Mission #38: Wie KI Bildung und Forschung neu definiert
Shownotes
In dieser Folge von Leaders & Missions spricht Carolina Marques mit Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow, Präsident der HafenCity Universität Hamburg, über die Zukunft von Wissenschaft, Bildung und Arbeit im KI Zeitalter.
Es geht um eine zentrale Frage:
Was passiert mit Hochschulen, Wissen und echter Denkfähigkeit, wenn KI jederzeit Antworten liefern kann?
Jörg Müller Lietzkow spricht offen über die Herausforderungen deutscher Hochschulen, fehlende Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich und darüber, warum wir gerade jetzt mehr Denken statt mehr Automatisierung brauchen.
Eine Folge über KI. Aber vor allem über Verantwortung, Wissenschaft und die Fähigkeit, komplexe Probleme wirklich zu durchdringen.
Themen dieser Episode:
• Warum Hochschulen mehr denn je Denkraum sein müssen • Weshalb KI keine echte Forschung ersetzen kann • Warum viele Menschen Wissen mit Denken verwechseln • Die Gefahr von Shortcut Denken durch KI • Was junge Talente heute wirklich lernen müssen • Warum Deutschland international an Wettbewerbsfähigkeit verliert • Weshalb Wissenschaft wieder mehr Mut braucht • KI als Werkzeug statt als Ersatz für menschliche Intelligenz • Warum Theoriebildung heute wichtiger ist denn je • Wie Jörg Müller Lietzkow selbst mit KI und Agentensystemen arbeitet • Die Rolle von Data Science, Mathematik und Statistik in der Zukunft • Warum Lesen und geistige Aktivierung entscheidend bleiben
Ein Gespräch über Wissenschaft im Wandel. Und über die Frage, wie wir verhindern, dass Menschen aufhören, selbst zu denken.
Mehr zu Jörg:
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LeadersAndMissions #KI #Wissenschaft #Bildung #AI #FutureOfWork #Leadership #Digitalisierung #Hochschule #Innovation #DataScience #Forschung #ThoughtLeadership #Wissensgesellschaft
Transkript anzeigen
00:00:00: Lieder Sandmissions.
00:00:02: Der Podcast für visionäre Gestalter und alle, die Wirtschaft, Gesellschaft und Innovation aktiv mitgestalten.
00:00:11: Wir sprechen mit Menschen, die uns dadurch inspirieren was sie auf den Weg bringen – Mit Macherinnen, Kreativen und Liedern, die durch ihre Visionen und Missionen den Wandel vorantreiben!
00:00:29: Ich bin Karolina und heute spreche ich mit Jörg Müller-Lizu.
00:00:33: Wir müssen auch den Mut haben, wieder in Wissenschaft zu investieren.
00:00:35: Deutschland ist ja so ein Land wo wir auf Bundesebene sogar gerade mit großen Kalibern und großen Geld um uns schmerzen.
00:00:44: Also für das hätten, haben wir zwar nicht aber macht ja nichts.
00:00:46: also einfach mal so eine Sondervermögen schaffen.
00:00:49: Statt man diese Sondervermögen genommen hat und in die Zukunft investiert hat sanieren wir alles möglich hin nur nicht dass was wir hätten tun sollen unsere Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen.
00:00:59: Dann kann der Bundeskanzler noch so viel da herreden, ja ich sehe es einfach nicht.
00:01:04: Hallo Jörg herzlich willkommen bei mir im Podcast.
00:01:06: Ich freue mich sehr dass du heute hier bist.
00:01:08: Danke für die Einladung
00:01:09: Jörgg.
00:01:11: Was ist deine Mission?
00:01:13: Für was stehst Du morgens auf?
00:01:15: brennst du und was möchtest du bewegen?
00:01:18: Ja
00:01:18: eine spannende frage mischen dürfen sind wir heute alle?
00:01:21: also früher würde man sagen als ich mal mich entschieden habe Wissenschaftler zu werden.
00:01:25: Wissenschaften ist die mission.
00:01:27: das ist auch was der Wissenschaftler tun sollte.
00:01:30: Das ist Wissen schaffen und das aber in immer einer intelligenten Kontextbeziehung, wenn man mal eine Vita sieht weiß man dass zwei wesentliche Elemente und das ist auch meine Denomination der Professur Ökonomie und Digitalisierung die immer wieder getrieben haben.
00:01:45: neben der Tatsache dass ich eine Wissenschaftsorganisation nämlich eine deutsche Universität leiten darf dass die Hafencity Universität habe ich das nicht ganz aufgegeben.
00:01:52: es wäre auch fatal als Wissenschaftler aufzugeben Wissenschaft nicht in den Mittelpunkt zu rücken.
00:01:57: Und wenn wir uns mit diesen Fragen auseinandersetzen im KI-Zeitalter, dann ist die logische Konsequenz dass die Vermengung von Fragen sich potenzieht hat.
00:02:07: also vor zehn oder zwanzig Jahren waren wir stark Buchwissenschaft getrieben und Literatur auseinandergesetzt haben versucht Sekundärdaten Auswertungen zu betreiben.
00:02:18: das hat ja alles geändert.
00:02:20: was Wenn man über Missionsbasierthalter gesprochen ist für mich die Frage wie sie die Wissenschaft Ich möchte bloß nicht zwei Punkt Null sagen, ist der Fehler.
00:02:27: Aber wie sieht die Wissenschaft vom Morgen aus?
00:02:29: Das ist eigentlich so der Kernpunkt, der mich antreibt.
00:02:31: Spannend und vielleicht ein bisschen zu deinem Hintergrund für alle diejenigen, die dich nicht kennen.
00:02:38: Wo machst du das aktuell?
00:02:40: Was ist deine Rolle?
00:02:41: Wie gesagt von Hause aus bin ich Ökonom- und Sportwissenschaftler, habe aber früher einen Softwareunternehmen gehabt sehr viel mit Digitalisierung, Computer und Videospielen auszunehmen.
00:02:48: jetzt im Hauptforschungsfeld Paradox, ich bin über verschiedenste Fakultäten irgendwann an einer Universität gelandet die sich im Kern mit Baukunst und Metropolienentwicklung auseinandersetzt.
00:02:59: Also man würde es Flapsig sogar als Bauge zeichnen.
00:03:03: Die Hafencity-Universität ist einzigartig in diesem Ausdurchsland.
00:03:06: Natürlich haben wir Mitbewerber wie Weimar oder Braunschweig aber wir sind diesen spezifischen Fokus.
00:03:12: damit sind wir einzig artig.
00:03:14: Bin seit dem Jahr zwei Tausend neunzehn hier Präsident Und hab damals, als ich herkam mir glaube ich erst mal Ärger mit den ganzen Kollegen in den Eingahndel, weil ich gesagt habe Digitalisierung und Klimasydimetrathemen.
00:03:23: Da waren die erstmal so.
00:03:24: ja was haben wir denn jetzt für einen Präsidenten gold?
00:03:27: Heute sind alle Themen dort verordert.
00:03:29: Alle, alle Themen sind komisch.
00:03:31: Ja, so und ich habe gesagt das nächste große Thema soziale Gerechtigkeit in unserem Land aber auch insgesamt drei Fokusthemen kombiniert mit Baukunst- und Metropolenentwicklung gibt sich eine Sechs Felder Matrix und das ist eigentlich auch der Forschungsfokus ausmacht und zwar nicht nur national beschränkt, sondern auch international ausgerichtet.
00:03:49: Also nicht nur limitiert auf einen Raum, sagen wir mal wo er leicht drauf kommen könnte dieses schöne Hamburg bietet ja viel Untersuchungsläche, sondern genau das Gegenteil.
00:03:58: gucken uns das schon global an
00:04:00: was sich bei mir da sofort hoch popt ist wenn wir leben in der integralen Welt.
00:04:04: also warum denn nicht diesen Ansatz fahren?
00:04:06: Das ist doch total.
00:04:08: für mich ist das Logik einfach nur
00:04:12: Ja oder nein?
00:04:14: Bauindustrie ist ja sehr komisch Auch die Architektur, die sich sogar mehr in der Kunst verortet oder auch manche dieser Disziplinen wie die Stadtplanung.
00:04:23: Wir haben schon einen sehr traditionellen Ansatz und die in die Jetztzeit zu überführen.
00:04:27: mit den Digitalisierungsthemen, mit KI zu befassen ist nicht so wo man denken würde.
00:04:32: das ist natürlich gegeben und deshalb braucht es manchmal so ein Nudging.
00:04:35: Das ist ja auch so ein schönes neudeutsches Wort, also Nudgin in die Richtung wirklich diesen Weg zu gehen.
00:04:39: Klima war relativ evident und nachhaltiges Bauen all diese Fragen aber diese Frage der digitalen Und das hat gedauert.
00:04:46: Jetzt frage ich mich immer wieder in letzter Zeit, weil wir uns natürlich auch mit dem Thema Ausbildung, Bildung beschäftigen gerade bei den jungen Mitarbeiterinnen bei uns was für eine Rolle hat in unserem Zeitalter die Hochschule noch?
00:05:02: Wenn sie früher Bibliothek war ganz klassisch gesprochen und heute der Zugang zu wissen einfacher ist denn je gerade unter dieser Zeitalter des AIs.
00:05:15: Die Frage, die sich da für mich stellt ist was wird in Zukunft so das eigentliche Signal von Bildung sein wenn es nicht mehr nur der Zugang zu wissen
00:05:24: ist?
00:05:24: Also ich widerspreche mal erst der ersten These war nie noch die Bibliothek.
00:05:27: ja wir waren immer den Denkraum und das habe ich auch nie anders wahrgenommen Und denken ist auch im Kalten Alter nicht verboten.
00:05:35: wenn da die ersten Roboter kommen sagen können besser okay aber Das ist nicht so.
00:05:39: Und das Zweite ist, die Universität Universalis im Ansatz hat ja eine Pluralität an Aufgaben immer schon erfüllt.
00:05:46: was aber heute dazu gekommen ist und da gebe ich dir recht einen vermeintlich vereinfachten Zugang zu Wissen.
00:05:53: Aber ist Wissenwissen oder ist Wissennohalitation?
00:05:56: wissen wir manchmal nicht?
00:05:57: Das war jetzt viele Wissens in einem Satz etwas kürzer formuliert Wir brauchen gerade jetzt mehr Bildung mehr Wissen um einschätzen zu können ob neue Instrumente uns tatsächlich hilfreich dienlich sind oder ob neue Instrumente genau das Gegenteil von hilfreichdienlich sind.
00:06:12: Und das zweite ist, diese neuen Instrument leben davon dass es Menschen wie Wissenschaftlerinnen oder Forschende oder wie immer man das nennen mag gibt weil ohne die entsteht ja gar kein neues Wissen und die Maschinen können nicht Eigenwissen generieren.
00:06:24: Das ist eben ihnen nicht gegeben.
00:06:26: sie können Rückschlüsse feuern In der Krebstherapie können vielleicht neue Krebsformen entdecken.
00:06:32: Aber die tatsächliche Forschung, also dass das Erforschen des Neuen unter dem Robrum des Wissenschaftens, das tun sie ja gar nicht.
00:06:41: und insofern würde ich sagen ist die Universität mehr denn je gefordert Ort zu sein jungen Menschen aber auch denen die hier forschen, die Basis zu bieten diese neuen Entwicklungen zu integrieren und aber auch zu verstehen.
00:06:55: Es erfordert viel mehr, als was wir bisher getan haben.
00:07:00: Also das ist vielleicht komisch aber ich sage immer Wir brauchen viel mehr Wissenschaft, viel mehr Fleiß auch in der Wissenschaft weil wenn wir uns verlassen auf Thult sind
00:07:11: Ja bin ich bei dir, bin ich beid ihr?
00:07:13: Weil ich habe es ja auch noch so gelernt Ich war ein Freiburg auf der Universität für und zwar dass auch ein Denkraum.
00:07:19: Was ich mich heute manchmal frage, wenn ich die neuen Generationen in die Jobs kommen sehe.
00:07:25: Es sind wir eine der letzten Generationen, die überhaupt noch denken können.
00:07:30: Warum?
00:07:30: Weil... oder wie komme ich zu dieser These ganz oft?
00:07:34: Ich stelle Fragen im Raum und bekomme sofort antworten, wie aus der Pistole geschossen.
00:07:40: Nicht weil jemand erst mal anfängt selber zu denken sondern weil er versucht einfach wissen schnell abzurufen und das gar nicht hinterfragt.
00:07:49: also wenn ich mir vorstelle dass ich jetzt in einer Hochschule bin ja und ich habe die Möglichkeit zum Promnten sehe ich viele einfach viele junge Leute, die in diesen Arbeitsmarkt reinströmen.
00:08:03: Die einfach den Shortcut nehmen und Dinge nicht mehr hinterfragen.
00:08:06: Und ich frage mich warum?
00:08:10: Wie bekommt man das quasi ins Bildungswesen rein transportiert, dass man diese Tools richtig benutzt?
00:08:17: Dass man seinen Kopf benutzt und das Tool eigentlich nur als Support nutzt?
00:08:22: Das sehe ich wirklich als Riesenproblem!
00:08:24: weil sich quasi die, die Spreu vom Weizen derjenigen, die wirklich Denken gelernt haben schon in der Schule extrem von denjenigen trennen.
00:08:33: Die einfach nur den Shortcut suchen.
00:08:36: Erlebst du das bei dir an der Hochschule auch so oder ist es einfach nur eine sehr kleine Wahrnehmung?
00:08:43: Die wir gerade als Arbeitgeber halt haben?
00:08:47: Ich bin ja nicht alleine mit der Wahrnehmung.
00:08:49: Die These ist naheliegend, ich glaube die Realität sieht anders aus und das muss man wirklich schwer differenzieren.
00:08:55: Der Shortcut im Rahmen des Studiums am Schein zu erlangen irgendwo mit einem Foundation-Model mal eben sich was zu prompten ist ja da.
00:09:02: also soll mein Lügen einst nicht nur... Das ist so leicht auszuhebeln dass die Studierenden bei der ersten oder zweiten oder spätestens dritten Frage so zusammenbrechen, dass man ihn sofort sagen kann.
00:09:11: wenn du es prompten lässt hast du's nicht gelesen, hast nix verstanden macht das nochmal Und wenn es dreimal falsch macht, macht das irgendwo anders.
00:09:18: Aber nicht mehr in der U-Bahn.
00:09:19: was das Spiel und da bin ich auch relativ hart.
00:09:22: Ich bin aber nicht mehr der Lehre, aber ich rate auch allen Ehren hier eine gewisse Härte an den Tag zu legen weil es nicht sinnvoll ist, nicht das Handwerk zu erlernen.
00:09:30: Ja also Kulturtechniken des Forschens soll die Universität erst mal weiterhin das Handwerks sein, was wir vermitteln und auch das was erlernt wird.
00:09:39: Das ist aber nur die Hälfte der Wahrheit, die andere Hälfe der Wahrkeit ... wer heute aufpassen müssen ist, dass Forscher da auch gerne einen Shortcut nehmen, weil es Karrierebeschleuniger sein könnten.
00:09:47: Ich sag bewusst könnten, weil... Auch da ist natürlich eine Menge Vorwissen und man kann Fragen stellen, stellt fest nicht so leicht ob die sich haben helfen lassen oder nicht.
00:09:55: Und packt dich immer an die eigene Nase, sage ich auch maße die jemals von der KI helfen das natürlich, lass mich mir helfen!
00:10:01: Wenn ich ein Werkzeug intelligent einsetze aber ich mache es markiere es auch, das ist der Sinn der Übung.
00:10:05: also wenn ich sage ich habe mit KI eine Auswertung gemacht dann finde ich es auch ihm das anzusprechen.
00:10:10: Und trotzdem muss ich ja Plausibilität prüfen, also die Ergebnisse auf Konsistenz-Plausibilität, Validität und Reliabilität testen.
00:10:19: Wenn ich das nicht tue, dann bin ich kein Wissenschaftler oder bin ich ein Scharlatan.
00:10:23: Also insofern ist es immer ein bisschen verkürzt zu sagen, Tools, die da sind, nicht zu nutzen.
00:10:31: Soll man nicht?
00:10:31: Das ist Quatsch!
00:10:32: Aber man muss sich eben drüber im Klaren sein dass es Spielregeln gibt nachdem er mit KI umgeht Und dann kommt man auch, glaube ich, zu guten Ergebnissen wo man zustehen kann was natürlich eine Beschleunigung von Prozessen ist.
00:10:45: Aber habe ich nicht genug gelesen?
00:10:46: Kann ich die Bewertung nicht vornehmen?
00:10:48: So viel schneller geht es nicht!
00:10:49: Was angenehm gebraucht ist und das tatsächlich manchmal selber nehme Lesbarkeit hat sich erhöht.
00:10:55: ja also wir tentieren ja dazu in unserer Fachsprache irgendwie so zu verharren.
00:11:00: Bandwurmsetzes machen nicht nur ich, sondern auch andere.
00:11:05: Verständlichkeit erhöht wird, ohne den Inhalt grundlegend zu verändern.
00:11:09: Und ein weiterer wichtiger Punkt ist und es wird auch mal gerne vergessen, Zitzen.
00:11:14: KI zitiert im Zweifel ja blind und gibt nicht an wo es zitiert.
00:11:19: das ist etwas da muss man sehr aufpassen.
00:11:21: wir haben hier diese Plagiats Diskussion nicht ohne Grund.
00:11:25: was ist wenn KI anfängt einfach sinnbefrei Text übernehmen?
00:11:29: Wir können es nicht einordnen.
00:11:31: Das ist nicht nur ein fataler Fehler sondern es beendet auch Wissenschaftskarrieren.
00:11:36: Also ich kann niemanden dazu raten, blind gerade wenn man eine Publikation vorbereitet, blind in der KI zu vertrauen und sich das Ergebnis zu nehmen und zu veröffentlichen.
00:11:45: Das fliegt mit Sicherheit auf ja?
00:11:48: Und vor dem Hintergrund originäres Handwerk ist vielleicht wichtiger denn je um sicherzustellen dass man eben nicht in solche Fallen und solch Möglichkeiten reintabt.
00:11:57: nochmal es wird wissen was schon da ist ausgewertet.
00:12:00: jemand der den Anspruch hat Wissen zu schaffen Sagt das noch mal den Begriff der Wissenschaft?
00:12:05: Der will ja etwas Neues schaffen.
00:12:06: Er stellt neue Forschungsfragen, geht an Grenzen.
00:12:10: Ich zitiere immer ganz gerne Star Trek in dem Kontext, To Bodily Go where no one has gone before.
00:12:14: Genau das ist es!
00:12:16: Wir müssen uns da hin bewegen wo eben noch nicht Wissen existiert.
00:12:19: Was aber KI helfen kann zu überprüfen gibt es denn schon Wissen?
00:12:23: also das Reverse Engineering.
00:12:25: Also ich lasse KI prüfen.
00:12:26: Ist meine Idee eigentlich Bulletproof?
00:12:28: Und da ist natürlich gerade KI sehr hilfreich, weil wenn die KI sagt, nein, da gibt es schon eine Menge zu.
00:12:33: Dann wird man seine Frage vielleicht auch mal hinterfragen.
00:12:37: Ist manchmal sehr hilflreich und auch ehrlicherweise leitet uns das nicht so in Sofaade wo man denkt, oh ich habe was ganz Neues und dann stellst du fest okay schon drei Mal Vorsprache, das bringt ja dann auch nicht wirklich etwas.
00:12:47: Insofern kann KI sogar ein Freund davon...
00:12:51: Wenn Du sagst Menschen die in der Ausbildung sind, in einer universitären Ausbildung müssen ihr Handwerkszeug wirklich lernen.
00:13:01: Diese Basis, die müssen Sie wirklich auf solide aufstellen, sagen wir mal so und sie müssen gleichzeitig lernen mit KI so umzugehen dass sie ihre eigene Performance verstärkt.
00:13:14: Und wenn ich jetzt sage ich mal an so einen Menschen denke der halt auf die Uni geht, der eh schon vielleicht unter Druck steht sich selber zu organisieren quasi entsprechende Leisten.
00:13:25: erhöht das den Druck nicht noch umso mehr?
00:13:29: Ist das Leistungsniveau die Erwartungshaltung noch viel höher oder liege ich da komplett falsch gerade mit meiner Wahrnehmung.
00:13:36: Also vor dem Hintergrund der Frage Leistungserwartungushaltungen, ich glaube man muss differenzieren zwischen Studierenden Forschenden und v.a.
00:13:43: auch Professoren ist es gibt so drei Ansprüche dass eine sind Die Lernenden haben das recht Fehler zu machen.
00:13:49: Sonst sind es ja keine Lernende, sehr schonwissend so.
00:13:52: Das heißt dass die manchmal auch versuchen Schocker zu nehmen und verschiedene Druck-Situationen versuchen zu mindern.
00:13:56: Dafür habe ich mehr Verständnis als man denkt.
00:13:58: nur es hilft ja nichts.
00:13:59: also das Handwerk muss man trotzdem erlernen sonst ist man später nicht in der Lage in einer zunehmen komplexer werdenden Gesellschaft die richtigen Antworten zu finden.
00:14:07: Und mich hat das große Glück eine Bauuniversität ist natürlich auch meine Gäste.
00:14:11: da wird ja nicht nur mit digitalen Tools gearbeitet oder nur mit KI Sondern bei uns ist ja eine wundere Mischung.
00:14:19: Das heißt, wir gucken uns ja verschiedene Dinge an und das ist für die Studierenden eben auch eine Herausforderung.
00:14:23: Trotzdem bleiben letzten Endes eben auch Wissens- und Theorieaufgaben und da bleibt dir nichts anderes übrig als zu lernen und so wirklich dich auch dahinter zu klemmen.
00:14:34: Noch drastischer ich hatte die Tage mit einem meiner Mitarbeitern ein längeres Gespräch.
00:14:37: Man sagte ihm, da ist doch die und die Aufgabe?
00:14:40: Wieso funktioniert es
00:14:41: nicht?".
00:14:41: Und er hat gleich verstanden was ihn fragte.
00:14:44: Ich abstrahiere ein bisschen, um nicht exakt die selbe Situation darzustellen.
00:14:48: Aber es geht genau in diesen Themen.
00:14:51: Und dann habe ich ihn gefragt was er denn tun müsste und war ratlos.
00:14:54: Dann habe ich gesagt hast du in diesem Feld dich schlau gelesen?
00:14:58: Also das ist nicht unbedingt sein Feld.
00:14:59: ja aber hast Du die Schlau Gelesen und hast dann die Fragen gestellt, dass die anderen merken, dass Du verstehst was sie da tun?
00:15:05: Wissenschaft ist ja nicht geprägt davon, dass Homogenleute aufeinander treffen sondern eher heterogene Leute Und du musst dann schon verstehen.
00:15:13: Verstehen tust Du eben letztendlich nur durch Eigenaneignung, das kann Dir keine KI abnehmen und erst dann kannst Du Fragen stellen auch im Kontext mit drücken die komplexe Herausforderungen lösen.
00:15:24: Die KI kann es natürlich Millionen von Fragen selbst generieren aber sie können sich nicht gleichzeitig beantworten und generieren.
00:15:29: Das funktioniert immer an der Stelle nicht.
00:15:30: Das Letzte ist, sage ich tatsächlich allen Forschen wir müssen sogar mehr aufnehmen, an Informationen mehr lesen.
00:15:42: Mehr tatsächlich, wenn ich da Prozessorenpower im Hirn, ja also müssen uns mit mehr auseinandersetzen als das vielleicht noch Generationen davor der Fall war weil eben so viel verfügbar ist um nicht die falschen Fragen zu adressieren.
00:15:55: Das Rad zwar nur zu erfinden ist das eine aber das andere ist vor allen Dingen auch die Frage habe ich auch die Komplexität der frage durch drungen oder werde ich relativ schnell vorgeführt durch einfache Tools dass sich eigentlich die komplexität nicht erfasst haben?
00:16:08: Wissenschaft, um das mal vielleicht nicht Leute im totalen Feld unterwegs sind, sage ich immer schon ist ein Wert an sich.
00:16:16: Also das Ergebnis des Werts an sich.
00:16:17: es ist nicht die Kapitalverwertung eines Marktes, es ist keine gesellschaftliche Umsetzung zum Gemeinwohl sondern Wissenschaft an sich ist ein wert.
00:16:25: und wenn man das begreift dann weiß man dass man eben auch für diesen Wert wertschaffend tätig sein muss und das in dem Fall Wissen aneignen.
00:16:32: Und das ist immer die Perspektive, von der man schaut.
00:16:39: Okay und dann nehmen wir uns mal die perspektive universitäre Ausbildung schiebt Menschen hinter in den Arbeitsmarkt, die mit einer wirtschaftlichen Realität konfrontiert werden.
00:16:50: Wie gut sind sie aktuell?
00:16:54: Und da mein ihr seid Vorreiter Ja, muss man dazu sagen.
00:16:58: Wie gut meinst du sind die aktuell vorbereitet auf dem Markt?
00:17:02: Was braucht es vielleicht an einer oder anderen Stelle um sie wirklich auf diese Arbeitswelt vorzubereiten in der AI eigentlich gar nicht mal wegzudenken ist?
00:17:12: Muss man teilen in zwei Antworten.
00:17:14: das eine ist die Frage Sind wir zeitgemäß?
00:17:16: das andere ist die frage sind bewerbsfähig?
00:17:18: Das sind zwar verschiedene Fragen Die Zeit.
00:17:21: gemäßheit kann man immer dadurch überprüfen, ob andere nicht viel weiter sind mit neuen Erkenntnissen als man selber.
00:17:28: dann hat man irgendwie nicht mehr die Höhe der Zeit erreicht.
00:17:31: Das ist relativ einfach festzustellen im wissenschaftlichen Kontext.
00:17:34: dafür gibt es ja Publikationen, dafür veröffentlicht man Ergebnisse und man hat PIRs, also PIR Revue heißt ja nichts anderes als eben die Leute schauen genau hin bist du State of the Art, bist du auf der Höhe des Zeit?
00:17:46: Und das muss natürlich auch Vermittlern studieren, also kannst ja hinreichend, auch schon in meinem Studium übrigens der Fall war.
00:17:52: Da erinnere mich noch an Leute die dann mit diesen wunderbaren Overhead-Folien kamen.
00:17:56: Ach so hieß das früher ja damals.
00:17:58: Er erinnert euch vielleicht, dass sind durch sich den Foliemitbild.
00:18:01: Also auf jeden Fall ist es die eine Welt.
00:18:03: Die andere Welt Arbeitsmarkt, Wettbewerbsfähigkeit.
00:18:08: Ich halte uns in Deutschland im Moment für nicht wettbewirbsfähig – im Globalen!
00:18:11: Das heißt aber nicht dass wir nicht im speziellen Eigenbereichen weiterhin exzellent sind und zwar wirklich weltweit exzellen.
00:18:16: Also es wäre auch fatal.
00:18:18: Aber insgesamt müssen wir uns schon mal die Frage stellen Sind wir noch State of the Art?
00:18:23: In der Breite können wir einen zunehmend komplexer werdenden internationalen Wett bewerb Stand halten.
00:18:30: Sind die Menschen, die aus unseren Hochschulen kommen dann auch in der Lage, in multinationalen Konzernen zu bestehen und die traurige Antwort ist teilweise.
00:18:40: Also es wäre viel besser zu sagen ja weil wir viel einfacher sind aber so nicht.
00:18:44: das hängt damit zusammen dass wir reform müde sind lieber kompetenz kompetent geschult haben statt handwerk lieber darauf geachtet haben dass wir irgendwie noch die siebenzwanzigste verdrehung von irgendeinem komplexen Seitenfrage beantwortet haben.
00:19:00: Ich will jetzt nicht auf einzelne Bereiche eingehen, wie die Leute überleide ich mit mir aber wir uns leider zu sehr entfernt haben von den Kernfragen, die die Fächer betreffen.
00:19:08: um es mal klar zu sagen intern Transdisziplinarität ist absolut notwendig.
00:19:13: wenn wir aber anfangen dem so viel Übergewicht geben dass wird das Kernthema vernachlässigen.
00:19:19: dann werde ich auch keine Antworten mehr im Kern bekommen sondern in der Peripherie und wenn ich Peripherieradressiere habe ich nicht mehr einen wirklich auch global, wettbewerbsfähigen Wissenstand.
00:19:30: Konkrete Wettbewärber mal um es im Wissensmarkt zu sehen natürlich immer schon die Native Speaker aus Amerika, die auch die Journals dominieren.
00:19:39: das ist einfach eine Tatsache wobei sie nicht schlauer sind.
00:19:43: Aber Sie haben einfach einen Versprung muss man fairerweise anerkennen und zunehmend natürlich China und der asiatische Markt investieren.
00:19:51: Sie sind auch härter, was den Fleiß betrifft.
00:19:55: Das heißt nicht schlauer?
00:19:56: Auch nicht!
00:19:56: Aber sie sind einfach... ...was die Investitionen irgendwie betriffte bereit mehr zu gehen und... ...sie verlassen diese Pfade nicht so wie wir sehr häufig in irgendwelche Verästlungen-Seitenpfade,... ...wo dann nicht mehr das rauskommt, was relevant ist.
00:20:12: Und last but not least – und das muss man einfach auch mal sehen – ...Theoriebildung.
00:20:15: Wir haben in den letzten zwanzig Jahren, dass es mir sehr aufgefallen ist, in der Ökonomie oder auch in anderen Bereichen.
00:20:21: Das Thema Theorie-Bildung eher auf einem inkrementellen oder exponentiellen Weg weiterentwickelt.
00:20:28: Das heißt, Theorie hat sich manifestiert und man dockt hat im Unheim daran rum und versucht irgendwie einen incrementellen Fortschritt darzustellen.
00:20:37: Die Welt ist aber gerade in der KI Zeit und auch eigentlich davor schon eine Big Data Area ja deutlich anders aufgestellt gewesen und damit haben sich auch vermeintlich sicher geglaubte Fragestellungen einfach pulverisiert.
00:20:49: Und wir haben das nicht in Theorien gebildet, das fehlt uns heute sehr und da waren wir vielleicht auch so sehr in unser eigenes System verliebt – das kann man ja mal selbstkritisch sagen – und es hätte vielleicht notgetan zu sagen, dass hat sich verändert.
00:21:03: und akzeptieren wir es und gucken wir mal ob Theorie noch nicht nur die, die wir haben steht sondern ob es auch neue theoretische Ansätze gibt, die das besser erfassen.
00:21:12: Das wird nicht nur für eine Wissenschaft zu gehen, sondern in der großen Breite.
00:21:15: Und da finde ich – und das ist das was ich eben meinte mit einer Breite – wir sind eben nicht wertbewerbsfähig.
00:21:20: Kommt zu wenig!
00:21:21: Es ist einfach eine Wahrheit.
00:21:23: Ich kann ja gerne hören, es ist aber eine Trauerweise trotzdem wahr?
00:21:26: Okay, aber eine Wahrheitserkennung ist ja schon mal gut.
00:21:30: Erkenntnis ist immer hilfreich, aber die Lösung muss trotzdem mehr her.
00:21:33: Aber du hast ja gerade sehr schön dieses Gap beschrieben.
00:21:37: Wir müssen auch den Mut haben wieder in Wissenschaft zu investieren.
00:21:39: Deutschland ist ja so ein Land Wo wir auf Bundesebene sogar gerade mit großen Kalibern und großen Geld um uns schmerzen, also für das hätten haben wir zwar nicht aber macht ja nichts.
00:21:49: Also einfach mal so naja Sondervermögen schaffen.
00:21:53: Statt man diese Sondervermögen genommen hat und in die Zukunft investiert hat sanieren wir alles mögliche.
00:21:58: nur nicht dass was wir hätten tun sollen unsere Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen.
00:22:03: Da kann der Bundeskanzler noch vieler herreden.
00:22:05: Ja ich sehe es einfach nicht.
00:22:07: Ich sehe wo das Geld versickert.
00:22:09: Ja, also die Investition in die Bundeswehr fand ich völlig richtig.
00:22:12: Das Sondermögen war notwendig und es ist noch immer zu klein wenn nicht mehr ehrlich bin weil wir einfach eine andere Bedrohungslage liegen geopolitisch.
00:22:19: aber wenn ich das auch schaue in der Wissenschaft da hätte man wirklich schlau sein müssen.
00:22:23: Man hätte sagen müssen wir gehen wirklich wieder tief rein.
00:22:25: Wir investieren wieder in die Kerne und nicht mehr immer nur in die Peripherie.
00:22:29: Wir wollen nicht die siebenzwanzige Frage der Verästelung von irgendeinem Sonderthema sondern wir gehen mal wirklich wieder kernmäßig rein Und versuchen da wieder sowohl bei den Grundlagen als auch in der angewandten Forschung, wieder mal Realität zur Fragestellungen zu werden und gleichzeitig Grundlagenforschung mit Theoriebildung in den Mittelpunkt zurück.
00:22:46: Und nicht da noch zu kürzen.
00:22:47: Gerade wieder gelesen die nächsten drei Jahre stagniert quasi das BMFTR-Volumen was zur Verfügung steht.
00:22:55: Da wissen wir jetzt schon dass es natürlich durch Kostensteigerung und Tarifsteigerungen ein reales Minus in den Ländern herrschen.
00:23:01: katastrophale Haushaltslagen, die Länder sind für die Hochschulen verantwortlich und für die Forschung verantwortliche.
00:23:06: Ja da wissen wir jetzt schon was kommt.
00:23:08: also wir investieren nicht in die Zukunft sondern deinvestieren und dann wundert man sich dass wir ja nicht mehr wettbeherbsfähig sind.
00:23:14: Attraktivität des Arbeitsmarktes Wissenschaft um es auch mal aufzugreifen wird dadurch nicht unbedingt erhöht.
00:23:21: Und mich ist die Frage Die Erkenntnis das eine Eines, aber nicht das Einzige.
00:23:27: Aber eines der wesentlichen Präparate die man dazu braucht ist zumindest die Mittel zu haben Forschung zu betreiben.
00:23:33: Es geht ja nicht darum dass wir irgendwie im öppigen Wohlstand unterwegs sind oder sowas Ja Sondern gerade Forschung ist eigentlich etwas relativ bescheidenes wenn man sich auch mal relativ zur Wirtschaft anschaut.
00:23:43: Sowohl Löhne und Gehälter wird immer rumgemakelt es ist nicht überzogen überhaupt nicht.
00:23:49: Und auch Ausstattung von Schulen.
00:23:51: Wir arbeiten manchmal tatsächlich viel mit Workarounds und finden irgendwelche Lösungen.
00:23:57: Der Mut in Wissenschaft zu investieren ist in Deutschland echt zurückgegangen, das hat übrigens viel mit der Pandemie zu tun wenn man das wirklich erklären will.
00:24:04: bei einer Pandemie zu viele machen wir gerade ein Post Podcast natürlich blöd eigentlich ja aber zu viele Podcast gelaufen sind von Wissenschaftlern die sich da positionieren wollten manches jetzt im Bundestag und das hat auch keiner mehr ernst genommen.
00:24:18: selbst ich habe mir tausendmal die frage was soll es denn jetzt?
00:24:20: Was haben wir denn anerkennen?
00:24:21: Ist das jetzt nur hier, damit man sich selbst produziert oder ist wirklich Erkenntnis da?
00:24:25: Einen Seventie-Eindämmungsverordnung.
00:24:27: Also Wahnsinn!
00:24:30: Das war keine Erkenntnisse mehr, das war Aktionismus und Wissenschaftlerinnen haben sich dafür hergegeben.
00:24:35: und die Konsequenz, die Akzeptanz sinkt.
00:24:37: Wenn die Akzeptanz zur Wissenschaft singen wird auch die Bereitschaft Geld dafür bereitzustellen sinken.
00:24:42: so dreht sich eine Spirale abwärts.
00:24:44: wir haben ein Glaubwürdigkeitsproblem da und selbst geschaffen.
00:24:48: Gerade deshalb ist es so elementar wichtig, jetzt mal wieder in die Kerne reinzugehen und nicht nochmal irgendwie... Und jetzt hat noch einer... Wir können beleidigen aber eure Rhythmik ja... Brauchen wir jetzt gerade nicht!
00:25:01: Wir haben wirklich Kernprobleme zu lösen Ja?
00:25:04: Das sollten wir dringend angehen und wir müssen unsere AI-Kompetenz in allen Wissenschaftsdisziplinen erhöhen Nicht nur im Kern der Informatik, sondern auch unsere Kompetenz im Ungarn mit Realdaten erhöhen.
00:25:14: Wir müssen unsere Kompetenz erhöhen, wieder wirklich Theorie bilden und wirklich furchtend unterwegs zu sein.
00:25:20: Dann schaffen wir das.
00:25:20: Und dann ist die zweite Komponente der Transfer.
00:25:22: aber das ist der nächste Schuh sozusagen.
00:25:25: Aber die Basis muss stimmen!
00:25:27: Da müssen wir uns alle ehrlich machen, fleißig sein und wieder glaubwürdigkeit zurückgewinnen.
00:25:32: Okay du hast jetzt sehr umfangreich dieses Gap dass wir irgendwie schließen müssen beschrieben?
00:25:38: Meine Erfahrung ist die Frage die danach immer kommt ist wer Wer soll's entschließen?
00:25:44: Ist es, wie du gerade gesagt hast die Politik oder brauchen wir vielleicht einen anderen Weg.
00:25:48: Die Politik allein wird nicht die Antworten liefern können.
00:25:51: das erfahrt auch niemand von denen und das würde ich auch dem nie zu billigen weil ich kann denen keine Antworten Liefern.
00:25:57: diese brauchen und umgekehrt ist auch nicht weil sie sind ja nicht Wissenschaftler und ich bin kein Politiker.
00:26:01: aber eins ist ja klar Politik und Wissenschaft müssen sich hier wieder einen Schulterschluss suchen.
00:26:06: Und auch die Glaubwürdigkeit muss wieder hergestellt werden.
00:26:08: Dazu kann Politik sehr wohl beitragen, denn die Frage wie ich mit Wissenschaft umgehe ist schon eine Aufgabe, die die Politik muss.
00:26:15: Das andere ist unsere Seite.
00:26:16: Die Wissenschaft, die müssen einfach zu Seriosität zurückkehren.
00:26:19: Dann dürfen uns nicht in irgendwelchen Hempel verlieren.
00:26:21: ja so.
00:26:23: Wir müssen nicht jede Kamera nutzen, wir müssen es tatsächlich selbst ehrlich machen sagen was ist unser Kerngeschäft?
00:26:28: Wo findet Wissenschaft statt?
00:26:30: Das ist, als Analogie nur zu verstehen.
00:26:33: Wenn WissenschaftlerInnen sich verhalten würden wie Politikerinnen und nur im Fernsehen bei Lanz & Co sich produzieren aber eigentlich im Bundestag die Politikerin nicht ihren Job machen ja das könnte man glatt übertragen.
00:26:44: Und wir müssen uns wirklich konzentrieren Forschung sehr präzise sehr genau Uns ehrlich machen wo wir auch in Grenzen stoßen und dass es eben schlichtweg eine Fleißaufgabe.
00:26:57: Also das ist, glaube ich der eine große Schlüssel und der zweite große Schlüsse.
00:27:00: Und da sehe ich auch Herausforderungen aktueller Natur.
00:27:04: es sich klar darüber zu werden dass das auch Wissenschaft ein Wettbewerb darstellt bin in den USA in meinen Partner Universitäten mit denen ich wirklich sehr gerne zusammenarbeiten so sind die sich dabei viel viel klarer als wir.
00:27:18: Das heißt wenn die Forschungsprojekte Dann haben die was eben was von Missionsbasiertheit gefragt, dann sind die Passionate dafür würde ich sagen.
00:27:26: Also dann kennen die da auch nicht links und rechts sondern gucken auf die Aufgabe und lösen das Problem.
00:27:31: Wir gucken häufig danach links und recht so es können wir hier noch mal und da noch machen.
00:27:35: Da gibt's auch noch etwas Spannendes.
00:27:36: Das funktioniert jetzt eben nicht!
00:27:37: Wir müssen dann auch für diese Passion aufbringen und sagen dass ist es.
00:27:41: Da will ich extrem gut sein.
00:27:43: Und last but not least, wir müssen aber der Fürwissenschaft begeistern.
00:27:47: also wenn ich das so mitbekomme würde wenn man die Frage wollte, Wissenschaftler innen werden.
00:27:52: Also viele wollen Beamten innen oder sie wollen irgendwo in den Staatsapparat.
00:27:56: Das Wissenschaftler eigentlich in Deutschland geradezu staatsgetrieben ist wird ja vergessen.
00:28:00: so wir begeistern die nicht also wir holen die gar nicht ab dass die sagen oh cool mein ganzen erlernten kann ich einen beruf finden sogar das vorantreiben kann also Freude an der Sache zu vermitteln.
00:28:12: also das musste man mir damals nicht sagen.
00:28:14: ich wusste genau was ich tun wollte aber Du hast heute eine andere Generation und viele Optionen.
00:28:20: Da muss man einfach auch mal sagen, das ist echt cool!
00:28:22: Das ist nicht irgendwas wo du ganz hinten bist sondern du bist da auch von.
00:28:26: Und hast wirklich ne wichtige Aufgabe.
00:28:28: gerade wenn man die Frage kommt was ist denn tatsächlich mein Purpose?
00:28:32: um noch so ein Buzzword zu nehmen?
00:28:34: Wir sind Purpose pur aber wir verkaufen es nicht als Purpose sondern was wir machen is... Nö, also wir haben hier ein Forschungsantrag und dann ist die Stelle für so lange finanziert.
00:28:41: Dann kriegst du vielleicht einen Anschlussvertrag und naja wenn du Glück hast darfst du noch mal einen Anschlußvertrag haben aber sich wirklich auf die Kernfragen inhaltlicher Natur zu beziehen.
00:28:51: Warum auch?
00:28:52: Da haben wir echt ein bisschen den Fahrt verloren!
00:28:54: Also es liegt auch an uns uns wieder glaubwürdiger zu präsentieren besser zu werden an der stelle und unsere eigene passion auch mal anderen mitzugeben dass sie sagen ja Das ist doch genau das, was ich suche.
00:29:04: Und wie gesagt, das Basketball-Purpose, früher nannte man das Zweck, deutsche Wort geht auch... Ja?
00:29:09: Das könnte man vermitteln und es macht echt Freude!
00:29:12: Das kann ich sagen, das würde mich jetzt nicht in den Dreißigjahren machen.
00:29:16: Was würdest du denn anderen Kollegen mitgeben die auch andere Hochschulen führen und überlegen, wie kann ich denn...?
00:29:27: Innerhalb meiner eigenen Institution dieses Gap schließen auf der einen Seite, auf der anderen Seite.
00:29:32: Wie schaffe ich es?
00:29:33: Lehre und Forschung miteinander zu verbinden und die richtigen Arbeitskräfte quasi in die Wirtschaft weiterzugeben?
00:29:39: was würdest du dir empfehlen?
00:29:41: wo sollen sie ansetzen Wenn die gerade damit erst anfangen, mit dem Thema AI in ihren ganzen Themen zu integrieren?
00:29:48: Das Thema KI ist ja einerseits evident und jeder quasselt darüber.
00:29:52: Also mindestens jeder hat fünf Bücher gelesen, weiß ja sofort was KI jetzt.
00:29:55: Wir hatten hier Hochschulrektorenkonferenz und da war es im Zweimeljahr so ein Treffendepräsidier.
00:30:00: Und wenn ich dann so zuhöre denke mir alle auf den Weg... Warum sind wir eigentlich nicht an der Spitze?
00:30:06: Das ist die Frage, die man sich vielleicht stellt.
00:30:07: Und wenn wir doch alle auf dem Weg sind... Ich maße mir nicht an meinen Kolleginnen irgendetwas zu raten und Gottes Willen steht mir überhaupt nicht zu!
00:30:14: Das einzige was ich für mich als Erkenntnis mitgenommen habe ist Wir sind zu langsam einfach zu langsam.
00:30:20: Wir stellen uns ihm zu langsam und wir hadern mit der DSGVO Die wirkliche Schrott ist.
00:30:25: Wir hadermit den AI-Egg Der auch wirklicher Schrott isst weil wir uns auch nicht eingemischt haben Als es drauf ankam dass er das versorgen ist.
00:30:31: Wir haben wirklich nicht Hingesetzungen gesetzt, das behindert uns in der Forschung.
00:30:37: Ich bin mal ein bisschen arrogant und habe es an einer anderen Stelle auf einem anderen Pfad getan.
00:30:42: Wurde dafür dann auch zurechtgewiesen hätte ich jetzt mit ÖAUS in Ordnung aber Tatsache ist wir... Das fällt uns auf die Füße!
00:30:47: Wir haben uns nicht früh genug bei Zeiten drum gekümmert.
00:30:49: Und jetzt haben wir eben einen extrem hartes regulatorisches Werk was Forschung an dieser Stelle zumindest erschwert vorsichtig formuliert.
00:30:57: Das zweite was wir nicht getan haben ist zu sagen wollen wir das?
00:31:01: Nein, wir haben gesagt, wir müssen uns erst mal im Rechtsrahmen bewegen.
00:31:03: Das ist auch so!
00:31:05: Wenn man zum Rechtsrahm bewegt, dann können wir gar nicht viel.
00:31:07: Nehmen wir mal ChatGPT kann man schon nicht verwenden.
00:31:10: Ganz banal.
00:31:11: Weil es gegen Zickverordnung verstößt und das ist nur das Banalsstahler Beispiele NADN werde ich Multiagentensystem einführen und ich arbeite momentan daran wie wir das bei uns machen können.
00:31:22: komme ich erst mal, kommen zurecht meine Operation Sicherheitsbeauftragte, meine Datenschutzbeauftrage und sagen ja das geht nicht.
00:31:28: Die sagen das hundertprozent zu.
00:31:30: rechten tun nur ihren Job aber genau da die der Fehler drin.
00:31:33: wenn die ihren Job machen sie den nicht schlecht Aber Sie verhindern damit monom die Weiterentwicklung.
00:31:39: wir haben uns nicht auf die Hinterweile gestellt.
00:31:41: Wir haben es bis heute nicht geschafft Kollektiv als Hochschul zu sagen, kollektiv also Wissenschaft zu sagen.
00:31:46: an der Stelle muss jetzt sehr schnell Veränderung passieren Sonst sind wir nicht handlungsfähig.
00:31:50: So und dann geht das ja weiter.
00:31:52: Wir sind ja letzten Endes nachgeordnete Behörden oder wie immer man das sehen möchte, weil wir letztendes im Staatssystem finanziert durch den Staat selbst wenn die Hochschulen eine Hochschulfreiheit haben.
00:32:00: hier noch dran ist zwar ein bleiben sie letztendes staatliche Konstrukte.
00:32:03: also unterliegen wir auch den strengeren Regeln dem Starter an dienen werden als zum Beispiel der Wirtschaft.
00:32:09: Und all diese Dinge führen dazu dass AI First sich für absolut notwendig hielte.
00:32:14: Also du hast mich gefragt was wäre mein Rad?
00:32:20: kannst du langsam, entweder wie eine Schnecke schnell draufzulaufen oder wie ein Ferrari.
00:32:24: Völlig egal!
00:32:25: Diese Wand ist erst mal da und ich glaube, da müssen wir ran und auch in der Wissenschaft bereit sein uns dem zu stellen und nicht nur sagen Ich habe drei Bücher über KI gelesen und verstehe jetzt was KI is'.
00:32:36: Ja das...das ist keine Kunst die Kunst ist.
00:32:39: irgendwie ermögliche es ich als Hochschulen, als Wissenschaftsinstitutionen diese KI auch so hochbar zu machen dass sie die Zukunft mitschreiben hilft, ohne dabei den Charakter eines Werkzeugs zu verlieren.
00:32:51: Mehr ist es nicht und mehr sollte es auch nicht sein.
00:32:53: Jörg ich danke dir das du uns mal ein etwas komplexeres Bild über die aktuelle Situation in deinem Missionsbereich aufgezeigt hast weil ich glaube vielen in der Wirtschaft ist das gar nicht klar was eigentlich gerade das Problem ist was du jetzt grade am Ende wirklich sehr detailliert auf einen Punkt gebracht hast.
00:33:15: Ich würde Dich gerne zum Abschluss noch eine Sache fragen, die mich als Automation Engineer immer wieder interessiert ist.
00:33:23: Wie hast du KI in deinem eigenen persönlichen Arbeitsallentag integriert?
00:33:30: Wie arbeitest Du damit ganz, ganz konkret?
00:33:33: Wofür benutzt Du das?
00:33:34: Hast Du dir einen anknitten System gebaut?
00:33:36: für was hast Du dir es gebaut?
00:33:37: welches Problem hast Du gelöst?
00:33:39: damit
00:33:40: also das schön ist wenn man Hochschlatten betreibt hat man relativ weniger automatisierungsfähige Prozesse, weil es ist everyday every second something new.
00:33:49: Das nicht!
00:33:50: Hab mir ziemlich viele eigene Agenten die mich unterstützt haben und unterstützen gebaut die mir bestimmte Dinge monitorn.
00:33:56: das ist dann etwas einfacher für mich als wenn ich dass selber alles machen müsste.
00:34:01: erhöhte Geschwindigkeit bedeutet aber für mich auch der Durchsatz an notwendigen Informationsaufnahme hat einen Level erreicht der kaum noch sagen wir mal seriös bearbeitet werden kann muss also immer abwägen wann setzt sich die denn ein?
00:34:12: tatsächlich Aktivier ich sie nur händisch.
00:34:14: Aus guten Gründen, nicht etwa aus dem Grund dass es nicht anders besser ginge im Sinne von mehr Informationsdichte.
00:34:19: aber irgendwann kommen wir an einen tatsächlich grenzwerten.
00:34:23: Der eine oder andere weiß das, dass ich zwar Präsident bin, aber auch ein großes Forschungszentrum habe, das Havik des Hensetic Wireless Innovation Competence Center was im Kern nichts anderes ist als Zungen von Sensorik zur Genese von Daten die im KI-Bereich ausgewertet werden.
00:34:38: der ein oder die andere würde sagen da tagtäglich im Einsatz und das stimmt auch.
00:34:43: Das heißt, wenn man mich fragt wo ich KI einsetze vor allen Dingen da, wo mit meinen Mitforschenden PIs mir überlege, wo kann KI gerade in der Datenaussetzung von Originärdaten in Kombination vielleicht mit Open Data bessere Lösungen bringen?
00:35:00: Und um das mal andersrum zu drehen tatsächlich die profundeste Ausbildung habe ich in der Statistik erhalten in meinem Studium und es zahlt sich bis heute aus.
00:35:10: Qualfächer ist ja nicht alles einfach.
00:35:12: Da war auch nicht immer die Leuchte da, und ich denke mal durchgefallen.
00:35:17: Das ist alles nicht so schlimm.
00:35:18: aber die Fächer haben uns eins geklärt Umgang mit Daten sich wirklich in ihrer Struktur anzuschauen zu überlegen.
00:35:25: welche Daten sind überhaupt geeignet um später valide Ergebnisse durch Kombination mit anderen Daten herzustellen?
00:35:31: Und deshalb wir haben hier eben ganz am Anfang darüber gesprochen müssen wir tun wenn ich jetzt einen jungen Menschen Rat geben darf heute beschäftige dich bitte mit Mathematik, mit Data Science und Algorithmic.
00:35:44: Beschäftige dich in Datenstrukturen und verstehe die!
00:35:48: Dann wirst du nämlich wenn du mich jetzt gefragt hast ganz operativ was ich im täglichen mache auch verstehen was du da tust und das kannst du wirklich für dich nutzen.
00:35:55: Wenn du das aber nicht hast dann kannst du sie fragen und die werden dir antworten.
00:36:01: Und ja, es gibt noch so ein Gimmick am Schluss.
00:36:03: Das wollte dann doch noch los werden.
00:36:04: Wenn du schon fragst was habe ich gerade gemacht?
00:36:06: Ich hab mir eine eigene Textverarbeitung gemacht.
00:36:07: Hundert neunzehn Kilobytes genau das, was man braucht.
00:36:10: Ja, kam fast alles wie in Word ist wissenschaftlich geeignet und ich habe sie im Captain America Logo gemacht weil ich mir dachte den Amerikaner kann ich's mal zeigen.
00:36:17: also man kann auch wahnsinnig Spaß mit der KI machen.
00:36:23: Großartig!
00:36:25: Hast Du auch einen Song fürs Intro geprompt?
00:36:27: Nein, nein,
00:36:27: nein.
00:36:27: Ich habe einfach hier Marvels Captain America als Muster genommen Und das Layout sieht so aus, und da ist auch der Schild drin.
00:36:33: Gehört sich doch so oder?
00:36:36: Jocki, danke dir!
00:36:37: Jeden Lieder frage ich am Abschluss dieses Podcasts nach seinem persönlichen Heck irgendein Ritual, irgendeine Sache die den persönlichen Alltag leichter macht dem man mit anderen Liedern teilen kann.
00:36:53: Das muss gar kein Tool sein wirklich einfach Routine.
00:36:57: was auch immer weiter empfehlen kann für alle diejenigen, die einen sehr komplexen und massiven Tag vor sich haben?
00:37:07: Spielcomputer- und Videospiele.
00:37:08: Also das ist tatsächlich so.
00:37:10: ja ein paar Minuten am Tag.
00:37:11: Das challenged mich.
00:37:12: Das hat mich seit ich neun Jahre alt bin nicht losgelassen.
00:37:16: Ich spiel jeden Tag irgendwo ein kleines Spielchen mal also nicht jeden aber fast jeden.
00:37:21: Und es aktiviert.
00:37:22: Es aktivieren sozusagen ihre Muskeln im Sport und meine Fähigkeiten sind also zumindest Fett für den Sport, aber hier oben dieser Muskel muss aktiviert werden und tatsächlich so ein paar Minuten Spielen am Tag aktiviert.
00:37:36: Das mache ich meistens morgens gar nicht abends und tatsächlich aktivieren wir das zweite Lesen.
00:37:42: Und wenn ihr die Zeit habt, leset doch mal was!
00:37:44: Also ohne lesen geht es auch nicht.
00:37:46: Aber das erste ist durchaus ernst gemeint.
00:37:48: Computer- und Videospiele regnen uns an, nicht immer dasselbe spielen Nicht nur Mechaniken auswendig lernen, sondern tatsächlich verschiedene Spiele spielen.
00:37:56: Mechaniken als Herausforderungen sehen und damit den Geist anregen.
00:38:00: Lieber Jörg ich danke dir!
00:38:01: Ich danke dir für deine Zeit, ich danke dich für deine Impulse-Input Dinge über die man nachdenken kann und sollte – und im besten Fall auch etwas bewegen.
00:38:09: Und ich wünsche dir alles Gute für das was du tust und machst.
00:38:15: Danke ja auch herzlich und ich sage mal einfach bis bald wir sehen uns ja wieder.
00:38:19: Auf jeden Fall, danke dir.
00:38:23: Das war wieder eine Folge von Leaders and Missions.
00:38:28: Ich freue mich wirklich sehr, dass du eingeschaltet hast und hoffe es hat dir gefallen!
00:38:34: Lass uns gerne eine Bewertung da und teile diese Folge auf Social Media oder in deinem Netzwerk – ich sage tschüss und bis zum nächsten Mal wenn es wieder heißt Leaders & Missions.
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