Mission #33: Warum KI-Projekte scheitern und was APIs damit zu tun haben
Shownotes
In dieser Folge von Leaders & Missions sprechen Carolina Marques mit Julian Hain (Salesforce) und Jan Skrovanek (Adesso) über die häufigsten Ursachen für das Scheitern von KI-Initiativen insbesondere im öffentlichen Sektor.
Im Fokus stehen nicht nur technische Herausforderungen, sondern vor allem strukturelle Probleme: fehlende Daten, isolierte Systeme und unrealistische Erwartungen an KI. Ein zentraler Aspekt der Diskussion ist die Rolle von APIs als verbindendes Element zwischen Systemen und als Voraussetzung für funktionierende KI-Anwendungen.
Die Episode zeigt, warum erfolgreiche KI-Implementierung weniger mit Tools und mehr mit Infrastruktur, Strategie und Organisation zu tun hat.
Themen der Folge:
- Warum KI-Projekte scheitern
- Die Bedeutung von Datenqualität und -verfügbarkeit
- APIs als Grundlage skalierbarer KI-Systeme
- Herausforderungen im öffentlichen Sektor
- Von Machine Learning zu generativer KI
leadersansmissions #podcast #ai #APIs
Transkript anzeigen
00:00:00: Lider Sandmissions.
00:00:02: Der Podcast für visionäre Gestalter und alle, die Wirtschaft, Gesellschaft und Innovation aktiv mitgestalten!
00:00:11: Wir sprechen mit Menschen, die uns dadurch inspirieren was sie auf den Weg bringen – Mit Macherinnen, Kreativen und Lidern, die durch ihre Visionen und Missionen den Wandel vorantragen.
00:00:30: Ich bin... Karolina und heute spreche ich mit Julian Hain und Jan Schroverneck.
00:00:36: Genau, also meiner Meinung nach tatsächlich ist das Thema API-Management von Anfang an mitzudenken.
00:00:43: ja Ich hatte viele Projekte begleitet wo die Teams losgelaufen sind.
00:00:47: Sie hatten tolle Ideen was umgesetzt werden sollen wie das Frontend und das Ergebnis aussehen soll.
00:00:52: sie hatten auch eine Idee welche Daten sie dafür benötigen und im Projekt hat man dann festgestellt, okay wir haben verschiedene Interpretationen.
00:01:00: Was bedeuten diese Daten?
00:01:01: Wer hat jetzt die richtigen Daten?
00:01:03: wer hat Recht und wer hat Unrecht?
00:01:05: Und das Thema von Anfang an mitzudenken ist für mich entscheidend um dort wirklich erfolgreich zu sein.
00:01:11: Herzlich willkommen hier bei uns im Podcast!
00:01:15: Ich freue mich sehr dass wir heute hier zu dritt uns mit einem wirklich wichtigen Thema beschäftigen und zwar Warum KI-Projekte scheitern, um was API's damit zu tun haben?
00:01:26: Ich begrüße Julian von Salesforce hier bei uns am Tisch.
00:01:31: Jan von Adesso und vielleicht stellt ihr euch einfach mal kurz vor und wir starten dann!
00:01:38: Ja, hallo.
00:01:38: Vielen Dank!
00:01:39: Ich freue mich auch heute hier zu sein.
00:01:40: Mein Name ist Julian Hain und ich bin seit Jahrzehntausend neunzehn mit der öffentlichen Verwaltung beschäftigt.
00:01:46: Ich betreue die Verwaltungen im Bereich KI und Daten jetzt für Salesforce und unterstütze die Behörden dabei ihre Daten besser zu managen und für die KI Zukunft verfügbar zu machen.
00:01:58: Cool.
00:01:59: Danke dir ja.
00:01:59: Und ich bin Jan, arbeite bei Adesso im zentralen Team für generative KI.
00:02:04: das Team gibt es jetzt so seit knapp drei Jahren also paar Monate nach dem GPD auf den Markt gekommen ist, haben wir uns gedacht, boah das ist ein wichtiges Thema.
00:02:12: Da kommt was auf uns zu und für viele unserer Kunden wichtig.
00:02:15: Und natürlich, das kommt immer mit vielen Herausforderungen und Chancen, je nachdem welche Industrie man betrachtet.
00:02:20: Und ich darf da eben alle Themen im weitesten Sinne mal am Betreuen die generative KI im öffentlichen Sektor betreffen.
00:02:26: Ich mache selber schon etwas länger Sachen mit KI hat damals angefangen mit normalen Netzwerken, Machine Learning und jetzt natürlich seit November zwei tausend zwanzig starker Fokus auf alles was generative Ki und große Sprachmodelle so können.
00:02:38: Ja, ich danke euch!
00:02:39: Mein Name ist Karolina Marquez.
00:02:41: Ich bin Gründerin und CEO von Rethinking Places.
00:02:44: Ich habe ein Unternehmen in den letzten fünf Jahren aufgebaut, in Hybriderstruktur.
00:02:49: Wir arbeiten tagtäglich mit Atlantic AI System.
00:02:53: Darüber hinaus habe ich einen Buch über das Thema geschrieben Mittelstand re-inventet.
00:02:57: Was ist denn genau bedeutet?
00:02:59: Schnittstellen sind Riesenthema Und ich bin Dozentin bei den Leaders of AI Wo wir uns genau mit diesen Layern und der Unternehmensstruktur der Zukunft beschäftigen.
00:03:08: Von daher freue ich mich sehr dass dieser Runde zusammen sind und verschiedene Perspektiven auf dieses Thema geben.
00:03:15: Julian, fangen wir an!
00:03:16: Warum scheitern so viele KI-Projekte?
00:03:19: Ja meiner Erfahrung nach ist eine der größten Herausforderungen bei KI Projekt tatsächlich den richtigen Mehrwert für das KI System zu generieren.
00:03:27: ja oftmals werden einfache KI Projekte aufgesetzt.
00:03:30: es wird nicht voll überlegt was eigentlich das Ziel.
00:03:33: ja was möchte man mit der KI eigentlich erreichen?
00:03:36: welchen mehr Wert kann diese KI für mich dann generalieren.
00:03:39: Das ist einer der größten Probleme.
00:03:41: Zweites großes Problem, dass ich auch in der tagtäglichen Arbeit sehe, ist das viele Unternehmen und viele Behörden auf einem unglaublichen Datenschatz sitzen.
00:03:49: Es gibt sehr, sehr viele Datenbanken, sehr, viel Verfahren, sehr viel alte Fachverfahren und um diese auch nutzbar zu machen und um KI in diesen Verfahren zu bringen bedarf es einfach eine guten Datengrundlage.
00:04:04: Man muss verstehen, auf welche Daten kann man zugreifen?
00:04:07: funktioniert das?
00:04:08: und dort scheitern ganz, ganz viele Unternehmen und Behörden diesen Schritt zu machen.
00:04:13: Und da sind wir dann auch beim Thema Warum KI-Projekte Scheitern?
00:04:17: Aus meiner Sicht ist es tatsächlich das Thema Schnittstellen und APIs, da diese oftmals nicht vorliegen oder in der notwendigen Art und Weise.
00:04:26: Das ist für mich das größte Problem und einer der Hauptgründe warum KI- Projekte scheitert.
00:04:30: Ja und ich glaube was da noch mal ganz wichtig ist nur was der Union ja nicht jetzt gesagt hat ist das irgendwie was mit der Intelligenz oder der Fähigkeit von den Modellen zu tun hat.
00:04:39: Und ich glaube, dass es so ein bisschen... So einen Trugschluss weil in den Medien redet man ja immer sehr viel über Benchmarks und jetzt kommt ein neues Modell von OpenAI und das hat folgende Benchmark wieder Rekorde aufgestellt.
00:04:49: Das neue Modell für den Topic ist wieder zwei Prozentpunkte besser.
00:04:52: Aber wenn man sich mal anguckt, was das für Benchmarkt sind und was aber die realen Aufgaben im KI-Projekt sind dann ist das schon lange nicht mehr das Bordverneck, ja?
00:05:00: Sag mir mal, ich mache ein KI Projekt Ich will irgendwie Teilautomatisiert Bauanträge verarbeiten.
00:05:05: Ganz klassischer Automatisierungscase!
00:05:08: Dafür ist es relativ egal, ob mein KI-Modell jetzt in einer Mathe-Benschmack-Sechso-Ninzig oder Achtdo-Neunzig Prozentpunkte hat.
00:05:14: Die ganze Team die Julian aufgezählt hat das sind eigentlich die Themen, die wirklich zählen.
00:05:18: also das Modell ist nicht mehr das Bottleneck.
00:05:21: wir könnten jetzt schon sagen... Wir stoppen einfach die komplette Entwicklung von neuen LLMs und nur die Modelle, die wir jetzt heute haben würden schon für einen breiten Bereich von, würde ich sagen Projekten absolut ausreichen.
00:05:35: Also die Intelligenz der Modelle da würde ich wohl ein hundert Prozent zustimmen ist wirklich nicht mehr das bottleneck das wäre
00:05:41: Okay, schaffen wir mal ein bisschen mehr Kontext.
00:05:43: Was verstehen wir denn überhaupt unter einem KI-Projekt?
00:05:47: Klassischerweise ja KI, wie wir es jetzt heute benennen und nutzen, kam ja vor einigen Jahren mit JetGPT stark auf, eine klassische Oberfläche die man nutzen kann um ja mit Dokumenten zu chatten, um Fragen zu stellen einfache Antworten zu erhalten.
00:06:02: Das ist das was viele unter KI- Projekten verstehen Art und Weise.
00:06:07: Und auch, wie wir das bei Salesforce verstehen, denken das ein Stück weit weiter?
00:06:11: Also wirklich es geht darum, Systeme intelligent zu vernetzen, KI das ermöglicht eigenständig Entscheidungen zu treffen und auch eigenständige Aktionen auszuführen.
00:06:20: also nicht nur einfache Anwendung die es ermöglichen Texte zusammenzufassen oder Textarbeit zu machen sondern wirklich automatisierte Systeme Die auch den Kontext verstehen indem sie sich bewegen.
00:06:32: und das ist für mich ein KI-System
00:06:34: Ja würde ich zustimmen.
00:06:35: Und es geht ja wirklich darum, wir wollen diese Projekte nicht als Selbstzweck machen.
00:06:39: Nicht einfach nur um ein schönes Projekt gemacht zu haben sondern es geht auch wirklich darum den Herausforderungen die jetzt zum Beispiel gerade in der öffentlichen Verwaltung vorliegen.
00:06:48: auf die muss das irgendwie einzahlen.
00:06:50: und wenn wir jetzt gucken werben an diversen Stellen sowohl Bundeskommunal aber auch länderebene wirklich Ämter die extrem überlastet sind von der Laste auf denen lastet.
00:07:00: Wir haben den demografischen Wandel als langfristigen Trend Und wenn wir da jetzt einen Projekt umsetzen wollen, um diese Leute so ein bisschen zu entlasten.
00:07:07: Den zu helfen die Arbeit, die die tagtäglich machen, so ein bißchen zu automatisieren und den einfach dazu Seite zu stehen dann geht das mit einem Chatbot nur bis zu einem gewissen Grad.
00:07:19: Ich glaube dass kommt so ein bisschen von ChatGPT.
00:07:21: Das ist halt das Interface was wir alle kennen Was dieses Thema auf die Bildfläche gebracht hat.
00:07:26: Aber nicht für jedes Projekt ist ein Chat überhaupt das richtige Interface.
00:07:30: Da kommt mehrere Komplikationen mit, ich muss meine Leute schulen, wie schreibe ich überhaupt ein richtiges Promt?
00:07:35: Wir hatten so eine leichte Inflation und ich glaube, im Jahr zwanzig war erst mal der erste Impuls immer Ich mache einen Chatbot und wir haben jetzt gelernt dass das für viele Situation gar nicht das richtige interface ist.
00:07:45: und genau wenn wir solche Herausforderungen angehen wollen wie die automatisierte Auftragsverarbeitung dann müssen wir eben diese Schnittstellen zu den Systemen schaffen wo die Daten liegen die wir für diese Verarbeitung brauchen auch da, wenn wir dann so ein System haben was wirklich auf diese komplexen Daten zugreifen kann und was dann auch nennenswert Entlastung schaffen kann am Ende.
00:08:04: Das ist das wo ich dann auch sagen würde ja Das ist ein KI-Projekt.
00:08:08: Was hilft, um das Bildlicher zu verstehen?
00:08:12: Dass man sagt, eine Chatbot kann im Prinzip ein Human-Centered Interface sein und dann haben wir verschiedene Layers drunter.
00:08:20: Das sind Prozesse und Systeme die alle miteinander sprechen können.
00:08:25: Zwischendrin haben wir vielleicht auch Agented AI Controller automatisiert Entscheidungen treffen.
00:08:32: Das heißt, wir haben verlängerte Arme rein, Assistenten die uns befähigen über eine Schnittstelle dieses Human-Centered Interface reinzugehen und das macht schneller am Ende des Tages.
00:08:43: Wenn AI nicht am Model scheitert was ist denn dann in der Realität das eigentliche bottleneck?
00:08:49: Geht es einen laier tiefer noch ein laer tiefer?
00:08:52: und in dem Zusammenhang haben wir so die Themen datensielos Datenqualität legacy das Thema
00:09:00: Diesen Thema in der öffentlichen Verwaltung.
00:09:02: Wir sind ein föderal aufgestelltes Land, jedes Bundesland jede Stadt hat eigene IT-Systeme.
00:09:09: es gibt Fachverfahren die jahrzehntelang gewachsen sind teilweise noch mit Technologien aus den neunzigern Jahren Und diese Systeme haben ihre Berechtigung.
00:09:20: Die sollten auch weiterhin existieren, meiner Meinung nach müssen aber stückweise modernisiert werden und gleichzeitig auch fit für die Zukunft gemacht werden und fit für KI-Projekte, wie sie eben beschrieben haben, gemacht werden.
00:09:32: Diesen Prozess müssen wir anstoßen und dort ist es einfach enorm wichtig das Ganze über Schnittstellen zu lösen.
00:09:40: Beschlüsse des IT-Planungsrats mit AP First.
00:09:44: Und genau das ist ein Thema, dass wir angehen müssen und dort gibt es einen ganz großen Bedarfen, einen ganz grossen Hebel, das Ganze voranzubringen.
00:09:54: Dort gibt es einfach auch gute Lösungen um das ganze voranzubringen und dort die Schnittstellen für Systeme zu bauen wenn's noch keine gibt und auch einen Schnittstellen unter einem gewissen Governance oder ein gewisses Management zu bringen, um einfach diesen Prozess der einige Jahre dauern wird anzustoßen.
00:10:13: Und gleichzeitig nicht so viel Zeit verlieren auf den Weg zu diesen agentischen Systeme die ja auch die Bürgerinnen und Bürgeren ein Stück weit erwarten vom Staat weil wir sind das ja auch alle so ein bisschen aus der Privatwirtschaft gewohnt.
00:10:26: wenn man irgendwie ein Problem hat mit dem Kundenservice Spricht mal mit einem Chatboard und das funktioniert eigentlich ganz gut mittlerweile.
00:10:33: Ähnliches würde ich mir natürlich in der Verwaltung wünschen, aber da müssen wir eben die Brücke schlagen zu den veralteten Systemen, die jetzt noch vordiegen.
00:10:40: Das heißt, die eigentliche Frage ist wie machen wir die bestehenden Systeme zukunftsfähig?
00:10:46: Definitiv rund!
00:10:48: Das hängt ja auch stark mit der Komplexität dahinter zusammen und das wird oft bei den ersten Phasen dieser Projekte so ein bisschen unterschätzt aus meiner Meinung nach, weil wenn wir jetzt einfach mal wieder bei diesem einfachem Beispiel-Bauerantrag bleiben.
00:11:00: Das ist nicht dass ich eine Datenbank habe wo ich dann schnell meine Query hinschreibe und das gebe ich an Sprachmodelle und Bauantrags noch nicht mal mit Abstand, noch nicht das Komplexeste was es so gibt in der öffentlichen Verwaltung.
00:11:11: Aber ich muss verschiedene Sachen machen.
00:11:13: Ich muss erstmal das Grundstück prüfen Das heißt, ich muss vielleicht auf ein Gisssystem zugreifen Vielleicht steht ein Denkmal in der Ecke Da muss sich direkt wieder von der Denkmalschutzbehörde Auf einen anderes Register zugreift Ich muss den Bebauungsplan prüfe ich muss den Energienachweis prüften usw.
00:11:26: Und sofort!
00:11:27: D.h.,
00:11:27: ich habe komplexe Interaktion Mit mehreren Systemen.
00:11:30: Und gerade wenn das dann im Produktivbetrieb passieren soll Dann brauche ich spätestens Standardisierung.
00:11:36: Und das ist, glaube ich, das wo aus meiner Sicht eben diese Schnittstelle.
00:11:39: Diese API-Ebene extrem wichtig ist und die wird noch zunehmend wichtiger wenn wie du gesagt hast Wenn wir mehr noch in die Richtung Agentic AI gehen.
00:11:47: Das heißt Ich habe ja nicht nur einen... Ich hab eine Datenbank Da zieh' ich mir jetzt Wissen raus quasi ein besseres Prompt am Ende an mein Sprachmodell zu schreiben sondern das Ganze wird bidirektional.
00:11:57: Ich nehme nicht nur Daten aus dem System heraus sondern ich erlaube diesen Agenten damit ich eben noch mehr Entlastung generieren kann, erlaube ich den jetzt auch in das System reinzugehen mit einem Schreibzugift gegebenen Fall Sachen zu ändern.
00:12:09: In ein Fachverfahren zu gehen und sagen Ich endere den Status auf Antrag ist eingegangen oder ich formuliere bereits ins schriftstück für den Kommunikationsverkehr.
00:12:17: Und gerade da braucht man Auf jeden fall einfach Standardisierung Man braucht Governance und dafür sind halt apis Einfach eines der besten Werkzeuge die wir
00:12:25: haben.
00:12:25: Ja, ich würde sagen es ist so ein Hebel den man setzt.
00:12:28: Genau und gerade da hast du gesagt dass das bidirektionaler also nicht nur die Daten extrahieren und verarbeiten sondern auch die Daten wie gesagt aus dem System raus zu bekommen sie im Prozess weiterzunutzen dann ja die neue Entscheidung das Ergebnis dann auch wieder in dieses Thema wieder reinzustreiben.
00:12:45: und das ist ein komplexes Umfeld was dann auch immer mehr einfach durch agentische KI umgesetzt werden soll der vielleicht auch mal das eine oder andere seiner menschlichen Intelligenz noch einmal überarbeiten kann, ist es besonders wichtig einfach dort ein sauberes Management zu haben.
00:13:04: Eine saubere API Governance damit das Ganze auch wirklich ordentlich funktioniert und nicht ständig Fehler auswirft.
00:13:10: Und in diesem Spannungsfeld sehe ich auch Schnittstellen und das ganze Thema als das richtige Werkzeug das Ganze umzugehen.
00:13:18: Und jetzt gibt es einen ganz entscheidenden Punkt.
00:13:21: Wie lösen wir denn genau in diesem Spattungsfeld zwischen technologischer Leadership und digitaler Souveränität, diese ganzen Themen?
00:13:29: Es
00:13:32: ist eine super komplexe Frage, aber ich glaube sie ist superrelevant.
00:13:36: Wenn wir jetzt mal auf die verschiedenen Komponenten von so einem KI-System gucken dann kommen die besten Technologien in den meisten Bereichen nicht aus Deutschland.
00:13:43: das ist erstmal ein Fakt dem man einfach akzeptieren muss und gleichzeitig will ich mich ja nicht quasi hemmen Ich will trotzdem auf möglichst leistungsstarke Technologie zugreifen.
00:13:52: So ein Widerspruch, mit dem man einfach umgehen muss.
00:13:57: Ich glaube das Thema wird sehr stark gesehen.
00:13:59: Klar die besten Modelle kommen aus Amerika oder im Open Source Bereich, kommen auch viele aus China.
00:14:04: Ich denke was da einfach wichtig ist, ist dass man das Ganze nicht zu ideologisch oder dogmatisch betrachtet sondern dann einfach einen ganz pragmatischen Zwischenweg findet.
00:14:13: Ja also sowohl dass man auf der einen Seite sagt wenn möglich dann stärke ich vielleicht auch wirklich die lokale Wirtschaftssätze vielleicht auf lokale Angebote Kooperation Da gibt es ja auch wirklich einiges was sich in den letzten Jahren getan hat, sowohl im Cloud-Bereich und da kannst du auch gleich noch mal einiges zu sagen.
00:14:31: Und gleichzeitig schränke ich mich aber nicht zu sehr ein.
00:14:34: Was da sehr wichtig ist – und ich empfinde das als sehr positives Signal – ist dass wir daher wirklich viele Entschlüsse jetzt unter anderem von dem IT-Planungsrat haben auf der einen Seite so etwas wie API Firsts wichtiges Element gesehen wird und auf der anderen Seite auch in Richtung Standardisierung.
00:14:51: Also zum Beispiel der Deutschland-Stack, das war ja im IT-Planungsrat letzte Woche wieder ein großes Thema dass wir für alle auf allen drei Ebenen für alle Organisationen gewisse Standards etablierend.
00:15:02: Dass man weiß, wenn ich ein KI-System baue dann kann ich zum Beispiel auch folgende Standards zurückgreifen es gibt folgende Standards für Integration, für Model Pipelines, für Monitoring und so weiter.
00:15:12: Das gibt mir eine gewisse Sicherheit.
00:15:14: Und diese Sicherheit ist ja das Wichtigste.
00:15:15: Ich glaube das Schlimmste ist, wenn du als Behörde so ein Projekt angehen willst aber du weißt gar nicht was das Umfeld ist Du weißt garnicht auf was kann man genau zugreifen?
00:15:23: Genau da helfen die Richtungsweisungen Da helfen genau diese Beschlüsse.
00:15:28: Und auch so was wie der Deutschlandsteck, das finde ich wirklich eine sehr wichtige Angelegenheit.
00:15:31: Aber ich glaube du kannst da auch noch mal einiges zu sagen?
00:15:34: Genau also sehe ich ähnlich und wir setzen einfach stark auf Kooperation.
00:15:39: Wir arbeiten mit deutschen Unternehmen zusammen, mit deutschen Cloud-Anbietern die es ermöglichen dann auch diese modernen neuesten Technologien, die technologisch auch einfach die Dinge ermögliche, die die alte Welt, ja die Legesysteme verbindet mit der neuen Welt dann auch in einem Umfeld bereitzustellen Digital souveränen ist.
00:15:59: Auch die Kooperation mit IT-Dienstleistern der Verwaltung, dass sie auch das Thema mit begleiten und mit steuern und dann auch ja die moderne Software in ihrer Verantwortung haben und den Behörden dann auch souverän zu verfügen stellen.
00:16:12: also für uns ist das Thema ganz stark durch Kooperationen mit europäischen Firmen geprägt um das Ganze auch digital souveräd einzuführen und nutzen zu können.
00:16:23: Und wenn jetzt im Prinzip Register modernisiert sind und die Dateninfrastruktur steht.
00:16:30: Was ist denn dann der nächste logische Schritt?
00:16:33: Also ich glaube, wenn man diese Datenbasis hat, muss man ganz systematisch gucken wo kann ich sie nutzen?
00:16:38: wie kann ich diese Mehrwerte, die da hinter stehen wirklich heben?
00:16:43: das ja auch eine der zentralen Fragen, die uns zum Beispiel bei ADESO logischerweise beschäftigt.
00:16:49: Das bietet einfach super viel Potenzial.
00:16:52: Auch viele Sachen, die wir sowohl aus Unternehmenssicht aber auch als Bürgersicht inzwischen so als gegeben akzeptieren nochmal zu hinterfragen wenn ich ein zentrales Register habe wo alle meine Daten hinterlegt sind.
00:17:04: das ermöglicht mir noch mal ganz andere gerade der Automatisierung.
00:17:08: Das ist super wichtig!
00:17:08: Ich glaube deswegen ist Registermodellisierung echt ein sehr sehr wichtiges Projekt und großes Projekt.
00:17:14: Das macht mich super hoffnungsvoll, eben in Kombination mit den ganzen Angeboten.
00:17:18: Die es auch ansonsten schon gibt so was wie die KIPIS-Plattform.
00:17:20: das gibt nochmal auch den Organisation eine Möglichkeit da vielleicht auch standardisiert schon auf etwas aufzusetzen.
00:17:26: man muss nicht überall an fünfzehn Stellen das gleiche aufbauen sondern einen zentralen Anschlusspunkte zu schaffen.
00:17:32: und ich glaube als Bürger, die meisten Bürgerinnen seien wir ehrlich sie werden sich fürs Thema API nicht interessieren.
00:17:38: aber am Ende wenn ich dann sehe okay wenn ich jetzt meine Wohnungsummeldung mache Den Hund anmelden will, ich einen Parkausweis für meine Kommunen will und das geht plötzlich komplett automatisiert.
00:17:49: Ich muss nicht mehr ins Amt gehen weil eben alle Daten im Register hinterlegt sind es wird ein automatischer Abgleich gemacht.
00:17:55: Das wird automatisch ausgestellt und ich habe das in meiner Audio Wallet im Handy irgendwann.
00:18:00: Das ist doch super!
00:18:00: Und ich glaube dass das würde auch die Leuten wirklich helfen mehr Zeit zurückzubekommen und am Ende ist ja das was das wirklich zählt.
00:18:09: Das heißt wir sprechen am Ende nicht mehr über KI, mehr KI-Tools an sich sondern es geht darum eigentlich versuchen die bestehende Infrastruktur vernünftig mit einzubinden und aufs nächste Level zu erheben.
00:18:22: Genau also das sehe ich auch so und ich denke es wird auch ein Stück weit eine Konsolidierung geben in der Oberfläche, die die Bürgerinnen und Bürgern bedienen werden beispielsweise im Land Berlin.
00:18:31: genau ich wohne in Berlin schaue Für Anträge, die ich als Bürger stellen kann gibt es Hunderte von verschiedenen Online-Anträgen, die jetzt online sind.
00:18:39: Aufgrund OZG kann ich alles online machen, aber es sind weiterhin Hunderte online am Computer ausfüllen muss und ich denke das Ganze wird sich eben konsolidieren, dass man eine einheitliche Oberfläche hat mit der man interagieren kann.
00:18:55: Mit dem man seine Probleme beschreiben kann.
00:18:58: Man outinfiziert sich als Bürger und das System weiß dann okay, das ist Julian, er hat jetzt folgenden Bedarf und kann den ganz direkt beantworten.
00:19:06: Und ich denke, das wird sich grundlegend verändern in der Art und Weise wie wir als Bürgerinnen generell in der Verwaltung interagieren werden.
00:19:15: Und das Ganze ist eben gestützt zum Eingangstemal durch APIs, durch Schnittstellen, dass diese Systeme im Hintergrund die weiterhin auch so existieren sollten und nicht alle vereinheitlich werden sollten mit APIs gestützten verbunden sind und dort auch mit modernen API-Management-Plattform miteinander verknüpft werden und gesteuert und ja die Agenten auch ein Stück weit im Hintergründ orchestriert werden.
00:19:37: Das ist das wo wir uns hin entwickeln werden meiner Meinung
00:19:41: nach.
00:19:41: Siehst du das auch so?
00:19:43: Ich sehe das auch, ich seh's sogar und da würde mich mal deine Meinung auch ein bisschen zu interessieren.
00:19:47: Weil ich glaube also was wir jetzt ja über die letzten Jahre viele Mal gehört haben ist dieses alte Mantra garbage in garbage out
00:19:54: kommt auch
00:19:54: so ein bisschen aus dieser alten Machine Learning.
00:19:56: Zeit nicht trainieren Modell.
00:19:57: wenn die Daten schlecht sind auf denen ich mein modell trainiere macht das schlechte predictions Jetzt über die Letzten zwei drei jahre wo wir unsere klassischen Rack Systeme gebaut haben war es ähnlich ich werfe einen Promt rein in ein Sprachmodell.
00:20:09: Wenn das mit Quatschdaten passiert dann wird Und ich würde jetzt sagen, dass sich das tatsächlich ein bisschen ändert beziehungsweise aufweicht.
00:20:17: Weil wenn man mal so ein bisschen konsequent darüber nachdenkt, wenn ich jetzt einen Agenten habe und ich gebe dem Tools an die Hand – weil es gibt ja diese Herausforderung in der Realität immer noch noch – und ich geb dem jetzt vielleicht Tools an Die Hand, sodass der Agent selber diese Systeme navigieren kann.
00:20:31: Vielleicht Data Cleanup, Data Validation solche Sachen machen können?
00:20:36: Bin ich so ein bisschen der Überzeugung, dass dieses alte Garbage in Garbage Out weniger relevant für den Erzügen war?
00:20:41: Da wird mich mal interessiert ob du damit gehen würdest oder wie du es siehst.
00:20:44: Genau also sehe ich ähnlich die modernen Plattformen die es gibt können das ganze im Hintergrund auch einfach lösen ja haben dort Werkzeuge mit an Bord Die Datenqualität In dem Prozess der Datenextration auch direkt mit Bedenken die Daten aufräumen, wie du es beschrieben hast.
00:21:02: Und dort dann auch wirklich das so ein Stück weit auflösen, dass die Lämmer ja, dass man mit schlechten Daten trotzdem arbeiten kann weil hier auf den Prozess oder in den Plattformen dann auch entsprechend gemanagt und aufgeräumt werden also sich ähnlich wie du's bestimmen hast.
00:21:15: Was natürlich nicht heißt, dass es nicht Herausforderungen gibt
00:21:20: Aber die IT-Systeme, die Software wird immer besser um das quasi automatisch zu bedienen und aufzulösen.
00:21:27: Ich glaube auch fest daran.
00:21:28: also ich sehe ja auch schon in einigen Projekten wo die Hebel da angesetzt werden und was sie ersten Ergebnisse machen.
00:21:34: also ich bin da voll bei euch.
00:21:35: Also es ist eine riesen Chance.
00:21:36: Gibt es so ein Projekt was ihr gerade habt oder was ihr schon abgeschlossen habt?
00:21:41: Wo ihr sagt da ist so ein Learning Das würdet ihr gerne teilen.
00:21:45: Genau also meiner fang nach.
00:21:46: tatsächlich ist das Thema API-Management von Anfang an mitzudenken.
00:21:52: Ich hatte viele Projekte begleitet, wo die Teams losgelaufen sind.
00:21:56: Sie hatten tolle Ideen was umgesetzt werden sollen wie das Frontend und das Ergebnis aussehen soll.
00:22:01: sie hatten auch eine Idee welche Daten sie dafür benötigen.
00:22:04: Und im Projekt hat man dann festgestellt okay wir haben verschiedene Interpretationen.
00:22:08: Was bedeuten diese Daten?
00:22:09: Wer hat jetzt die richtigen Daten?
00:22:11: wer hat Recht und wer hat Unrecht?
00:22:13: Und das Thema von Anfang an mitzudenken ist für mich entscheidend, um dort wirklich erfolgreich zu sein.
00:22:18: Weil oftmals wird das Thema vernachlässig.
00:22:20: Man denkt sich nur seine schöne zukünftige Welt aus und wie man dahin kommt und wie mein System anbindet, dass wird man schon auf dem Weg irgendwie rausfinden.
00:22:29: Das ist oftmals die Denke... Und meiner Erfahrung nach ist es wichtig, das von Anfang an schon mitzudenken und dass auch mit professioneller moderner Software und modernen Lösungen von Anfang zu flankieren.
00:22:41: Weil dann wird dann auch das Ergebnis und die Qualität der Projekte besser.
00:22:45: Und KI ist aus meiner Sicht ein stückweitener Accelerator, der das Ganze noch extremer macht weil wir nicht mehr einen Menschen haben, der sich dann die Daten anschaut und sagt okay, das ist vielleicht nicht ganz so richtig sondern eine Maschine einordnen und arbeitet dann wirklich mit den schlechten Daten.
00:23:03: Deswegen, das Thema von Anfang an mitzudenken ist für mich enorm wichtig.
00:23:08: Auf jeden Fall!
00:23:08: Was ich noch ergänzen würde, dass ich glaube man sollte auch von Anfang An egal was jetzt der Scope von dem Projekt ist eine Idee haben... ...was sind die Erfolgskriterien am Ende?
00:23:17: Also wie sieht gut bei diesem Projekt konkret aus?
00:23:19: Und das ist ganz besonders wichtig.
00:23:21: Wir haben ja oft so diese Rangensweise Ich habe eine Idee Ich skizziere das mal, ich mache meinen Piloten einen Proof-Of-Concept und dann überlege ich lohnt sich das jetzt in Produktivsystem zu überführen.
00:23:31: Und was ich immer sehr schade finde ist wenn ich sehe dass gerade in dieser Proof of Concept Stage nicht genau klar ist wie sehen denn die Erfolgskriterien aus?
00:23:40: Dann entwickelt man das mal über ein paar Wochen zusammen.
00:23:42: man sagt okay das sieht jetzt ordentlich aus machen wir es jetzt und dann bleibt das so im komischen Limbo Stadium.
00:23:47: deswegen ist uns immer ganz besonders wichtig war ja der so dass wir von Anfang an wissen wie sieht gut aus genau sagen okay das lohnt sich jetzt weiter zu entwickeln.
00:23:57: Ich glaube jedes Projekt sollte man immer mit dem Ziel verfolgen, dass soll irgendwann mal ein Produktivsystem werden.
00:24:03: anders werden wir natürlich keine Effizienzgewinne erreichen, durch einen Piloten hat noch niemand Geld gespart.
00:24:09: Das bindet erst mal nur Ressourcen und ich finde das immer schade gerade in den Jahr zum Jahr zu haben.
00:24:14: Die Zeit für Piloten ist vorbei!
00:24:16: Wir müssen jetzt mit diesem System wirklich in die produktiven Nutzung gehen und das kommt damit vielen Herausforderungen, Skalierbarkeit, Governance Monitoring, die mehr Freiheit ich diesen Agenten gebe, die autonomer sind, desto sicherer muss sich sicherstellen.
00:24:29: die Werkzeuge, die sie haben Die können nicht missbraucht werden.
00:24:33: Ich bin gegen Injection-Attacken geschützt und so weiter, ist alles klar.
00:24:36: aber ich glaube das ist ein ganz zentraler Punkt einfach von vorne rein zu wissen wo will ich hin wie sieht gut aus dass man da noch direkt sagen kann okay jetzt lohnt es sich hier auch weiter daran zu entwickeln
00:24:47: Ja, vor allem das Thema Skalierbarkeit auch mitzudenken.
00:24:50: In einem traditionellen Ansatz wenn man einen Proof-of-Concept entwickelt macht man schnell mal eine Punkt zu Punkt Integration und versucht da schnell das System anzubinden.
00:24:59: Das kann man aber leider nicht skalieren.
00:25:00: Ja, zehn weitere Systeme anbinden möchte.
00:25:04: Muss man jedes Mal wieder von vorne anfangen und das von Anfang an.
00:25:07: auch mitzudenken in Richtung Skalierbarkeit ist für mich auch sehr wichtig, weil nur so können wir auch das Ganze in die Fläche bringen bei den vielen verschiedenen Systemen und Anfragen, die wir haben.
00:25:18: Es ist enorm wichtig.
00:25:20: Wir haben eine Frage im Chat und zwar können Tools wie MuleSoft auch Hersteller unabhängige Agenten verwalten und orchestrieren?
00:25:27: Julian genau?
00:25:28: Genau!
00:25:29: Eine Frage für mich.
00:25:31: In jedem Fall können Sie das?
00:25:33: Mulesoft hat eine Lösung, die nennt sich MuleSoft Agent Fabric, die ist genau dafür entwickelt worden, Hersteller übergreifend Agenten zu verwalten und zu orchestrieren und zu managen.
00:25:44: Dort hat es ja zur möglichen Eigenentwicklung in Behörden als agentische Systeme unter die Fittiche zu nehmen aber auch Agenten anderer Herstellern.
00:25:54: mit zu integrieren und mit zu managen über eine einheitliche Oberfläche.
00:25:58: Und dort einfach die agentische oder das agentische Unternehmen, der agentische Behörde wie sie in Zukunft aussehen würde sind talen einheitlich zum Managen.
00:26:07: Das ist auch übrigens mal auf die Frage von vorhin zurückzukommen?
00:26:11: Ja!
00:26:12: mein persönliches Verständnis von Souveränität ist.
00:26:15: Also ich bin nicht an jemandem gebunden, ich bin ein zentrales System von Agenten gebunden ja?
00:26:21: Ich habe nicht nur die Modelle von einem Anbieter vielleicht setzig auf jemanden der vielleicht auch ein globales Unternehmen ist aber ich hab immer selber die Kontrolle.
00:26:29: Ich habe selber die Flexibilität zu sagen ich wechsel jetzt auf ein anderes System und so lange ich selber die kontrolle darüber habe und ich kann im Zweifelsfall wechseln.
00:26:39: das ist sowas Ich auf jeden Fall unter digitaler Souveränität auch dann verstehe.
00:26:43: Und da sind wir auch wieder beim Thema Schnittstellen, wenn man das Ganze mit einer modernen API-Architektur aufgebaut hat, kann man sich schnell von der Schnittstellenlösung wie jetzt Mulesoft entfernen und man wechselt zu einem anderen Anbieter, wenn es keinen Spaß mehr macht, zusammenzuarbeiten weil man eben das Modern über Schnittstellungen gelöst hat und nicht monolithisch wie es in der alten Welt ist.
00:27:07: Es gibt eine weitere Frage im Chat und zwar, gibt es Möglichkeiten Tools von US-Herstellern trotzdem auf deutschen, quasi so in Cloud Lösungen zu betreiben?
00:27:19: Genau.
00:27:20: Unsere Lösung die wir jetzt im Bereich Datenmanagement anbieten beispielsweise MuleSoft oder auch Tableau zur Analyse von Daten können wir über beispielsweise Stacket zur Verfügung stellen.
00:27:30: Wir haben aber auch die Möglichkeit, das Ganze wirklich als On-Premise Lizenzen anzubieten.
00:27:35: Das heißt man kann es als IT-Dienstleister selbst installieren, selbst verwalten und dann auch wieder den Behörden zur Verfügung stellen.
00:27:42: also dass ist alles möglich und da haben wir eine große Flexibilität und entwickeln uns auch immer weiter weil das Thema immer wichtiger wird und er wird in Zukunft glaube ich auch noch mehr ermöglich sein.
00:27:53: Das geht grundsätzlich bei vielen Tools inzwischen echt gut.
00:27:56: Auch besser als man wahrscheinlich denken würde, wir bauen da auch wirklich von den klassischen Hyperscalern über Private Cloud Anbieter über jemanden wie die Stack-It oder wirklich komplett auf eigener Infrastruktur inzwischen solche Systeme auf.
00:28:07: und das kann man sehr, sehr gut inzwischen flexibel machen so dass ich Das System quasi, ich sag mal, agnostisch baue.
00:28:12: und dann gucke ich wo bekomme ich denn jetzt die Hardware her?
00:28:15: Welche Grafikkarten benutze ich?
00:28:16: Miete ich mir die bei Microsoft an oder mache es vielleicht sogar dynamisch.
00:28:19: Ich gebe ein Prompt rein, ich lass das mal analysieren und ich gucke sind da jetzt sensible Infos drin und je nachdem kann ich's auf meinen eigenen Grafikaten verarbeiten mit einem lokalen Modell oder kannst du vielleicht auch bei einem der Cloud Anbieter verarbeiten.
00:28:31: Da geht inzwischen tatsächlich relativ viel.
00:28:34: Auch einer der schönsten, finde ich, Nebeneffekte von dem sage ich mal JennyIHype ist dass wir sehr viel über die letzten drei vier Jahre halt dieses Ökosystem aufgebaut haben.
00:28:43: Es gibt so viele Lösungen allein im Open Source Bereich.
00:28:45: also wenn man sich mal anguckt was da auf GitHub inzwischen für Projekte zum Beispiel um sind oder sowas wie das Haystack Framework was ich z.B auch ein sehr cooles Projekt finde.
00:28:55: Da gibt es inzwischen wirklich viele coole Lösungen die einem einfach auch die Projektarbeit leichter machen sodass man eben leichter dazu kommt und Würde ich deswegen mir auch da anschließen, das geht tatsächlich inzwischen besser als man
00:29:07: denkt.
00:29:07: Ja und ich weiß nicht wie ihr das seht aber also mein Empfinden über die letzten dreieinhalb Jahre ist dass wir endlich wieder dahin kommen so eine gewisse Entscheidungsfreiheit rein zu rennen.
00:29:19: Also tool unabhängig und das finde ich eigentlich entscheidend weil es bedeutet auch Souveränität.
00:29:26: Danke euch allen.
00:29:28: Danke dir
00:29:29: für
00:29:29: die letzte halbe Stunde, ich glaube wir könnten stundenlang in dieses Thema immer tiefer reinstellen.
00:29:37: Wer noch Fragen hat kann diese an euch direkt stellen.
00:29:40: man findet euch auch auf LinkedIn.
00:29:42: ja ich wünsche euch viel Erfolg bei dem was ihr tut.
00:29:45: Ich finde es großartig dass es so Menschen wie euch gibt die quasi voranschreiten auf diesem Weg dahin wo wir hin müssen.
00:29:53: und ja vielen Dank.
00:29:56: Danke, dass du uns
00:29:57: in diesem schönen Studio begrüßt hast.
00:29:58: Hast du was gemacht?
00:29:59: Sehr gerne!
00:30:00: Ja danke schön bis zum nächsten Mal.
00:30:04: Das war wieder eine Folge von Leaders and Missions.
00:30:09: Ich freue mich wirklich sehr das du eingeschaltet hast und hoffe es hat dir gefallen.
00:30:15: Lass uns gerne eine Bewertung da und teile diese Folge auf Social Media oder in deinem Netzwerk.
00:30:21: ich sage tschüss und bis zum nächstem mal wenn es wieder heißt Leaders & Missions.
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