:34:21: Und was willst du dir noch an den Hals hängen?
00:34:24: Also sagt der ja klar, komm mal zu Gesprächen.
00:34:28: Und er sagt wäre bereit und dann habe ich meine Anwältengebieten Vertragsvorlagen mal zu erstellen Verträge ausgetauscht, also zumindest so an sich die erst mal hier und vor Verträge was alles erforderlich ist.
00:34:43: Da habe ich auch noch nie gemacht in meinem Leben hier aber es war auch spannende Szene gewesen.
00:34:47: Dann kamen die Vertragsunterzeichnung das Michael sagt okay mache ich weiter hier nicht und dann hab' ich ein paar Bilder hier gegeben und gibt ganz viele Sachen da.
00:34:57: ja und technische Dinge wo die ganzen... Projekte drin sind, man kann sie gar nicht aufzählen.
00:35:03: Ich habe zwar eine Buchhaltung, hab die Bilanz in doch von unzehntseinzigzig meine erste Eröffnungsbilanz.
00:35:10: Zweihundert DMG-Einlage und dreihundert Euro für einen Leut, ein Leut sechshundert das war unser Anfangskabit.
00:35:20: So hat sich das alles entwickelt hier, wirtschaftlich stand die Firma gut immer keine Schulden gehabt bei keinem Lieferanten.
00:35:30: Nichts ist sauber abgerechnet, habe nicht viel entnommen nur das was nötig war für den Haushalt und die Frau mit wer weiter existieren konnten.
00:35:39: Hab zwischendurch natürlich da ich keine Rente einbezahlt hatte weil ich dachte es geht so nicht hab ich eine Wohnung gekauft drei wohnungen für jeden kind ein schon mal erst dran gedacht und von der miede kann ich jetzt eben noch zähren.
00:35:52: Ein paar Tage, die bringen ja auch immer etwas hier nicht wahr.
00:35:56: Und ein Häuschen haben wir uns gebaut in Wansee das letzte Grundstück was es damals in Berlin noch gab und so ein kleines Zweifamilienhaus aneinander gebaut hier nicht war und da lieben wir nun.
00:36:09: also finanziell war das in Ordnung gewesen alles hier nicht und so gesehen ist also auch mein Lebensamt gesichert nicht ins Haus und Baus habe keine großen Güter sonst hier aber Das reicht.
00:36:23: Meine Frau kriegt auch ihre Rente nicht und davon kommen wir gut zurecht
00:36:29: oder nicht?
00:36:29: Ja, aber Uli weißt du was ist so schön daran finde?
00:36:32: Du hast es nicht überdreht.
00:36:33: Du bist irgendwie mit Mut durchs Leben gegangen und du hast Menschen an deiner Seite gefunden die einfach das Herz einer richtigen Stelle haben.
00:36:42: Und das machst du weil du's selbst auch hast?
00:36:48: Ja ja klar!
00:36:49: Das war wirklich hier ganz besonders Gut gewesen, ja nicht wahr.
00:36:54: Dass er dann sagt, wie machen wir?
00:36:55: und so gucken wir mal.
00:36:57: Er ist viel gewiefter hier, nicht jünger mit anderen Mitteln auch vertraut
00:37:01: usw.,
00:37:01: aber ich bin einer oder so in der alten Garde.
00:37:04: Da gilt das Wort hier und da gilt der Handschlag hier.
00:37:09: Und da gelten klare Absprachen, die er nicht war.
00:37:13: Nicht betrümmen und nicht schummeln und ehrlich bleiben.
00:37:17: Ich war auf der ganzen Linie.
00:37:19: Also das kann ich dir sagen, dieses Erbe werden wir weiter tragen.
00:37:24: Ich könnte sagen, ich vertraue Michael auch als auch einer meiner Partner, den wir gemeinsam hier die Eventbranche im Wandel begleiten und voraus schreiben.
00:37:34: Und ja, wir sind beide – auch wenn wir quasi die Generationen nach der sind – Wir sind diejenigen, die noch einen Schlag machen.
00:37:42: Gut!
00:37:43: Noch ein Hamburger Modell.
00:37:44: Ja.
00:37:44: Und ich glaube es ist eines deiner Vermechnisse, definitiv weiter tragen werden.
00:37:52: Wenn du heute deinem jüngeren Ich begegnen würdest, so dem ich in unserem Alter... Jetzt müssen wir verraten wie Alt Michael und ich sind.
00:38:04: Wir sind Mitte vierzig beide.
00:38:09: Und was würdest du deinem Mittevierzigjährigen Ich Heute sagen wenn Du ihm Begegnen.
00:38:17: Kreativität,
00:38:18: Fairness und gute Arbeit leisten wir nicht.
00:38:21: Das ist mit gutem den Bar aber vor allen Dingen die Entscheidung, dass Michael es weiter macht.
00:38:29: Wenn es ganz einfach runter gegangen wäre, naja gut dann... in anderen Formen gehen, auch im Konkurs hier nicht waren.
00:38:36: Aber ich habe keinen Konkuss angemessen.
00:38:37: Ich hab die Leute bezahlt so lange wie sie ihm nachging bis acht Monate Kündigungsfrist aus war und hab teilweise auch in andere Jobs mit hinein geholfen.
00:38:45: also ich bin der Kapitän der von Bord ging als denn wirklich die Tür zugemacht werden musste.
00:38:51: Und da war auch der Mietvertrag hier nebenan ausgelaufen, je nach zwanzig Jahren hier nicht.
00:38:56: Hier nebenan und dann hätte ich nochmal zehn Jahre weiter mieten müssen.
00:39:00: Das wollte ich nicht.
00:39:01: Und Michael hat es nicht gebraucht, weil er sagte, ich habe hier meine Betriebsstätte oder dort war ja auch noch eine Art hier nicht.
00:39:09: und naja, so was!
00:39:12: Lieber Uli vielleicht nochmal ganz klar zum Schluss drei Worte die deine unternehmerische Reise beschreiben würden?
00:39:21: Die Kreativität nicht nur im Gestalter rütteln sondern auch sonst was ihr eben Kopf immer so abspielt Das ist, no es gut hier.
00:39:30: Und das fand ich auch gut, dass so in mir drin steckt.
00:39:35: Dafür kann ich nicht ... So ist es eben hier nicht wahr?
00:39:37: Aber dann versuchen sauber durchs Leben zu gehen, ehrlich zu bleiben hier nicht war.
00:39:45: Deine Mitmenschen zu lieben sind nicht als Gegner sehen aber eben auf einer vieren Basis.
00:39:52: Ja
00:39:54: genau.
00:39:55: Leben und leben lassen ja nicht.
00:39:59: Liebe Uli, ich danke dir dafür dass wir so tief reingestiegen sind.
00:40:04: Ich bin zwischendurch auch mal ganz emotional geworden.
00:40:08: Du auch!
00:40:09: Aber das ist schön weil das ist das Leben und ich wünsche dir alles Gute.
00:40:17: Ja vielen Dank.
Neuer Kommentar