Mission #43: Warum Kultur in der Küche beginnt

Shownotes

In dieser Folge von Leaders & Missions spricht Carolina Marques mit Philip Ibrahim über eine Frage, die weit über Hotellerie und Gastronomie hinausgeht:

Warum kommen Menschen immer wieder an bestimmte Orte zurück?

Die Antwort hat überraschend wenig mit Design, Ausstattung oder Konzepten zu tun. Stattdessen geht es um Gemeinschaft, Zugehörigkeit und die Fähigkeit, echte Gastfreundschaft zu leben.

Philip teilt seine Erfahrungen aus der Hospitality-Welt und zeigt, warum die erfolgreichsten Orte nicht durch perfekte Prozesse entstehen, sondern durch Menschen, die Verantwortung übernehmen, Beziehungen aufbauen und anderen das Gefühl geben, willkommen zu sein.

Gemeinsam sprechen sie über die Kraft gemeinsamer Erlebnisse, moderne Leadership, Community Building und darüber, warum die Zukunft erfolgreicher Unternehmen stärker von Gastgebern als von Managern geprägt sein wird.

Eine Folge über Kultur, Zugehörigkeit, Leadership und die Frage, was Orte wirklich lebendig macht.

Themen dieser Episode

• Warum gemeinsames Kochen Teams stärker verbindet • Die Psychologie von Zugehörigkeit und Gemeinschaft • Was erfolgreiche Orte von gewöhnlichen Orten unterscheidet • Warum Menschen wegen Menschen zurückkommen • Hospitality als moderne Form von Leadership • Community Building in Unternehmen und Organisationen • Der Unterschied zwischen Konzepten und echter Gastfreundschaft • Warum viele Restaurants trotz guter Ideen scheitern • Die Bedeutung von Authentizität für Marken und Unternehmen • Wie Gastgeber-Kultur Vertrauen und Loyalität aufbaut • Neue Ansätze für Mitarbeiterbindung und Unternehmenskultur • Warum die Zukunft erfolgreichen Unternehmen mehr Community-Denken abverlangt

Mehr zu Philip Ibrahim: linkedin.com/in/philipibrahim

zu Tucano Studio: Mit Tucano Studio produzieren wir aus langen Videos in kürzester Zeit hochwertige Shorts und Social Clips. Die Plattform beschleunigt den gesamten Postproduktionsprozess und hilft dabei, Inhalte effizient für Kanäle wie YouTube Shorts, Instagram Reels und TikTok aufzubereiten.

Interesse an unserem neuen Produkt Tucano? https://www.rethinkingplaces.com/tucano

LeadersAndMissions #Hospitality #Leadership #CommunityBuilding #Unternehmenskultur #NewLeadership #Teamkultur #Gastfreundschaft #FutureOfWork #EmployeeExperience #CultureDesign #CustomerExperience #LeadershipDevelopment #Community #BusinessGrowth

Transkript anzeigen

00:00:00: Wenn wir uns Hotels angucken, Hotelrestaurants.

00:00:03: Dann gibt es oft Leute die irgendwo sitzen in London oder in Abu Dhabi und sagen, Design können wir so machen?

00:00:10: Wir haben die Lampen so, wir machen die Laufwege so, einen blauen Teppich im grünen Markt und das sieht richtig gut aus.

00:00:17: Kostet richtig viel Geld und ist ein richtig cooles Produkt.

00:00:21: aber der Markt kauft nicht ein Produkt sondern du hast es gerade gesagt er kauft das authentische Vertreten eines

00:00:27: Produkts.

00:00:29: Leaders and Missions, der Podcast für visionäre Gestalter und alle die Wirtschaft, Gesellschaft und Innovation

00:00:38: aktiv mitgestalten.

00:00:44: Danke dass wir hier sein dürfen!

00:00:45: Ich bin total froh das ihr bei mir in der Küche seid.

00:00:47: Vorhin kam eine Kollegin oder eine Kollegin sagt ob wir danach noch kochen?

00:00:51: Ich habe mal abgelehnt.

00:00:52: Du hast es mal abgeleht?

00:00:54: Das würde ich auch machen.

00:00:54: Ich liebe Kochen.

00:00:55: Aber weißt du was?

00:00:56: Bei uns im Team haben wir festgestellt Essen ist der größte Hebel den man machen kann.

00:01:03: Wenn man das ein Stück weiter denkt und sich mal damit auseinandersetzt, wie viele Teams eigentlich wirklich zusammen kochen und essen.

00:01:12: Das sind es viel zu wenige, ne?

00:01:14: Es stimmt vor allem beim... also als Gastronom oder Hotelier weiß man ja auch dass man beim Kochen gibt's ja verschiedene Rollen und jeder muss sich mal nach vorne und mal nach hinten bewegen eine Schneide da eine Würz und dann sehen auch so die Momente wo wo du sagst, eine Prise Salz.

00:01:29: Wie viel ist eine Prisesalz?

00:01:31: Dann hast du den Experten, der sagt ne Prise ist genau einmal über den Finger streichen und so weiter.

00:01:36: Und deshalb ist beim gemeinsamen Kochen dieses... Teamgefühl extrem stark, weil du kreierst etwas zusammen und auch im Teambilding ist das eigentlich immer eine ganz dankbare Geschichte.

00:01:46: Ich habe es schon in ganz verschiedenen Teamkonstellationen gemacht also mit lateralen Partnern oder Freunden bekannten Hoteldirektoren Kollegen aber auch hierarchisch aufgetröselt, weil auch als Hoteldirektor bist du ja dann nicht immer der Experte.

00:01:58: Also der Koch kann im Regelfall das Ganze besser!

00:02:02: Und auch jemand, der zu Hause viel kocht oder mal Koch gelernt hat bringt noch mehr mit.

00:02:06: Ich bin zum Beispiel kein Griller.

00:02:08: Leute die viel grillen können dann das auch machen.

00:02:10: Also Long Story Short ich glaube da gibt es eine schnelle Team-Dynamik, die das Ganze auch anders darstellt.

00:02:17: Was ich immer so erlebt habe ist wenn man etwas gemeinsam erschafft ob das jetzt... im Business-Kontext ein Produkt ist oder einfach gemeinsam kochen, dann hat man etwas hinbekommen was man hinterher zusammen ist und das bleibt so eine Erinnerung.

00:02:32: Und ich glaube dass Stärkteams miteinander abgesehen vom körperlichen Stärkung dem Essen an sich.

00:02:39: Es gibt noch eine Sache wenn du was kochst für mich und ich kann sagen schmeckt mir nicht, dann ist es so.

00:02:46: ne klare Aufgabenverteilung.

00:02:47: also Du hast den Fehler gemacht und ich kannst bewerten.

00:02:50: aber wenn Du was gemeinsam machst Das haben wir früh festgestellt.

00:02:53: Weißt du, warum war Piano lange Erfolg hatte?

00:02:56: Da haben Leute das gekocht was du ihnen sagst.

00:02:58: Sollte ich ein bisschen mehr Salz und etwas mehr Pfeffer?

00:03:01: Wenn du sagst ja kannst du ja nachher nicht sagen oh es ist aber Versalzen.

00:03:04: dann du hast es hier praktisch mit kreiert!

00:03:07: Und wenn du in diesem kreativen Part mit beteiligt bist, hast du natürlich nachher eine andere Bindung ans.

00:03:12: Essen mache ich bei den Kindern auch übrigens.

00:03:14: Wenn du die Kinder abschmecken lässt oder sagen fehlt da noch was Dann sagen die nachher seltener.

00:03:19: Oha das schmeckt jetzt aber nicht Weil sie das Gefühl haben, ich hab mit kreiert.

00:03:22: Spannende Perspektive!

00:03:24: Also so habe ich doch noch gar nicht drüber nachgedacht?

00:03:26: Wir wissen es in der Gastronomie bei Vapiano.

00:03:28: Da standen ja ganz oft Kollegen die nicht ultimativ zehn Jahre Kocherfahrung haben.

00:03:36: also die wissen Ich mach den Nudel hier rein und wenn's pieps ist die Nudeln fertig dann mache ich einen Löffel Butter zwei Löffelsalbei Und machen genau das gleiche.

00:03:45: Wenn du da jetzt gegenüberstehst du stehst ja auch Im Regelfall oder Stand ist dafür an, jetzt wird es ja auch ein Tisch serviert.

00:03:51: Oder du kommst jetzt ins Fertiges, aber vorher standest du an und hast gesagt ich mag Pinienkerne kann ich ein bisschen mehr oder ich mags wenn's ein bisschen intensiver nach Münze schmeckt dann machen die ja auch etwas mehr rein.

00:04:00: das ist ja so einkalkuliert und damit hast Du ja mit des Essen kreiert dass die Nudel richtig davon gehst Du einfach aus.

00:04:07: und die Soße also.

00:04:07: das ist schon ein erfolgreicher Rezept.

00:04:10: wir haben das im Hotel auch getestet.

00:04:14: Wir haben irgendwann dieses Selbstpartizipieren am Essenkochen ausprobiert, indem wir sagen, wir machen ein Poutine.

00:04:21: Also das kanadische Gericht, die Pommes der Kürt und der Käse und die Soße kommt von uns.

00:04:26: Und dann hast du deinen Topping selbst belegt und das Topping kostet extra.

00:04:29: Wenn du sagst ich will zwei Eier für ein bisschen mehr Käse, das kostet alles extra.

00:04:33: Am Ende kreierst Du dein eigenes Gericht für den Preis, den du bereit bist dafür zu zahlen.

00:04:38: Damit hast du eine höhere Akzeptanz noch beim Kunden und hast fast keine Beschwerden über das Produkt selber.

00:04:43: Spannend.

00:04:45: Wenn man das jetzt mal so integral weiterdenken würde, heißt das gute Erfolgskonzepte werden noch besser wenn man quasi den Kunden mit integriert in den kreativen Prozess?

00:04:57: Ja und nein!

00:04:58: Jetzt ist natürlich der Unterschied was erwartest du wenn du da reingehst?

00:05:01: Wenn ich in ein Mischnerrestaurant gehe dann geh' ich ja dahin und zahle an Premium dafür dass da einer das besser sensorisch verstehen kann wie ich also der dann... Also ich weiß nicht bis erste Mal Hast du schon mal Blauschimmelkäse mit hochprozentigem Kakao, gleichzeitig im Mund gehabt?

00:05:17: Nein.

00:05:17: Ich kann dir nur empfehlen, probier es aus über siebzig Prozent Kakaon und alles blauschimmelt nun nicht.

00:05:23: Rock vor also in etwas milderen und probiere das mal im Mund ein kleines Stück zusammen und lasst es sehr gehen.

00:05:29: Da gibt's eine Geschmacksdynamik die sich jetzt in der Bahnen gar nicht nachvollziehbar anlässt ist nicht nach vollziehbar.

00:05:36: aber ich hatte einen Küchenchef damals.

00:05:39: Badürkheim war der.

00:05:40: Der hat uns das ausprobieren lassen, kleine Stückchen und ich hab ihm gesagt, ich hätte das nicht erwartet so dass es so schmeckt.

00:05:45: Und wenn ich also in ein großes Toprestaurant gehe dann möchte ich das Premier bezahlen dafür dass sich nicht partizipiert.

00:05:52: Wenn ich jetzt aber in einen Produkt geh wo ich an sich ein nicht so fancy Produkt habe kann ich natürlich mit der Partizipation noch eine höhere Akzeptanz schaffen.

00:06:01: Aber prinzipiell glaube Teil des Gesamtbilds bist, findest du deine Rolle im Gesamtbild auch schneller?

00:06:06: Gibt eine spannende Consumer-App.

00:06:08: Die gerade sehr gut funktioniert, tasted... Der ursprüngliche Ansatz war eigentlich quasi eine Dating-App zu konzipieren die keine Dating App ist und der Connector ist das Essen.

00:06:21: Das heißt die Menschen treffen sich um gemeinsam zu kochen.

00:06:24: Sich zu treffen in einer Küche, einem größeren Kontext oder halt auch einen kleineren eins für eins Kontext wo man halt entspannter ist.

00:06:31: Ist man entspanner, wenn man miteinander

00:06:33: kocht?

00:06:33: Jetzt müsste ich der Dating-Profi sein!

00:06:35: Ich muss gestehen.

00:06:37: Kommt vielleicht auf die Konstellation an wie gut die Dynamik zusammen ist.

00:06:42: Weißt du was mein Traum ist, Phil?

00:06:44: Nee.

00:06:45: Wenn wir irgendwann mal einen Space ein Studiospace für uns haben so eine Crater Lounge das wir jetzt schon haben aber es ist ein bisschen klein aktuell dass im Zentrum dieses Spaces eine Küche ist in der man gemeinsam Ist, sitzt sich austauscht miteinander verbindet

00:07:03: und

00:07:04: kombiniert mit der Tatsache dass ich anstelle eines viel gut Managers was ja viele Unternehmen haben einen Soul Food Manager einstelle.

00:07:13: Einen Koch der mit regionalen Produkten arbeitet, der einkaufen geht, der sich an die Bedürfnisse eines jeden Mal... Sie haben ja von veganen Allergie bis weiß nicht was so das sich da keiner eine Klatte drum machen muss Und dass man einfach richtig gutes Essen auf den Tisch kriegen jeden Tag.

00:07:34: Weil das ist so ein Hebel!

00:07:35: Ich

00:07:35: glaube, da kannst du einen Unterschied machen auch für die Teams und für die Mitarbeitenden.

00:07:41: Wir haben ja in meinem letzten Betrieb also bei Social Hub ist ja ein Teil des Konzepts, dass sich verschiedene Studenten... Also in Berlin waren es sieben bis siebfünfzehn Studenten immer eine Küche gemeinsam teilen.

00:07:52: Das war so ne Shared Kitchen Community Kitchen, in Berlin-Mars' Vierundzwanzig.

00:07:59: In jeder Etage gab's welche.

00:08:00: Aber es gab auch Häuser oder es gibt auch Häuse in Italien und Florenz glaube ich und in Bologna wo es eine zentrale Küche gibt, eine große Küche wo man dann so ein Einzelspot sich sucht und kocht.

00:08:12: und da haben wir irgendwann angefangen so Kitschenmamas einzustellen also nicht gegenderte Mütter sondern aber von der Konzeption so ne Donner die ganzen Familienrezepte hat.

00:08:21: Und die hatte so wie Aufgabe Nicht nur Die regeln manchmal so bisschen Rund ein Teller weg, sondern auch so sagen.

00:08:28: Wie schneidet man die Tomaten?

00:08:29: Wie macht man die beste Tomatensauce?

00:08:31: Und irgendwann hat man daraus auch einen Happening gemacht und hat Koch-Workshops kreiert für die Studenten, also exklusiv für den der Student bei TSH war.

00:08:38: Der konnte da partizipieren.

00:08:40: Ich glaube das ist eine ähnliche Geschichte, die dir dann so nennt... Ein Mittelweg gibt oder auch so ein Ort, das Essen als Zusammenhalt zu verstehen.

00:08:48: Vielleicht auch in der italienischen Kultur noch mal fundierter oder anders dargestellt wie einen anderen.

00:08:53: Aber ich kann dir jetzt schon sagen es wird ein Erfolg!

00:08:57: Müssen aber alle sauber halten.

00:08:58: Alle müssen ein Reinigungsblatt mitmachen!

00:09:02: Das stimmt, das stimmt.

00:09:03: Wobei ich glaube also wenn man einen Ort liebt wo man ist dann hält man den auch sauber.

00:09:08: Ja nein auch da gelten ja verschiedene.

00:09:11: Sauberkeit liegt ja im Auge des Betrachters wie du wahrscheinlich weißt.

00:09:14: Also dein Sauber ist anders als mein Sauber und wenn ich meinen Küchenchef fragt isst das sauber?

00:09:20: sagt er nein?

00:09:21: Also demnach.

00:09:23: Aber ich würde immer... den höchsten Qualitätsanspruch als Maßstab nehmen.

00:09:27: Das ist aus der eigenen Erfahrung!

00:09:29: Okay, okay... Da müssen wir diejenigen oder diejenige bei uns im Team, die am meisten autestisch veranlagt

00:09:34: sind.

00:09:35: Wer hat ein Putz für mich?

00:09:35: Wir hatten putz für mir, genau.

00:09:37: So wer hat

00:09:37: das?!

00:09:38: Bevor es weitergeht – ein kurzer Hinweis in eigener Sache.

00:09:46: Kommunikation skaliert in den meisten Unternehmen nicht.

00:09:50: Je mehr Expertinnen, Themen, Region und Kanäle hinzukommen, desto größer wird das Chaos.

00:09:59: Genau deshalb haben wir Tucano entwickelt.

00:10:03: Das Produkt für Unternehmen, die über Customer Value Communication wachsen wollen.

00:10:08: Tucano hilft dabei Expertise in kontinuierliche Sichtbarkeit zu übersetzen markengerecht skalierbar mit der Unterstützung von AI damit Kommunikation nicht mehr zum Engpass wird sondern zum Wachstumstreiber.

00:10:22: Mehr dazu auf www.reethinkingplaces.com.

00:10:27: und jetzt zurück zur Folge Was meinst du, was so Erfolgskonzepte der Zukunft sein könnten?

00:10:36: Zum Bereich als Host agieren.

00:10:39: Wie meintest du im Bereich Gastronomie oder generell in Teams wie man ...

00:10:44: Da wo du zu Hause bist.

00:10:45: Wenn du kommst aus dem Bereich Hotelerie-Gastronomie das ist deine Home-Turf.

00:10:51: Was meinste, wo sich da als Volkkonzepter raus kristallisieren?

00:10:55: Gibt's noch Next Level?

00:10:56: oder haben wir alle schon

00:10:57: gesehen?

00:10:58: Nein, wir sind ja praktisch wie alle Bereiche in der absoluten Zirkulation mit IT, mit KI.

00:11:07: Also das verändert ja den Arbeitsprozess eklatant.

00:11:12: wenn du heute über Messen Leitmessen gehst dann gibt es Küchen voll digitale Küchen.

00:11:17: die schieben dir Sechs-hundert Essen raus in zwei Stunden.

00:11:21: Ist oben rein, läst nur die ähnlich wie beim Thermomixing großlässt alles rein und nachher kommt es essen raus.

00:11:27: muss da nur noch eine Endabnahme machen.

00:11:29: also diese Überwachungsfunktion des Menschen ist das was morgen den Bereich erleichtert.

00:11:35: Also ich glaube der nächste Schritt ist abschaffen von Wiederkehren und repetitiven Aufgaben.

00:11:41: Da bin Ich mir absolut sicher.

00:11:44: müssen wir weil ich vorhin gesagt habe müssen heute noch die Die Zwiebeln so schnell, so akkurat geschnitten werden?

00:11:49: oder gibt's da morgen einfach eine Maschine die das macht?

00:11:53: Gibt es ja heute schon ein Roboter oder sonst irgendwie.

00:11:55: Der muss ja eine Aufgabe machen.

00:11:56: wenn der im großen Küchen bis zu tausend Essen und Caterings hier für zweitausend Menschen muss dann Die Käseplatte vom Frühstück muss das jemand belegen, der das macht.

00:12:08: Also ich sage immer wenn es die Personen gibt, die das wollen dann lass uns das auch weitermachen.

00:12:13: Wir haben mal versucht die einzelne Reservierungen aus einer Reservierung rauszunehmen weil das das System selber machen kann.

00:12:19: E-Mail kommt ein Zimmer am Name des Canon Roboter oder KI selber machen und dann haben wir das weggenommen.

00:12:26: Dann hat mir die Mitarbeiterin gesagt na eigentlich macht man das viel Spaß ist so die kleine Aufgabe die mich nicht in große Schwingungen versetzt und ich mache das gerne mit, weil ich noch weiß wer kommt was für ein Gast ist dass die E-Mail lesen kann.

00:12:39: Und dann haben wir gesagt okay da nehmen wir es dir nicht weg.

00:12:41: also wir müssen's nicht wegnehmen wenns nicht deine Arbeits belastet.

00:12:44: aber was dich belastete würden wir gerne wegnehmen und deshalb glaube ich dass erfolgreiche Unternehmen morgen viel deutlicher auf des Höhen was den Mitarbeitenden die ich haben möchte auch wichtig ist Für mich persönlich wird keine Überraschung sein ist dieser holistische Community Ansatz der wichtigste Erfolgsrezept ist.

00:13:03: Also ich versuche, niemanden anders zu behandeln.

00:13:06: Egal wer auf welcher Seite vom Dresden oder von der Küche steht hat für mich die gleiche Wichtigkeit im Unternehmen.

00:13:12: Das heißt der Gast, für den wir die Dienstleistung erbringen aber auch der Mitarbeitende, der für mich in irgendeiner Form wichtig ist um dem Gast die Dienstleichtungsverbringe also dieses Verständnis dass das ein Kreis ist wo jeder mal woanders steht.

00:13:26: als Beispiel Ich finde mein Lieblingsbeispiel, wenn in Hausordnungen heute noch steht dass die Mitarbeiter nach ihrer Dienstzeit nicht im Betrieb sein dürfen.

00:13:34: das kann ich nicht begreifen.

00:13:36: In Start-ups Wenn du jetzt heute moderne Firmen anguckst dann haben die Daten Billiard Du willst eine Küche da rein bauen?

00:13:42: Du willst also dass jemanden noch mehr Zeit mit seiner Chosen Family verbringt.

00:13:47: Also es ist ja wir sind ja alle selbstverantwortlich wo wir arbeiten.

00:13:50: Wir sollten uns Arbeitssachen suchen wo wir Spaß dran haben

00:13:53: und

00:13:53: wenn wir das gefunden haben Dann möchte ich da auch bleiben.

00:13:57: Ich muss da nicht hin.

00:13:58: Niemand ist hier verpflichtet herzukommen, wir wollen das.

00:14:02: und wenn ich dann einen Bereich kreiert habe wo sich Leute gerne aufhalten warum würdest du die weg schicken?

00:14:06: Ich verstehe die Logik nicht.

00:14:08: Ja!

00:14:08: Ich versteh nicht warum die logik so ist.

00:14:10: Das heißt zum einen können das sein... Die Person fühlt sich nicht wohl auf der anderen Seite des Dresens.

00:14:15: Das ist selbst gestaltet.

00:14:17: Ich möchte ihn nicht in dieser Basis sitzen.

00:14:19: Mir gefällt es Design nicht oder sonst irgendwie.

00:14:21: Mir gefallen die Gäste nicht oder was auch immer.

00:14:23: Das ist meine Frage, ob du dann im richtigen Beruf bist.

00:14:25: Aber anyway... Die Frage ist ich möchte nicht da bleiben weil ich es nicht möchte?

00:14:29: Dann geh oder mach was anderes mit in der Freizeit!

00:14:32: Aber die fünf sieben Leute sagen Boah, der Barkeeper ist cool, die Küchenleute sind cool.

00:14:38: Ich bin da gerne lasst die doch sich aufhalten wenn die Teil werden zu einer Community auf der anderen Seite.

00:14:44: die zahlen ihr Essen und trinken, bereichern den Arbeitsplatz.

00:14:48: also diese Begegnungen.

00:14:50: ja Meine Pflicht bleibt, ich kann mich da nicht grenzenlos bedrinken und nachher rumkrölen und alles kaputt machen.

00:14:57: Aber ich glaube das ist irrelevant.

00:14:59: Also es geht für jeden Gast gleich!

00:15:00: Ich bin nämlich ja immer als Gast und wenn ich als Leader... oder meine Führungskräfte das Gefühl haben, da ist jemand der das nicht so respektiert.

00:15:08: Dann kann man das Gespräch führen und muss den ja genauso auf diesen Alltag vorbereiten.

00:15:12: Also ich betrachte jeden Mitarbeiter Teil der Community.

00:15:15: Das heißt wenn du dich hier aufhalten willst halte ich auf.

00:15:18: dafür gibt es Regeln.

00:15:19: was darfst Du?

00:15:20: wie viel darfst du zahlen?

00:15:21: Wieviel darfst zu dir nehmen?

00:15:22: Darfst du mit deiner Familie kommen?

00:15:24: Du bist teilt von diesem Gesamtspiel Und gleichzeitig gilt auch warum sollten diese Teile der Community einen anderen Eingang benutzen?

00:15:32: Ich finde dass zeitlich abgelöst.

00:15:37: Wenn du nicht reinkommen möchtest, wo der Gast reinkommt, fair enough, nimm den anderen!

00:15:41: Wenn du aber sagst ich spare mit zehn Minuten und muss nicht ums Haus laufen, dann nimm doch den Eingang!

00:15:47: Jetzt könntest du sagen hey ich möchte nicht dass jemand in kurzen Hosenbadeschlappen hier reinläuft.

00:15:52: wenn du das aber als Teil der Community also wenn du andere Gäste hast die so aussehen dann findet es doch keiner raus.

00:15:58: und der letzte Grund ist die natürliche Distanz zwischen Gast- und Mitarbeitenden.

00:16:03: Wenn du die nicht wahren kannst und da ein Problem hast, dafür sind doch wir da um dir da so'n bisschen eine Hilfestellung zu geben.

00:16:09: Du sollst nicht in der Affäre treten oder dich aber auch nicht anmachen lassen, egal wo du gerade im Haus unterwegs bist.

00:16:15: Und wenn du das verstanden hast dann hast du einen Großteil deiner Community verstanden.

00:16:20: Ich hab es ausgeweitet.

00:16:21: ich sag jemanden der bei mir Brötchen liefert oder der bei mich die Decke repariert, jemand der ne Lieferung bringt gebt den Kaffee aus.

00:16:31: Immer Gastgeber vorne, hinten.

00:16:33: Lass die Leute wirklich erleben, dass es was Besonderes hieß hier zu sein und das soll auch jeder spüren.

00:16:37: Und wenn du das verstanden hast als Unternehmen, hast du's deutlich leichter.

00:16:41: Ich glaube, wenn wir uns heute erfolgreiche Projekte angucken, dann gibt es nicht mehr diesen Führerkult – ich witz gar nicht in die Richtung – also nicht mal so den Zwang zu hören, was der Vorgesetzte sagt sondern einen Willen in diesem Spiel mitzuspielen.

00:16:56: Das ist, glaub' ich, viel wichtiger!

00:16:57: Das Kaffers.

00:16:58: ganz schönes gesagt... Ich krieg nicht mal ganz genau Wort für Wort zusammen, aber das was man spürt ist.

00:17:02: Du bist mit Leib und Seele und ganz viel Herz Gastgeber.

00:17:08: Und wenn du das vormachst machen andere das nach sie folgen dir.

00:17:13: Das ist eine neue Form von Leadership.

00:17:15: Auch dazu gehört ich bin ich und alle anderen Lieder sind ihre Annelieder und dann muss man so ein Wertekataster übereinander legen.

00:17:23: Dann kann der einen besserer Gastgebers sein und der andere ein bisschen empathischer.

00:17:29: Und am Ende ist es unsere Aufgabe, das auch so zu komponieren.

00:17:32: Dass es einem Musik gibt, die allen sich anfangen können.

00:17:37: Ich habe zum Beispiel mit meiner Stellvertreter und meiner Kollegin Mary, die ergänzt, dass sie hört manchmal besser hin.

00:17:47: Ich kann's nicht anders sagen.

00:17:48: Es ist nicht so, dass ich immer alles so wahrnehme... ...und die reflektiert es dann nachher im Einzelgespräch und sagt, hast du das so gehört wie ich?

00:17:56: Und dann hast du einen ganz anderen Bezug zu einer Führungskraft, weil auch wir sind Menschen und wir bewegen uns nun mal nicht in den Jahr sondern im Welt.

00:18:04: Es gibt einen guten Tag und es gibt einen besseren Tag.

00:18:06: so!

00:18:06: Es gibt nicht immer...hundert Prozent.

00:18:09: heute sind nicht immer hundert Prozent gleich.

00:18:11: Das ist ein Verständnis.

00:18:13: wenn wir das irgendwie akzeptiert haben, können wir auch austarieren.

00:18:16: Uns gegenseitig die Mitarbeitenden aber auch im Lieferant.

00:18:21: Wenn ich jetzt immer mit Überschwangen jedem lieferande um den Hals war, dann sag ich habe dir einen Kaffee vorbereitet.

00:18:25: Denke auch, hey, lass mich wieder hier vom Hochpapeln...

00:18:28: Das ist auch ein schönes Bild!

00:18:28: Nimm ihn, nimm ihn!

00:18:29: Nur den

00:18:31: Kaffees!

00:18:32: Ja aber vielleicht müssen wir da auch immer die richtigen Worte finden.

00:18:36: Großartig.

00:18:38: Aber so hab' ich dich ja auch hier erlebt.

00:18:40: Du bewegst dich hier durch diese Räumlichkeiten und du gibst hier und da so ein Impuls, schaust.

00:18:47: Du bist aber carrying, hast einen Ohr für jeden.

00:18:49: Das ist selten!

00:18:50: Das erlebt man nicht so oft.

00:18:52: Vielleicht ist das die Demo, die ich lernen durfte?

00:18:54: Ich will mich gar nicht über den Klee loben.

00:18:56: Ich bin einfach ein bisschen transparenter in dem was ich tue.

00:18:58: Aber im meinem Alltag habe ich so viele wunderbare Kollegen, mindestens, mindestens genau so gut machen die vielleicht nicht immer dieses Außen den Außentransport finden oder die das nicht immer in den eigenen Worte sprechen wollen.

00:19:15: Hat ja auch immer was mit Anstellungsverhältnissen mit deiner Sicherheit in welchem Unternehmen?

00:19:19: Was ist da von mir gefordert?

00:19:21: also meine Kollegen in den Ibis Häusern und Motorenhäusern haben ein ganz anderes Mindset.

00:19:26: die müssen ganz andere Boxen ticken müssen ja nicht jedem irgendwie Hallo sagen oder andersherlosang die Kollegen in den fünf Sternenhäusern, die müssen vielleicht nicht immer noch mal... Also das sieht es nochmal anders aus wenn der Hoteldirektor immer Stühle schleppt.

00:19:39: Weil er natürlich einen Bezug zu einem Gast auf einer anderen Basis findet.

00:19:42: aber ich glaube es gibt so viele Kollegen die so ein unglaublichen Effekt auf ihre Mitarbeitenden haben was wir unterschätzen.

00:19:48: weil wir sehen jetzt meine Mitarbeiter mögen vielleicht das was ich mehr macht.

00:19:52: aber es gibt zum Beispiel auch Leute die mögen Hierarchien Die wollen in ein klares Hierarchie-System gepackt werden, wo sie wissen ich bin verantwortlich für die Kartoffeln.

00:20:02: Ich denke nur bis zur Kartoffel das macht mich glücklich.

00:20:06: dann versuche ich es.

00:20:07: Das

00:20:07: ist doch sicher!

00:20:08: Sicherheit, hartes Konstrukt nicht zu viel Kreativität.

00:20:12: Ich habe einen Mitarbeiter, eine Erpeilungsleiter der sagt immer ich will dass meine Mitarbeiter selber denken und selber weiter denken.

00:20:20: Und dann sage ich immer, Junge du bist jetzt ein Jahr lang hier.

00:20:23: vorher war das nicht was gefordert war.

00:20:25: die mussten das nicht machen vorher.

00:20:27: Das bedeutet wenn Du das abverlangst und vorher das nicht abverlankt war gib ihnen die Zeit in diese Rolle reinzuwachsen werden es nicht sofort erfinden.

00:20:34: Wenn sie vorher gesagt bekommen haben trag den Tisch von A nach B und Du jetzt nur sagst trag den Tisch Dann kannst Du sie nicht kritisieren.

00:20:43: wenn der Tisch nicht bei b ankommt

00:20:45: Ja, aber dann noch viel schlimmer.

00:20:47: Schlag doch mal vor wie es vielleicht besser gehen könnte.

00:20:49: Das ist ganz schlimm!

00:20:51: Da gibt's Leute haben Angst davor?

00:20:52: Ich will nicht vorschlagen ich möchte nicht einen Fehler machen und das ist ein Verständnis.

00:20:58: deshalb sage ich auch immer in der Hospitality gibts viel was fehlt Aber es gibt auch viel was da ist was wir nicht immer sehen.

00:21:06: Und mein größter Wille ist dass es mehr Frauen Frau mit Kopftuch, mehr Migration.

00:21:13: Mehr sichtbare Unterschiede gibt in diesem breiten Feld der Hospitality.

00:21:18: und leider oder Gott sei Dank... Wie ich sagen soll, ein Großteil der Hotelwelt ist in Familienbesitz.

00:21:26: Wir sind in Deutschland und deutsche Familien, die im kleinen Mittelstand oder auch größeren Mittelstand Unternehmen führen, die heute auch organisiert sind, die nach außen auch transportiert werden.

00:21:34: Aber sechzig bis siebzig Prozent der Mitarbeitenden haben einen Migrationshintergrund, haben eine Geschichte zu erzählen, die nicht immer so stromlinienförmig ist.

00:21:44: Und da würde ich gerne mehr Sportleit hinsetzen, weil ich glaube wir brauchen morgen deutlich mehr Frauen ... deutlich mehr Frauen mit Kopftuch, deutlich mehr Männer mit Kippa.

00:21:54: I don't know!

00:21:55: You name it?

00:21:56: Wir sind nicht mehr... Bisschen

00:21:57: mehr Diversität.

00:21:58: Wir sind nichts mehr wo wir waren.

00:21:59: Ich meine wir sind nicht New York oder London ohne dass das besser und schlechter ist aber wir sind deutlich mehr als das auch gerade in dieser Gastronomie oder der Hospitality.

00:22:09: wenn wir mal den Spotlight von Hotel wegnehmen Wenn wir in die Gastronomie gucken da sind Konzepte so innovativ So schnell lebe ich leider auch, aber so interessant.

00:22:21: Dass man absolut dahin gucken kann und dann auch mal ruhig den Scheinwerfer eine Weile drauf lassen kann.

00:22:28: Meinst du es braucht für zukünftige Erfolgkonzepte neben diesen Hebeln die wir gerade besprochen haben?

00:22:35: Da müssen wir ihn nochmal tiefer rein.

00:22:36: Auch mehr Authentizität.

00:22:38: Ja hundert Prozent!

00:22:39: Ich möchte mal... Ich gebe tatsächlich einen Kritik oder ein Thema was ich habe und das ist überhaupt nicht personengebunden.

00:22:45: wenn Hotelzangucken, Hotelrestaurant.

00:22:49: Dann gibt es oft Leute die irgendwo sitzen in London oder in Abu Dhabi, die sagen, Design können wir so machen?

00:22:56: Dann haben wir die Lampen so, wir machen die Laufwege so, einen blauen Teppich im grünen Markt und das sieht richtig gut aus.

00:23:03: Kostet richtig viel Geld und ist ein richtig cooles Produkt.

00:23:07: aber der Markt kauft nicht ein Produkt sondern du hast es gerade gesagt er kauft das authentische Vertreten eines Produkts.

00:23:15: Und wenn du jetzt ein Top-Produkt hast, aber du investierst nicht in diesen Gastgeber oder diesen Charakter der sagt, das ist mein.

00:23:22: So mag ich es!

00:23:23: Dann kriegst du das nicht transportiert.

00:23:24: und ich glaube ganz fest daran dass du manchmal in einem... Nimm mal die Jungs von Goldys oder sowas.

00:23:30: Die sind nicht ranzig, aber das ist ein Burgerladen.

00:23:32: da stehen Leute zwanzig Minuten an um die Bestellung abzugeben, um dann zwanzzig Minuten zu warten bis der Burger fertig ist.

00:23:39: Das Erfolgskonzept ist nicht das Design dass das Produkt und dieses Verständnis, das Marketing heute anders funktioniert.

00:23:46: Und ich glaube viele Hotelkolleginnen haben deutlich mehr Erfolg wenn sie sagen okay vielleicht muss ich nicht hundertfünfzigtausend Eurons Restaurant stecken vielleicht nämlich seventy tausend und sag einem du pass auf Du bist jetzt mein Restaurantleiter nur kriegst vier Prozent an dem Umsatz den du erfolgreich hier mehr umsetzt und schon hast du eine ganz andere Geschichte die du dahinter erzählen kannst.

00:24:07: es gibt ein Restaurant in Amsterdam Pesca heißt das, wenn ich es richtig weiß.

00:24:12: Sven Salat heißt der, der das macht und er hat zum Beispiel jeder Mitarbeiter als Umsatz beteiligt.

00:24:18: Das heißt, jeder, der arbeitete, hat ein intrinsisches, monetäres Interesse daran, dass sie Erfolg haben?

00:24:23: Total!

00:24:24: Ja.

00:24:24: Und das ist ein ganz anderer Bezug, wie wenn du sagst, wow, das is'n Top-Produkt, das muss laufen.

00:24:28: Ich hab in meiner Karriere zu oft die Situation gehabt, dass man einen Konzept erstellt hat für den Markt A und gesagt hat's funktioniert da, das Muster auch funktioniert.

00:24:36: Da wird viel Geld... verbraten, dass ich viel lieber in diese diversen Menschen stecken würde die dann vor Ort sind und das auch mit Leben befüllen.

00:24:45: Als Gastgeber oder als Gasgeberin und ich glaube da haben wir ein großes Defizit gerade in diesem interessanten Markt Hotelrestaurant Weil, guck dir mal die Gastronomen an, die Erfolg haben.

00:24:56: Da ist eine Person, die verkörpert das und da gehst du den besuchen und gehst zu dieser Bar.

00:25:01: Wenn da der Stuhl durchgesessen ist, es macht ja nichts aus oder das Klo nicht optimal ist oder ein Sticker irgendwie geklebt, du gehst dahin weil du das Gefühl kaufst dort zu Hause zu

00:25:09: sein.

00:25:10: Und ich glaube wir haben noch großes Potenzial Weiß aber auch, dass wir in Investoren-Situationen da natürlich eher an irgendwelchen Scrible Boards und irgendwelche Offices liegen.

00:25:20: Ja,

00:25:20: ich denke mal gerade noch einen Schritt weiter weil du hast grad ein wichtigem Punkt zu sagen.

00:25:24: wenn man so als Team quasi mit Skinn in the game quasi together as one nach vorne geht dann hat das nochmal eine andere Wirkung.

00:25:32: Das kennen wir aus dem Softwarebereich extrem.

00:25:34: also gibt es große Exits wie auf Signavio zum Beispiel SAP Signavion Jeder Mitarbeiter beim Exit was bekommen, jeder und so sind die auch nach vorne gelaufen.

00:25:45: Das war richtig Kultur, die aufgebaut worden ist.

00:25:48: Und diese Kultur kannst du aber auch in andere Branchen wie Gastronomie übertragen?

00:25:53: Wie wäre es denn wenn man das nächste oder das Gastro-Concept Next Level auch gleich mit dieser Schwarmintelligenz mitdenkt.

00:26:01: Ja, investiere in den Ort, den du gerne haben willst.

00:26:04: Mach mit an dem Ort wo du gerne Pazipieren willst oder?

00:26:08: Wir haben im Social Hub einen Top-Restaurant herangebaut.

00:26:10: das muss ich immer wieder sagen und als... Ich meine nur um diese.

00:26:13: also die Kollegen sind alle liebt.

00:26:15: es geht jetzt nicht um.

00:26:16: dieses ist nur ein Beispiel.

00:26:17: Als wir dieses Restaurant eröffnet haben vor sechs Jahren hoffe ich sechs Jahre Corona two nineteen zwei neunzehn acht sechs sieben jahren Haben wir das Restaurant eröffnet Und ich habe gefragt was das Konzept sagt.

00:26:28: wir machen hier beste chicken Konzept Berlins, sage ich Boss.

00:26:34: Bossy Statement let's do it!

00:26:36: Wie soll das aussehen?

00:26:37: Ja wir machen ein nachhaltiges Hühnchen mit einer klaren regionalen Verankerung.

00:26:41: blablabla, da ist eigentlich Daumen hoch.

00:26:44: Vierundzwanzig Stunden Konstitution und wir können immer Hühnschen verkaufen in Berlin auch dankbar.

00:26:49: Daum hoch.

00:26:50: Dann habe ich gefragt okay was packt man ins Marketing, gerne haben wir eine Agentur die machte, wie viel Geld ist dafür für diesen Start des Restaurants?

00:26:58: Da haben wir nicht so einen genauen Betrag, aber das Konzept ist gut.

00:27:02: Und bis jetzt immer wenn wir ein Restaurant aufgemacht haben war es ein Erfolg.

00:27:04: Das bin ich zurückgegangen und sage, wo haben wir bis jetzt Restaurants ausgemacht?

00:27:08: Die sind alle top in Amsterdam im Maastricht, in Eindhoven.

00:27:13: Das sind alles richtig geile Restaurants oder Bars.

00:27:16: Aber da sind kleine Städte.

00:27:19: Ja!

00:27:19: Dann habe ich denen gesagt wie viele restaurative Einrichtungen gibt's in Amsterdam?

00:27:23: Wir alle kennen Amsterdam, wirklich Top-Laden.

00:27:25: Also alle da draußen, ihr könnt mich überprüfen.

00:27:28: Lass es maximal zwei Tausend sein mit jeder Bude, jeder fritten Bude und haste nicht zweitausends!

00:27:35: Dann habe ich die Kollegen gefragt, schätz mal wie viele Restaurative Einrichtungen gibt's in Berlin?

00:27:40: Und

00:27:40: dann haben sie gesagt ja sind Amsterdam zwei tausend gibt'n, dann sinds vielleicht... Wir haben fast zwanzigtausend restaurative Einrichtungen.

00:27:50: Warum soll einer in dieses wunderbare Restaurant kommen, der die Option hat überall anders in seinem Kiez sein Hühnchen zu bekommen?

00:27:58: Und dann war die nächste Frage – wo kriegen wir das Hühhnchen her?

00:28:00: Ja, das kaufen wir!

00:28:01: Also wer ist denn Lieferant?

00:28:03: Haben wir noch nicht

00:28:03: gefunden?!

00:28:04: Dann kam raus und wir haben irgendwann ein regionales Brandenburger-Hühnchchen gefunden, das unterm Strich im Verkauf um es umzusetzen mehr gekostet hat wie im KDW.

00:28:12: Ach du meine Güte

00:28:14: Das kann nicht

00:28:15: funktionieren!

00:28:16: Wir

00:28:16: haben

00:28:17: einen riesen Ofen gekauft.

00:28:18: Im Riesenofen, wo du die Hühnchen drehen kannst und so weiter... Das ist heute lustig.

00:28:24: damals gab's Oma Nas noch nicht mit City Chicken oder gab es schon aber der war nicht so groß wie heute.

00:28:29: Und das was dann passiert ist, es kam keiner wegen dem Hühhnchen weil Engelchicken Korean BBQ-Chicken vier Blocks weiter günstigeres Hühndchen besser verkauft hat mit einem besseren Marketing anderen Umfeld.

00:28:43: Heute sind wir in einer Situation, wenn ihr kennt Oma Nas verkauft über die Grenzen Berlins bekanntes Hühnchen.

00:28:51: kann man sich streiten was besser oder schlecht ist.

00:28:53: Total egal!

00:28:54: Wenn du am Rosenthaler Platz bei Oma Nas vorbei fährst mach ein Bild, wenn du einmal keine Schlange siehst da hat das Game gedribbelt und nicht mit dem Bio Brandenburger Hähnchen sondern auftreten mit der Brand in einem Imbiss.

00:29:07: Da sind wir am Punkt.

00:29:09: Hättest du, wir bei Social Media damals Omanas eingekauft und gesagt, willst du das nicht umsetzen?

00:29:13: Hätte es gemacht.

00:29:15: Das Ding wäre heute ja genauso groß!

00:29:16: Manchmal ist es nicht des Designs und manchmal sind wir bei der Frage dieses authentische Auftreten diese eine Person die dem ganzen Charakter geben kann.

00:29:27: Ja ich glaube dass ist das.

00:29:29: aber es muss auch Zeit und Ort stimmen.

00:29:31: also auch Wir haben bei uns im Kiez einen Kaffee Wirklich ein außergewöhnliches Barista-Café.

00:29:39: Das vorne

00:29:39: an der Ecke bei euch?

00:29:41: An der Spitze?

00:29:42: Nein, das ist direkt neben uns.

00:29:43: Ah ja, das kenne ich

00:29:44: klar!

00:29:45: Ja, das kann sein.

00:29:45: Das ist eines der wirklich besten Barista Cafés in Berlin.

00:29:50: Aber du weißt wie viel Barista Caffe es in Berlin gibt... ...das ist eine Riesenhype um alles.

00:29:55: Aber dieses Ding funktioniert wegen der Gastgelberin.

00:29:58: Die kommen alle dahin, also wenn ich da sitze die ganzen Sorgen des Kiez werden ausgetauscht und dass wirklich die gesamte Generation Breite ist da, wirklich vom kleinen Kita-Kind das mit seiner Mama oder seinem Papa da ist bis hin zu den Rentnern.

00:30:15: Und die holt ihr alle ab.

00:30:16: warum?

00:30:16: Weil sie so ein Familienmensch ist weil sie einen Ohr für alle hat, weil sie die Leute im Kiez miteinander vernetzt.

00:30:22: Das ist Wahnsinn!

00:30:22: Wenn irgendjemand in eine Wohnung sucht... Sie weiß das wo eine Wohnung frei ist und vernetzt die Leute miteinander.

00:30:28: Sie kümmert sich da drum, ja?

00:30:30: Das ist so richtig caring!

00:30:32: Und deswegen funktioniert das... Wenn du weißt, wie groß das ist, dann glaube ich also zwanzig Quadratmeter.

00:30:37: Aber manchmal denkt man auch so, wie komme ich denn jetzt noch bei uns in den Studio rein?

00:30:41: Weil die Leute da anstehen und ich glaube,

00:30:43: da sind wir nicht mehr.

00:30:43: Die stehen für einen Barista-Kaffee.

00:30:45: Das ist eine Schlange, die ist nicht so wie im gehypten Dönerladen, achtzig Meter lang.

00:30:51: Nein nein!

00:30:51: Aber wenn da sechs Leute stehen weiß du, du brauchst ungefähr zwanzich, fünfundzwanzig Minuten bis du dran bist weil jeder seine Geschichte erzählt Und es ist okay Wie beim guten Arzt.

00:31:02: Und da sage ich, wenn du als Gastgeber demütig bleibst und mit den Erfolgen auch nicht irgendwie durchdrehst, dann hast du doch eigentlich gewonnen.

00:31:09: Ja genau.

00:31:10: Ich glaube in der Hospitality oder generell in der Gastronomie Hospitality brauchen wir mehr solche Sachen wie dieses Gasgebergehen.

00:31:17: und jetzt gehen wir an den Anfängen zurück in diesen Däufern.

00:31:19: Da gab es immer den Wirt und danach ist man stammtisch gegangen am Sonntag und hat bei einem Wirt ... Dann war man nicht im Restaurant A sondern bei Personen.

00:31:29: Ah, das ist vielleicht noch etwas anderes.

00:31:34: Ich danke dir, dass wir hier so ein bisschen sein durften und nach dem Thema Rethinking Place spielen durften.

00:31:39: Wir machen jetzt die Party in der Küche!

00:31:41: Ja tatsächlich... aus dem Nähekästchen oder aus dem Küchentopf geplaudert.

00:31:46: Wir machen tatsächlich ab und zu Partys in der Küche, nicht in dieser weil das ist schon das Hauptschmuckstück wie ihr sehen könnt.

00:31:52: hier passiert auch am meisten.

00:31:54: aber wir haben oben noch mal eine Küche und da haben wir uns schonmal den DJ in die Spülstraße gestellt und dann das krachen lassen weil wissen sie besten Parties sind in der küche wir kennen es zu Hause.

00:32:03: deswegen bin ich total froh dass wir mit diesem Podcast oder mit diesem Konzept auch hier sein Re-Thinking Place ist auch irgendwie nochmal darstellen können und es ist jetzt auch nicht so dass alle anderen Köche uns rumstehen, haben wirklich woanders hingewiesen.

00:32:17: Die warten nicht bis wir durch sind!

00:32:18: Wir haben jetzt hier heute schon Feierabend in die anderen Küchen belegt.

00:32:23: Nein ich danke dir sehr dafür dass du Türen öffnest und vor allem dich und dein Herz und davon erzählst was dich so umtreibt und dass du das teilst mit der Community.

00:32:34: Das ist sehr schön.

00:32:34: Danke dir.

00:32:35: Gerne vielen Dank.

00:32:43: Ich freue mich wirklich sehr, dass du eingeschaltet hast und hoffe es hat dir gefallen.

00:32:49: Lass uns gerne eine Bewertung da und teile diese Folge auf Social Media oder in deinem Netzwerk!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.