Mission #32: Akquisition im Konzern: Innovation erfolgreich integrieren

Shownotes

Viele Unternehmen kaufen Innovation. Aber nur wenige schaffen es, sie wirklich zu entfalten.

In dieser Folge von Leaders & Missions geht es genau um diesen entscheidenden Unterschied.

Carolina Marques spricht mit Rouven Morato über die Frage, die aktuell viele Führungskräfte beschäftigt: Wie integriert man innovative Speedboats in große Organisationen ohne ihre Geschwindigkeit, Identität und Energie zu verlieren?

Basierend auf mehreren erfolgreichen Akquisitionen und Transformationen bei SAP zeigt Rouven, worauf es wirklich ankommt. Nicht auf einzelne Maßnahmen, sondern auf das Zusammenspiel.

Er beschreibt Transformation als vierdimensionale Aufgabe:

Prozesse, Systeme, Daten und Menschen.

Erst wenn diese Ebenen miteinander verbunden werden, entsteht echte Wirkung. Ein besonderer Fokus liegt auf der Integration selbst: Warum erfolgreiche Unternehmen Innovation nicht sofort „eingliedern“, sondern zunächst schützen. Warum kulturelle Identität kein weicher Faktor ist, sondern ein zentraler Wachstumstreiber und warum es gezielte Brückenbauer braucht, die beide Welten miteinander verbinden.

Gleichzeitig wird klar: Die Spielregeln verändern sich. AI wird operative Komplexität massiv reduzieren. Aber genau dadurch werden Führung, Kommunikation und Orientierung noch entscheidender.

Diese Folge liefert konkrete Einblicke aus der Praxis für alle, die gerade selbst vor der Herausforderung stehen, Innovation in bestehende Strukturen zu integrieren.

Wenn du verstehen willst, wie Akquisition wirklich Wert schafft, solltest du diese Folge nicht verpassen.

Die Key Takeaways dieser Folge:

  • Erfolgreiche Akquisition beginnt nicht mit Integration, sondern mit Schutz der Innovation
  • Transformation funktioniert nur, wenn Prozesse, Systeme, Daten und Menschen zusammenspielen
  • Kulturelle Identität ist ein zentraler Wachstumstreiber, kein „Soft Factor“
  • Brückenbauer-Netzwerke sind entscheidend für erfolgreiche Integration
  • AI beschleunigt Umsetzung aber Führung entscheidet über Richtung und Wirkung
  • Die besten Unternehmen denken Transformation holistisch, nicht funktional

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leadership #transformation #ai #innovation #leadersandmissions

Transkript anzeigen

00:00:00: Leader Sandmissions.

00:00:02: Der Podcast für visionäre Gestalter und alle, die Wirtschaft, Gesellschaft und Innovation aktiv mitgestalten!

00:00:11: Wir sprechen mit Menschen, die uns dadurch inspirieren was sie auf den Weg bringen – Mit Macherinnen, Kreativen und Liedern, die durch ihre Visionen und Missionen den Wandel vorantreiben.

00:00:29: Ich bin Carolina.

00:00:31: Heute spreche ich mit Roven Morato.

00:00:34: Da sind wir wieder beim Thema Transformation, weil natürlich für die aufgekaufte Firma ist das eine Transformation und bei Transformationen spielen die Menschen eine ganz große Rolle.

00:00:44: Und auch so diese Gefühle, die Emotionen ... Was spüre ich dabei?

00:00:51: Ich kann dir zwei schöne Beispiele nennen, da geht es ja viel um Rituale.

00:00:56: Leute identifizieren sich mit ihrer Firma Weil die Firma etwas für sie darstellt und Sie gehen über die Grenzen, Sie laufen.

00:01:03: Sie marschieren für diese Firma weil Sie wollen dass diese Firma aufgrund ihrer Kultur, auf Grund was die Firma darställt, was sie für Emotionen bietet und wie man sich mit ihr emotional bindet, was Sie da spüren.

00:01:15: Und das war bei jeder dieser Acquisition so.

00:01:17: Die Leute stehen zu einhundert Prozent hinter der Firma.

00:01:21: Hallo Rufen!

00:01:22: Herzlich Willkommen bei mir im Podcast.

00:01:24: zum dritten Mal schon

00:01:26: Karolina.

00:01:26: ja freut mich wieder dazu sein.

00:01:28: Ich fange gleich an, tief reinzuspringen.

00:01:31: Du hast in den letzten Jahren bei SAP mehrere strategische Akquisitionen und Transformationen begleitet?

00:01:39: Ich bin mal ganz neugierig – was war die Mission dahinter?

00:01:43: Welche strategische Idee stand hinter der Integration von Unternehmen wie Signavio, Lina X oder Borgmi?

00:01:49: Ja also wenn man natürlich zurückblickt dann sieht es immer nach einem großen Masterplan aus dem man irgendwie initial hatte Offen gesagt, ganz so groß war der Masterplan.

00:01:59: Als wir vor fünf und ein halb Jahren mit dem Thema was wir heute Business Transformation Management nennen waren tatsächlich nicht als wir damals gestattet sind ist das Ganze entstanden aus einem Strategie Refresh den der Christian Klein als alleiniger CEO damals also den Job angetreten hat quasi in Auftrag gegeben habe.

00:02:18: ich war damals seine rechte Hand sein sein Chief of Staff und habe mich gebeten, dieses Strategieprojekt zu machen.

00:02:23: Und aus diesem Strategie-Projekt haben wir viel mit Kunden, Partnern, Analysten und so weiter gesprochen.

00:02:27: Da kam halt eben raus das die SAP, dass die Richtung der SAP klar ist Cloud ERP AI usw.

00:02:35: Allerdings der Weg dorthin für die Kunden dann doch sehr schwierig steinig ist weil einfach viele Kunden sehr komplexe, sehr stark customise Systeme hatten die fünfzehn zwanzig Jahre alt waren und die quasi zu transformieren eine Herkulesaufgabe ist.

00:02:52: Und deswegen war so ein bisschen die Anforderung an die SAP dass wir den Kunden auf dieser Reise mehr zur Hand gehen sollen, mehr helfen sollen.

00:02:58: Für uns war das initial primär dieses Prozess Thema weil von dem Kunden kamen das Feedback naja ihr müsst doch wissen wie die Prozesse in meinen system am besten funktionieren Ihr seht es doch bei anderen Kunden haben.

00:03:12: Von daher hilft uns doch diese Prozesse besser zu gestalten, wenn wir jetzt e-transformieren dann wollen wir die Prozisse angehen und das war für uns quasi der Startschuss ... in dieses Thema hinein, wir haben dann wie du gesagt hast drei Firmen gekauft.

00:03:25: Wir haben zunächst Signabio gekauft Ende ... ... Anfang zwanzig einundzwanzig für dieses Prozessthema primär.

00:03:32: Dann hat sich es aber quasi entwickelt über die Zeit, weil wir gemerkt haben naja das ist eine Transformation ist ja auch nicht nur ... ... Prozess.

00:03:38: wir haben als SAP natürlich die Applikationen und die Technologie bereitgestellt.

00:03:43: Dann haben wir den Prozess verbunden, haben dann natürlich aber gemerkt, naja es geht ja weiter.

00:03:48: Es fehlt auch wenn man im Prozess versteht, fehlt trotzdem noch ein Gesamtverständnis für die Architekturen, Gesamtverständnis für Daten, Gesamtsverständnissen für die Mitarbeiter, die quasi in diesen Rahmenbedingungen arbeiten so dass sich dann über diese Zeit dieses Puzzle ergänzt hat.

00:04:05: Wir haben nach der Signavioakquisition mit der wir sehr erfolgreich waren, dann gemerkt das eben dieser Aspekt.

00:04:11: Jetzt verstehe ich mein Prozess, aber in welchen Systemen laufen diese Prozesse?

00:04:15: Wie kriege ich denn das alles zusammen für diese Transformation.

00:04:18: Da kam eben die Akquisition mit DINX, dann den Spiel und später kamen dann Walkme noch ein für das ganze People-Thema.

00:04:24: Weil am Ende des Tages müssen ja solange die Agents nicht komplett alles übernommen haben, müssen ja schon auch die Menschen die Prozesse in den Systemen mit den Daten umgehen und verstehen was da passiert.

00:04:35: Also für uns war jetzt rückblickend ist das Gesamtbild dass Transformation vier Dimensionen hat nämlich Prozessesysteme oder Applikationen Daten und eben die Menschen.

00:04:47: Und die alle zusammenzubringen, die alle holistisch quasi aus einer Hand unterstützen zu können diese Dimensionen im Rahmen von Transformation um Transformation schneller einfacher und mehr value orientiert zu machen Das ist quasi war die Hauptaufgabe, die strategische Stoßrichtung.

00:05:06: Die die SAP mit Business Transformation Management vor fünf Jahren quasi losgetreten hatte und wir haben das glaube ich in den letzten Jahre sehr erfolgreich gemacht.

00:05:14: Die Integration war natürlich ein ganz ganz wichtiger Aspekt.

00:05:16: zu deiner Frage also weil im Endeffekt geht es darum die Dinge zu verbinden, diese Dimensionen zu verbünden um Transformation einfacher zu machen.

00:05:24: Denn jede Transformation muss diese Dimitionen abdecken.

00:05:28: aber was wir halt im Markt gesehen haben war dass das viele Kunden diese als isolierte Disziplin betrieben haben und quasi in die Square gehen gefehlt hat zwischen diesen Disziplinen Und natürlich wenn ich es auf der Applikationsseite verbinde Die Datenströme dadurch fließen also sich von Prozess zur Applikation zu den People und die Daten dadurch sehe, dann vereinfacht ist natürlich Transformation in Summe.

00:05:50: Und das war quasi unser großer Auftrag den Kunden zu helfen ihre Transformationsprojekte effizienter Zielorientierter und Value orientierter zu gestalten und eine Suite in Anführungszeichen bereitzustellen, die das Ganze

00:06:04: unterstützt.".

00:06:05: Du hast von diesen vier Säulen gesprochen?

00:06:07: Und die Frage, die sich die meisten Führungskräfte immer stellen.

00:06:12: Wenn sie erkennen was ist meine eigene Struktur?

00:06:15: Bleiben wir mal auf der Meta-Ebene, was ist mein eigenes Struktur wenn du diese vier Säulen nimmst?

00:06:22: Was ist dein Learning?

00:06:23: wo kann man die größten Hebel ansetzen?

00:06:26: Ich glaube, das ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich.

00:06:29: Wir haben einige Unternehmen gesehen die sehr prozessaffin waren und dadurch sehr weit waren im Prozessmanagement mit Process Mining bei denen dann aber in der Umsetzung der Transformation beispielsweise die Dinge aus der Kurve geflogen sind weil sie quasi das in ihrer Prozesswelt isoliert betrachtet haben.

00:06:47: Aber dann die Mitarbeiter die die Prozesse betreiben die am PC sitzen und den Procurement-Prozess ausführen Die haben diese Prozessveränderungen, die Prozessanalysen, die waren da gar nicht so eingebunden.

00:07:01: Und dadurch ist es da halt eben an der People-Komponente die Transformation gescheitert.

00:07:06: andere Unternehmen haben extrem heterogene Landschaften und eine wahnsinnige Komplexität auf ihre Architektur und scheitern quasi in Transformation dann daran Dinge zu ersetzen und Dinge quasi die Verbindungsstücke zu sehen zwischen den einzelnen Komponenten die sie ersetzen müssen.

00:07:21: also ich glaube das hängt sehr spezifisch vom Ausgangspunkt des jeweiligen Unternehmens ab, wo der größte Hebel sitzt.

00:07:32: In Summe kann ich aber sagen das was wir gesehen haben ist, wo die meisten Unternehmen Schwierigkeiten haben in der Verbindung dieser Elemente.

00:07:40: Also quasi Transformation holistisch zu betrachten.

00:07:43: Transformation wird oft immer noch zu stark als IT-Projekt oder System Upgrade gesehen und man nennt es Transformation.

00:07:53: Aber dann ist der Output einfach nur das gleiche, nur anders in einem anderen UI aber es verändert sich nicht wirklich was.

00:08:01: Wenn man Transformation wirklich als Veränderung sieht, Veränderungen des Operating Models eines Unternehmens wie ein Unternehmen agiert?

00:08:08: Wie schnell sichs bewegen kann?

00:08:10: Wie die Dinge ausgeführt werden, die dieses Unternehmen ausmachen wenn man Transfomationen darauf bezieht und das verbessern will Dann muss man die Dinge holistisch betrachten.

00:08:19: und unser Learning war ganz klar, dass die, die das richtig gut machen haben.

00:08:23: Das verstanden und gehen holistische dran und bespielen alle diese Dimensionen und sind in der Lage, diese Dimition zu verbinden?

00:08:31: Und es waren auch die Unternehmen, die quasi Leading Edge waren mit uns zu arbeiten weil wir quasi auch die einzigen im Markt sind, die so eine durchgängige Transformationsplattform anbieten.

00:08:41: Wir haben gesehen, quasi der Outcome und die Veränderung am stärksten durchschlagen, weil sie eben in der Lage sind, Transformation ganzheitlich voranzubringen.

00:08:52: Ich würde gerne mal was mit dir zusammen laut denken – ich weiß noch nicht genau, wo uns das hinführt!

00:08:58: Ich diskutiere viel mit anderen Investoren und Unternehmern zu Themen wie kann man strategisch vernünftig wachsen?

00:09:05: Ein großes Thema ist natürlich auch Aufgauf oder Integration von anderen Organisationen in die eigene Organisation Und in dem Zusammenhang spielen das große Thema, und ich weiß noch nicht ob es so ein Gespenster-Thema einfach nur ist.

00:09:20: Reibungsverluste sind ein großes Thema?

00:09:22: Wo hat man Reibung Verluste?

00:09:24: Und vor allem wie bringt man diese Innovation die man sich ja einkauft oder Kunden was auch immer, was der Grund ist?

00:09:33: also wie bringt mal die Innovationen in eine große Matrixorganisation?

00:09:37: Und wahrscheinlich ist das eine komplexe Antwort.

00:09:45: Aber wenn man jetzt beispielsweise ein Unternehmen ist, ein mittelständisches Unternehmen und man möchte sich so einen Speedboot integrieren, ja?

00:09:53: So ein innovatives Speedboat – wie geht man da strategisch ran?

00:09:57: Was ist der erste Schritt?

00:09:59: Wir haben es jetzt dreimal gemacht bei der SAP also in meinem Bereich mit Signaviolina X und Walkme und im Vergleich die Relationen.

00:10:08: Die SAP hatte zum Zeitpunkt, als wir Signalio gekauft haben wahrscheinlich so hunderttausend Mitarbeiter.

00:10:12: Signalio hatte dreihundfünfzig also verschwinden geringen wenn man so ein Unternehmen aufkauft.

00:10:19: Wir haben Public Knowledge über eine Milliarde für das Unternehmen gezahlt weil wir wussten was es strategisch bedeutet für uns.

00:10:25: Wenn man das einfach so in die Firma integriert in ne Matrix bringt ist es sofort tot Weil Signalio hat damals wahrscheinlich keine Ahnung.

00:10:34: sechzig Seller fünf Leute fürs Partnermanagement, zehn Leute im Support.

00:10:40: Und das ist innerhalb der SAP so klein, dass es keinen interessiert in dieser Matrixorganisation und damit sofort die Relevanz verliert.

00:10:49: Deswegen war für uns klar als wir diesen Weg beschritten haben und gesagt haben Wir müssen hier am Markt inorganisch wachsen, wir müssen das aber tun mit innovativen agilen Unternehmen, die eine Dynamik reinbringen.

00:11:00: Dass wir das irgendwie beschützen müssen und dass wir irgendwie eine Glasglocke drüber stülpen müssen um sie quasi vor der großen komplexen SAP zu bewahren, erst mal.

00:11:11: Natürlich ist es immer ein Trade-off weil gleichzeitig will man natürlich die Skaleffekte, die eine große Firma wie die SAP bringt, natürlich auch nutzen im Go to Market, im Marketing Reach.

00:11:21: also da will man sich die Skalaeffekte heben und ich glaube das war immer so bisschen die Balance, die wir versucht haben zu finden und Ich glaube rückblickend auch recht erfolgreich das geschafft haben.

00:11:33: Wir sind damals den Weg gegangen und haben das Business end-to-end unter damals eine wahrscheinlich eine unerwartete Organisationsstruktur gehängt, nämlich unter den CFO, der Luca Mojic damals.

00:11:45: Der damals auch ein sehr business meinte CFO war, der sehr viel mit Kunden unterwegs war und der auch Lust hatte quasi eine echte Geschäftsverantwortung zu übernehmen.

00:11:56: Und deswegen hat man dort quasi so einen Art Inkubation geschaffen und konnte unter dem Luca Ich glaube die ersten anderthalb, zwei Jahre das Konstrukt wachsen und gedeihen lassen.

00:12:06: Und quasi Wurzeln schlagen lassen in die SAP hinein.

00:12:10: Das war natürlich auch dann ein bisschen meine Rolle als langjähriger SAP-Mitarbeiter der die Firma gut kennt Signabiosstruktur dann zu vernetzen innerhalb der SAP und natürlich gibt es da Reibungsverluste.

00:12:22: Wir mussten immer wieder drum kämpfen, zu sagen hey wir sind auch noch da.

00:12:26: Wir sind zwar nicht in eure Reporting Linie aber wir haben auch Vertrieb.

00:12:29: Wir müssen auch auf der Sapphire unseren Stand haben.

00:12:32: Hey Marketing, vergess uns bitte nicht bei Messaging wenn wir über die SAP in Summe sprechen.

00:12:37: Also man muss dann immer wieder weil man eben außerhalb der normalen Strukturen und Reporting Linien sitzt, muss man schon immer wieder die Hand heben.

00:12:44: allerdings halte ich das für ringere Problem und es fixbarere Problem als wenn man so eine kleine Firma quasi sofort auflöst und den Vertrieb in die globale Vertriebsstruktur, Marketing in die globalen Marketing-Struktur.

00:12:57: Die Entwicklung in die Entwicklungsstruktur reinkippt.

00:12:59: also wie SAP ist funktional aufgestellt und da wäre das dann eben so.

00:13:02: Das halte ich für sehr gefährlich weil dann geht sofort die Identität weg und die Identitet löst sich quasi auf, weil es eben zu klein ist als dass es ein Impact im Rest der SAP in diesen Funktionen dann jeweils noch hat oder irgendwelche Attention in diese Funktion bekommen würde.

00:13:17: Von daher bin ich eigentlich ganz glücklich mit dem Weg haben.

00:13:20: Natürlich ist dann irgendwann die Frage, man kann das nicht für immer separat lassen und wir haben so einen schrittweisen Weg gewählt.

00:13:28: Wir haben nach zwei Jahren was vom Luca quasi weggenommen und wir hatten es aufgeteilt.

00:13:33: Wir hatten den Go-to-Markt geteilt als ein Stück immer noch anders als in der SAP unter dem Scott Russell damaliger Vertriebsvorstand gelassen.

00:13:43: Das war dann der Bereich bei mir hing und der Produktentwicklungs- und Produktmanagement Teil.

00:13:47: Der ist in unsere Produktorganisation gewandert und der hängt unter dem jeweiligen CEO oder dem Gero Decker, der von Signavio kam.

00:13:54: Oder dem andere Chris, der vom DINX kamen.

00:13:57: Und wir waren aber trotzdem weiterhin die beiden Co-General Manager also der Gero und ich für SignavIO, der Andere und Ich für Lina X und hatten weiterhin eine gemeinsame PNL.

00:14:07: Also wir haben quasi versucht uns besser in die SAP zu integrieren indem wir den Bereich aufgeteilt haben.

00:14:13: Wir hatten aber weiterhin einige im Freiheitsgrade mehr als andere Organisation zum Beispiel.

00:14:18: Ich hatte weiterhin Marketing, Sales, Pre-Sales Services Partner Management Operations hatte ich weiter alles bei mir.

00:14:26: das ist beim Rest der SAP Line of Businesses.

00:14:28: bei den Produktbereichen ist es nicht der Fall da ist alles global verteilt.

00:14:32: Wir haben so einen Zwischenweg gewählt der in Summe Ja, glaube ich sinnvoll war und recht erfolgreich war.

00:14:38: Inzwischen sind wir jetzt auch mit dem Geschäftsbereich bei über einer Milliarde Cloud Umsatz.

00:14:43: von daher hat es inzwischen eine Majority.

00:14:46: das ist auch groß genug ist auch in der weiten SAP Welt quasi Attention zu bekommen.

00:14:51: Wir haben's auch inzwischen strategisch so eingebunden mit Rise verknüpft Und ebenso eingebund dass es so relevant ist, dass man sich jetzt auch anders aufstellen kann passiert, was im Übrigen auch der Grund war.

00:15:04: Da kommen wir vielleicht später noch drauf, dass es für mich dann auch an der Zeit war quasi weiter zu

00:15:09: ziehen.".

00:15:10: Du hast etwas so zwischen den Zahlen gesagt und deswegen würde ich's gerne nochmal rausholen, was oft in einem Kontext untergeht?

00:15:17: Du hast das Wort Integrität verwendet!

00:15:21: Und ich würde gerne mal die These in den Raum stellen, dass die Integrität zu erhalten bei solchen Akquisitionen und diese Verbindung mit den Marken oder die Identifikation mit dem Unternehmen das massiv wichtig ist.

00:15:37: Weil es der Motor der Menschen ist weiterzumachen genau wie vorher und sich nicht beängstigen zu lassen oder einen Ängsten oder diesen Mut zu verlieren, weiterzumachen auch wenn sich etwas extrem verändert von einer Struktur.

00:15:53: Weil man wird ja teil, dann wird er aufgekauft.

00:15:58: und ich glaube das ist ein Thema was halt viele unterschätzen weil sie quasi mit Firmen wie so Schachfiguren umgehen.

00:16:06: Und da sind wir wieder beim Thema Transformation weil natürlich für die aufgekaufte Firma ist es eine Transformation.

00:16:12: bei Transformationen spielen die Menschen eine ganz große Rolle auch diese Gefühle, die Emotionen.

00:16:21: Was spüre ich dabei?

00:16:22: Und ich kann dir dann zwei schöne Beispiele nennen.

00:16:25: Da geht es ja auch ganz viel um Rituale, also Leute identifizieren sich mit ihrer Firma... weil die Firma etwas für sie darstellt und Sie gehen über die Grenzen, Sie laufen.

00:16:35: Sie marschieren für diese Firma, weil Sie wollen dass diese Firma aufgrund Ihrer Kultur, auf Grund was die Firma darställt, was sie für Emotionen bietet und wie man sich mit ihr emotional bindet, was Sie da spüren Das war bei jeder dieser Acquisition so.

00:16:48: Die Leute stehen zu einhundert Prozent hinter der Firma Und sie wollen nicht das sich massiv etwas ändert.

00:16:55: Sie verstehen inhaltlich den Grund der Acquisition.

00:16:59: Sie verstehen, dass die Firma jeweils an einem Punkt war wo die Skalierung mit einer SAP einfach viel schneller geht und der Reach und der Zugang zu CIOs viel besser ist.

00:17:08: also ökonomisch verstehen das alle.

00:17:11: trotzdem wollen sie natürlich quasi ihr Nest, ihre Umgebung nicht einfach so hergeben.

00:17:17: Und das ist dieser kulturelle Aspekt wo man extrem vorsichtig sein muss und wo ich sehr dankbar bin auch für die incoming CEOs – für den André, für den Dan und für den Gero, die da von Anfang an dafür gesorgt haben dass wir auch ich verstehe was sind diese kulturellen Elemente?

00:17:34: Zwei, drei schöne Beispiele.

00:17:36: Lina X hat zum Jubiläum, zum fünfjährigen Firmenjubiläumen gab es Sneakers, also Nike-Sneakers gebrandet mit dem Namen drauf, mit Lina x drauf als Logo und die wurden im All Hands Meeting in der Ceremony vergeben.

00:17:51: Und das war immer total das Event!

00:17:53: Das war für die Leute so wichtig und so emotional binden.

00:17:57: Und diese Sneaker, die Leute haben sie getragen wie die Medaille vom Krieg.

00:18:02: Also wirklich stolz und total darauf bedacht es zu zeigen.

00:18:07: Dann kamen die SAP und irgendwann kam halt ja das können wir nicht mehr machen.

00:18:10: Das ist nicht im Rahmen der Procurement Policy and What's So Ever!

00:18:14: Und dann haben andere ich jetzt angeguckt, haben gesagt ne auf gar keinen Fall.

00:18:18: Also wenn wir es privat bezahlen ist uns völlig egal.

00:18:21: aber das ist ein Kulturgut dieser Firma und wir haben darum gekämpft und wir machen sie immer noch.

00:18:26: und solche Dinge, solche Zeichen sind extrem wichtig dass man die einfach beibehält.

00:18:31: Bei Signavio war's etwas, das hat Signavios das Codecamp genannt Und das Codecamp war, alle Mitarbeiter zusammenzubringen.

00:18:40: Dann haben sie da eben programmiert und haben Go-to-Market-Sessions gemacht um Herrn auch ein bisschen Party gemacht, haben gefeiert.

00:18:46: Das hat Signavio über die Jahre gemacht als Sie in der Standalone Firma waren und es war Teil ihrer Kultur.

00:18:52: Es war ein ganz wichtiges Element und ist Codecamp!

00:18:54: Ich habe immer gehört vom Codecamp und das war total tolles Event.

00:18:57: Und dann haben wir gesagt okay bei SAP gibt's es eigentlich nicht?

00:19:00: Wir haben es trotzdem gemacht.

00:19:01: Wir haben dann auch gesagt, wir müssen ein Event machen!

00:19:04: Wir haben das damals together genannt also quasi eine Watchspiel aus zusammen-together aber auch zusammenkommen to gather und dann also Firecamp als Stil Und die Leute reden da heute noch davon vom Codecamp waren und jetzt haben wir es wieder gemacht in Barcelona.

00:19:24: Also ich will damit sagen diese Anerkennung von Ritualen, von Dingen die uns Unternehmen ausmachen oder die Kultur ausmachen und auch zu akzeptieren dass es eine quasi Subkultur innerhalb der SAP gibt.

00:19:36: das ist ganz wichtig.

00:19:37: dieses nicht versuchen alles dann reinzudrücken was die SAP macht um so zu sein sondern zu akzipieren dass man hier etwas hat weil man kauft die Firma ja genau für das Und wie sie ist, man gibt viel Geld aus und dann würde man nach einem halben Jahr oder nach einem Jahr das alles kaputt machen.

00:19:54: Das natürlich nicht sinnvoll!

00:19:55: Deswegen muss man da sehr vorsichtig und sehr bedacht dran gehen.

00:19:59: und gerade auf diese Softthemen, wie kommuniziert man?

00:20:02: Was sagt man den Leuten?

00:20:04: Wie gibt man ihnen auch das Gefühl dass sie gehört werden mit ihren?

00:20:08: Ich weiß noch bei Signalwürde die Umstellung vom CRM damals, das ging natürlich nicht anders.

00:20:12: Weil wir mussten die CRM-Daten innerhalb der SAP nutzen aber es war schon ein Thema weil sie natürlich tief integriert waren und so gearbeitet haben.

00:20:20: Und dann gab's da Themen.

00:20:21: und dann haben gesagt Leute wir gucken uns das alles an und wir haben ihnen das Gefühl gegeben dass wir Sie hören, dass Sie Input geben können Dass wir auch vieles davon versuchen umzusetzen Auch wenns final trotzdem schmerzhaft war was den Leuten zu vermitteln We hear you, we listen.

00:20:35: We care – das ist ganz wichtig.

00:20:37: und wir machen auch Dinge um eure Kultur zu bewahren, um euch zu zeigen dass wir es wertschätzen wie ihr seid und wie ihr euer Geschäft betreibt.

00:20:45: Ich glaube das ist ein ganz wichtiger Aspekt bei Akquisitionen und Integration generell.

00:20:49: Also Rufin ich sage dir jetzt mal was wo vielleicht manche aufschreien werden aber ich glaube die wichtigste Position die man bei Akkvisation dieser Form besetzen muss ist der Chief of Staff.

00:21:01: Ich glaube, ich weiß nicht ob ihr das intuitiv gemacht habt oder nicht.

00:21:04: Und dieser Chief of Staff meiner Meinung nach muss die Brücke bauen zwischen der Matrix-Organisation und der kleinen Organisationen Deswegen genau aus der großen Organisation kommen weil er da als bekannte Person die Hebel setzen kann Also wie so eine Art Ambassador dass der Sprachrohr wird in die große Organisation rein.

00:21:25: Wenn man es andersrum macht, dann wird das nicht funktionieren weil eine unbekanntes Gesicht von außen immer wieder an so einen Hühnerei pocht und da ist es geschlossene Raum und da kommt man auch nicht mehr rein.

00:21:38: Ich weiß nicht ob er das bewusst oder unbewusst gemacht hat aber ich glaube das ist ein ganz entscheidender Hebel der ganz von Anfang an gesetzt worden ist, weswegen das funktioniert hat.

00:21:48: Das ist so was ich von außen sehe.

00:21:50: Ich

00:21:50: habe ja auch ein bisschen darüber reflektiert die letzten, weil ich habe es vorhin schon angedeutet für mich steht jetzt auch neuer Abschnitt an und dann... Da legt man ja noch mal, wie war so die Zeit und was war gut?

00:21:59: Was war schlecht.

00:22:00: Ich würde nur den... Die Rolle nicht Chief of Staff nennen weil das ist also innerhalb der SAP ist es quasi die rechte Hand eines Senior Managers.

00:22:08: aber ich weiß was du meinst nachdem du's beschrieben hast Und ich kann dir da nur zu hundert Prozent recht geben Bei solchen Themen braucht es Leute, die das Mutterschiff extrem gut kennen die kurzen Wege kennen, die auch dieses Street-Smartness haben.

00:22:26: Also wissen was geht offiziell aber was geht auch innenoffiziell?

00:22:30: Also eines ist das Regelwerk also eine Procurement Policy.

00:22:35: Aber wo man dann auch sagen kann ja jetzt machen wir es mal so und probieren's mal Und was kann man sich auch erlauben?

00:22:45: bisschen die, also ich sage jetzt nicht die Regeln brechen aber ein bisschen ausdehnen und mal ausprobieren.

00:22:50: Ich glaube das Tribe Knowledge würde ich es mal nennen zu wissen Was ist so unter der Oberfläche?

00:22:55: Was sind die Dinge, was sind die Vibes in der Organisation.

00:22:58: Was sind denn die Dinge die man machen kann und muss um dann den Leuten das mitzugeben und auch oft ein bisschen der Brückenbauer zu sein wie du gesagt hast und der Vermittler zu sein zwischen den Welten zwischen den Kulturen zwischen den Personen.

00:23:11: ich glaube dass es einen ganz ganz wichtiger Aspekt und aus meiner Sicht ist es nie eine Person also ich würde das nie auf einer Person beziehen sondern es ist ein Netzwerk an Personen.

00:23:20: Also du brauchst immer auf jeder Ebene weil klar Ich war das auf der Senior Executive Ebene, wenn es darum ging mit dem Board zu sprechen.

00:23:28: War ich das?

00:23:29: Aber wenn's darum gingen Services in APEC in die Gänge zu kriegen, dann brauchst du auch im Service System jemanden der in APEC die SAP Welt gut kennt.

00:23:39: Und das war nicht ich sondern das waren die Leute da drunter.

00:23:41: also du brauchst quasi ein Netzwerk von Leuten die helfen diese Navigation und diese Connects zu bauen auf allen Ebenen bis runter in die Operative hinein.

00:23:52: Ich glaube eine erfolgreiche Integration schafft es diese Positionen mit Leuten zu besetzen, die in der Lage sind diese Brücken zu bauen und das macht einen riesigen Unterschied dann im Outcome von den Integration.

00:24:05: Er ist eine schöne Umschreibung zum Prinzip wie so ein SWOT-Team dass dafür verantwortlich ist diese Transformation oder zusammenführen dieser beiden Einheiten zum Erfolg zu führen.

00:24:18: Die nächste Frage die sich bei mir bei solchen Bildern immer wieder stellt können wir sowas mit AI empowern?

00:24:25: Was meinst du?

00:24:26: Können wir so eine Sport-Einheit, so einem menschlichen Sportteam unterschnallen, dass Integration noch schneller laufen können.

00:24:34: Also ne differenzierte Antwort darauf.

00:24:37: Erstmal glaube ich das Integration ganz viel mit Emotionen, wie schon gesagt mit Tour und den Menschen zu tun hat.

00:24:44: Ich glaube da braucht es weiterhin Menschen an der vordersten Front ... beispielsweise das erste Mal auf einem All Hands Meeting von der akquirierten Company, on-site zu sein mit den Leuten ins Auge zu gucken, mit denen zu reden.

00:24:59: Denen gutes Gefühl zu geben, den Vertrauen zu geben dass wir nicht alles kaputt machen.

00:25:03: gleich ich glaube... Das ist eine Menschenrolle.

00:25:07: die wird immer, das wird immer Mensch sein.

00:25:08: so jetzt kommt es.

00:25:10: aber, jetzt kommt die Differenzierung.

00:25:11: Ich glaube natürlich wird auch AI helfen einfacher zu machen, im Rahmen auch von Integration.

00:25:20: Also wenn ich sage wie schwer wir uns getan haben dieses ganze Know-how was die SAP über Jahrzehnte aufgebaut hat quasi den Akquisition zugänglich zu machen und sicherzustellen dass sie verstehen wie die SAP läuft und wie die Prozesse sind und was Sie beachten müssen und wie Die IT Systeme zu bedienen sind.

00:25:40: Also ich sage jetzt mal der operative Unterbau, das typische Operating Model also Prozesse Datensysteme.

00:25:47: Wie kriege ich was gewuppt am Ende des Tages?

00:25:49: Ich glaube David AI massiv helfen die Dinge auch da Einfachen, also einfacheren Zugang zu bereiten zum Know-how.

00:25:57: Zu den Policies einfachere Transition von hier nach da was die Systeme angeht und was die Prozesse angeht denke David AI natürlich auch einen massiven Impact haben.

00:26:09: wir sehen es heute schon wie wir damals Signavio integriert haben vor fünf Jahren wo es kaum AI gab eigentlich, wie wir heute mit Walkme umgehen.

00:26:17: Es ist ein komplett anderes Ballgame Endeffekt.

00:26:20: schon.

00:26:20: ich glaube das gibt für beides einen Platz.

00:26:22: also AI wird helfen Transformation schneller und einfacher zu machen aber es wird auch eine ganz ganz wichtige sag mal soft Komponente geben bei der der Mensch und des Vertrauen die Kultur und so bespielt werden muss und im Vordergrund stehen wird und dass wird nicht weg gehen.

00:26:37: Jetzt bist du ja genau so ein Brückenbauer gewesen, die letzten einundzwanzig Jahre es waren.

00:26:41: Ein einund zwanzig Jahres ist ein ganzes Menschenleben schon.

00:26:45: Wenn einundzwanzig wird man volljährig in manchen Ländern, also von daher einmal erwachsen geworden könnte man auch sagen und jetzt hast du dich entschlossen die SAP zu verlassen.

00:26:57: So wann war der Punkt als du wusstest?

00:27:00: Jetzt beginnt ein neues Kapitel.

00:27:02: Der Punkt war wahrscheinlich irgendwann Mitte zwanzig, fünfundzwanzig und ich möchte vorweg schicken.

00:27:10: Das ist eine sehr rationale Entscheidung gewesen für mich obwohl sie natürlich emotional sehr schwer zu treffen war weil ich auch immer in den einundzwannzig Jahren Und die Kollegen von SAP werden es mit Sicherheit bestätigen, immer sehr loyal war und das SAP-Herz sehr tief in mir schlägt.

00:27:27: Ich glaube auch immer schlagen wird.

00:27:28: Ich werde die SAP immer positiv sehen und von der Seitenlinie klatschen und anfeuern.

00:27:34: Allerdings war's für mich dann so dass ich einfach die letzten fünf Jahre an etwas gekostet habe was mir unheimlich Spaß gemacht hat nämlich die unternehmerische Freiheit gestalten zu können, etwas von Null aufbauen zu können Entscheidungen treffen zu können und am nächsten... Tag in der nächsten Sekunde, in die Execution zu gehen.

00:27:52: Eben weil wir so eine end-to-end Unit waren mit einer eigenen PNL fahren und ich habe es ja vorhin geschildert mit einem etwas anderen Setup.

00:27:59: So quasi eine Firma in der Firma und ich hab einfach gemerkt dass mir das unheimlich viel Spaß bereitet und unheimliche Energie gibt.

00:28:06: und ich habs vorhin auch schon gesagt mein Thema BTM hat halt ne Reife bekommen und ne Größe bekommen wo man wahrscheinlich zurecht sagt Warum ist es jetzt anders als alle anderen Bereiche?

00:28:17: Warum integriert man sich nicht so wie alle andere

00:28:19: Bereiche?".

00:28:20: Und das war dann für mich einfach, ja ich konnte nachvollziehen dass diese Frage kommt inhaltlich.

00:28:25: Aber persönlich für mich hätte das bedeutet, dass ich in der Art und Weise wie ich arbeite einfach ein zwei Schritte zurückmache von der Art wie ich arbeiten will, von der unternehmerischen Gestaltungsfreiheit, von den Möglichkeiten die gehabt hätte.

00:28:42: und die SAP ist einfach so nicht aufgestellt, wie ich arbeiten will.

00:28:45: Und deswegen war es für mich dann ein Punkt wo ich gesagt habe ok, ich akzeptiere dass die Reise in diese Richtung geht aber für mich ist es eher sinnvoll meine Skills, meine Energie und die Art wie ich arbeite möchte im anderen Setup einzubringen und wenn das Setup halt in der SAP nicht möglich ist muss sich halt den Schritt gehen und rausgehen, wie gesagt sicherlich auch emotional.

00:29:13: keine einfache Entscheidung nach einundzwanzig Jahren.

00:29:16: Aber offen gesagt, es fühlt sich richtig.

00:29:19: Es fühlt dich gut an.

00:29:20: Ich bin jetzt gerade in dieser Transition-Phase, also ich war bis Ende Februar noch in meiner Rolle als Rise-Lieder, also zuständig die Cloud ERP-Transformationen.

00:29:30: In dem habe ich mehr nur abgegeben und jetzt bin ich quasi noch im Urlaub bis Ende April und hab etwas mehr Zeit mir Gedanken zu machen, Podcasts aufzunehmen, AI selber auszuprobieren und mich auf das was kommt eben entsprechend vorzubereiten und natürlich auch die Zeit einfach ein bisschen zu genießen.

00:29:49: Nach einundzwanzig Jahren Konzernkarriere tut eine kleine Auszeit einfach auch mal gut, sich bis hier mehr um die Familie zu kümmern, um sie selbst zu kümmern und einfach ein bischen durchzuatmen ist glaube ich auch ganz sinnvoll.

00:30:01: Ja total!

00:30:02: Total!

00:30:03: Und ich weiß nicht wie es bei dir ist.

00:30:04: also aus der Familie und das sind ja die engsten Verbindungen die man hat da schöpft man halt auch richtig Kraft um nochmal neu durchzustarten ne?

00:30:12: Absolut, also die Familie war über die zwei Jahrzehnte immer ein starker Rückhalt.

00:30:17: Aber natürlich auch muss man sagen in so einer Rolle der ich die letzten wahrscheinlich zehn zwölf, fünfzehn Jahre war habe ich natürlich auch viel geopfert und dieses Opfer bringt natürlich meistens auch dann irgendwie die Familie weil man halt viel unterwegs ist in globalen Rollen bei so einer Firma viel arbeitet lang arbeitet auch am Wochenende den Kopf nicht immer frei hat und deswegen In der Tat ist es jetzt auch ein bisschen was zurückgeben in dieser Auszeit, Familie stärker unterstützen als es normalerweise möglich war.

00:30:48: Das ist auf jeden Fall wichtig und natürlich auch gegeben weil man jahrelang davon profitiert hat dass die Familie der Rückhalt war den man braucht in so einer Konstellation.

00:30:59: Du hast gerade gesagt du beschäftigst dich auch mit AI?

00:31:01: Was machst denn da so?

00:31:03: Habe ich immer neugierig!

00:31:06: Ich habe ja schon erwähnt, dass ich unternehmerisch arbeiten möchte und wenn man das weiter denkt dann ist klar, dass sich in einer verantwortungsvollen Position und logischerweise kommt die Software oder der Software Sektor da in Betracht tätig sein möchte.

00:31:20: Jetzt muss natürlich aber dann sehen was die letzten sagen wir zwölf achtzehn Monate passiert ist.

00:31:28: in der AI-Welt hat natürlich schon massive Disruption allein schon herbeigeführt und aber auch natürlich massive Opportunities aufgezeigt.

00:31:37: Ich glaube, wenn man als Senior Executive in diesem Umfeld arbeiten möchte dann ist es extrem wichtig selbst zu verstehen quasi nicht nur vom Hörnsagen oder von PowerPoint Präsentationen sondern ich meine damit selbst erfahren was AI wirklich ist, was es wirklich macht und was das wirklich kann.

00:31:58: Deswegen habe ich mir vor einigen Monaten angefangen mit das zu erstellen aber die Execution findet quasi jetzt real time statt.

00:32:05: Ich hab da auch einen LinkedIn-Post neuerlich abgesetzt.

00:32:08: dazu Da wird's weitere dazu geben eben quasi ein AI-Kurriculum zu machen um für mich selber beurteilen zu können Was in der SARS Welt ist denn Netto Gewinner bzw.

00:32:20: Netto Verlierer?

00:32:21: nach vorne.

00:32:22: Das war der ursprüngliche Scope von diesem AI-Kurriculum, natürlich habe ich das mit AI erstellt.

00:32:27: also ich hab quasi JetGPT und Claude gefragt.

00:32:30: Beispielsweise stellt ihr vor, ich würde als CEO einer mittelgroßen Softwarefirma anfangen wollen.

00:32:36: was sind die Dinge, die ich können und wissen muss?

00:32:39: Und was muss ich ends on wirklich gemacht haben um beurteilen zu können, welche dieser Firmen nach vorne AI quasi Netto-Gewinner, Nettoverlierer sein wird.

00:32:48: Das war der Startpunkt.

00:32:49: es hat sich dann ein bisschen weiterentwickelt.

00:32:52: das Curriculum ist inzwischen deutlich umfangreicher.

00:32:54: ich mache jetzt also drei Monate jeden Tag drei bis vier Stunden.

00:32:58: mit einem Budget von zweihundert bis dreihundert Euro pro Monat weil man braucht überall die Proversion und so weiter habe ich mir einen Grundproblem erstellen lassen.

00:33:06: Dann hatte ich angefangen damit und hab gemerkt dass im luftlären Raum ist das nix.

00:33:09: Man braucht ein Objekt.

00:33:11: Du brauchst etwas, an dem du das probierst.

00:33:14: Und dann habe ich glücklicherweise vor vier Jahren eine Firma gegründet.

00:33:19: Hier hinten sieht man auch ein kleines Bild.

00:33:21: Ich bin gerade in der Facility eine Indoor-Golfhalle in der Nähe von Karlsruhe und jetzt nutze ich diese Indoor Golfhalle quasi als das Objekt – meine Sandbox!

00:33:31: bzw.

00:33:32: produktiv tatsächlich, um meine AI-Use Cases eben anzuwenden.

00:33:37: also ich habe schon Chatbots gebaut und keine Applikationen gebaut.

00:33:41: das nächste ist jetzt Agenten zu bauen weil wir betreiben diese Indoor Golfhalle quasi autark also hoch automatisiert aber wir haben halt wenig Zeit weil wir es alle nebenberuflich gemacht haben.

00:33:51: Wir haben wenig Zeit für Marketing, wenig zeit für Customer Service, wenig Zeit fürs Support.

00:33:56: ganz tolle Use Cases um eben jetzt über AI Dinge zu bauen die mir das alles abnehmen, weil früher haben wir drei Monate gebraucht um irgendwas voranzubringen neuen Newsletter zu machen oder eine Kampagne zu fahren oder Marketing zumachen.

00:34:10: für Events ganz tolle Use Cases und mit AI jetzt Anwendungen zu bauen.

00:34:15: Und mir hilft es gleichzeitig einfach viel tiefer in die Materie zu bekommen mehr quasi selbst die Fingerschmutzig zu machen runter in den Maschinenraum von AI zu gehen.

00:34:22: ich habe noch nie vorher mit GitHub gearbeitet oder Netlify jetzt wirklich auch die Dinge dann zu deploy livezusetzen eine Datenbank drunter zu schießen.

00:34:30: Das war alles für mich vorher im Buch mit sieben Siegeln, aber inzwischen muss ich sagen ist es total faszinierend.

00:34:36: Ich kann abends fast nicht aufhören und komme jeden Tag quasi an meinen Claude Limit auch bei meiner Pro-Lizenz und er sagt, dass das erst morgen früh wieder zurückgesetzt wird.

00:34:44: Es ist quasi der einzige Grund, warum ich dann ins Bett gehe weil ansonsten würde ich wahrscheinlich die ganze Nacht durcharbeiten weil mich so faszinhiert und wirklich auch so gepackt hat uns super viel Energie mit sich bringt

00:34:54: Spannend.

00:34:55: Ja willkommen im Kaninchenloch, kenn ich!

00:34:58: Du machst das ja schon etwas länger und etwas ausführlicher aber für mich war es jetzt alles neu.

00:35:03: Ich glaube dass ist so wichtig dass wir die quasi in den Führungspositionen, dass wir uns genauso damit beschäftigen weil nur so sind wir auch in der Lage quasi neue Unternehmensstrukturen aufzubauen und man braucht dieses Zählen.

00:35:16: Ich meine mache mit der Agentur hier nicht anders Wenig Leute, wenig Kapazität.

00:35:22: Ich könnte es doch heiraten, Human Resources.

00:35:24: Das kannst du aber halt nicht finanzieren so in dem Umfang und dann schaust du halt wo sind denn die Sachen, die wir tun?

00:35:32: Wo kannst du Prozesse beschleunigen?

00:35:34: Wo kannst du Sachen unterfüttern?

00:35:35: Wo setzt ihr die Menschen in Lied und schaut das ist halt läuft.

00:35:39: ja Ja, du könntest dich bestimmt ganz toll mit Martha Lussava austauschen.

00:35:44: Sehr gute Freundinnen von mir, die betreibt eine sehr erfolgreiche Golfanlage – eine der wenigen, die wirklich richtig gut funktionieren.

00:35:56: Die hat das auch gemacht im Norden von Berlin in Prenten!

00:36:00: Nicht nur eine Anlage, sondern quasi das Unternehmen sitzt mehrere Golfanlagen.

00:36:05: Auch noch ein Soltau und wir treiben auch Adventure Mini-Golfanlagen.

00:36:08: also die können mit dem ganzen Thema Experience auf die Golfanlage und Events alles.

00:36:13: Also es ist wirklich bis zum Anschlag an Mitgliedschaften ausgereizt, also muss man andere Sales Channels öffnen.

00:36:20: Mit der könntest du dich bestimmt wunderbar austauschen weil sie genau dafür getan hat.

00:36:24: Ja, jederzeit.

00:36:25: Ich bin immer für Networking und gute Ideen sind immer gut.

00:36:29: Witzigerweise ich hatte gerade von dem LinkedIn-Post geredet und da habe ich es auch gestern geschrieben.

00:36:34: Wir haben ein Chatboard hier fürs For You für unsere Golfhalle live gesetzt und dann hatte ich das auf LinkedIn gepostet und ich sehe in meinem Dashboard – ich hab natürlich dann einen Dashboard gebaut weil ich sehen wollte was kommen für Anfragen rein damit wir halt lernen, was wollen die Kunden wissen?

00:36:48: Und dann hat einer geschrieben, er hat den Chatboard gefragt wie bist du aufgebaut?

00:36:51: Ich würde dich gerne für meine Anlage übernehmen.

00:36:53: Was muss ich da zu tun?

00:36:55: Dann habe ich so gedacht, oh interessant.

00:36:57: Also anscheinend unser Wettbewerb.

00:36:59: Wobei Golf-Indohallen sind ja relativ regional und in unserem Umkreis gibt es eigentlich niemanden.

00:37:04: Ich habe dann gedacht, da versucht schon jemand quasi da reinzugehen.

00:37:07: Dann hab' ich meinen Chatbot gefragt was er denn geantwortet hat weil natürlich mich dann jetzt Angst gehabt dass er jetzt gleich alles... Man hat aber gut geantworteter gesagt ne ich bin privat fürs For You und wenn du das haben willst dann solltest du vielleicht mit dem Ruhm sprechen.

00:37:18: der ist Geschäftsführer vom For You hier seine Kontaktdaten.

00:37:21: also die Antwort war tatsächlich Echt gut.

00:37:23: Aber da siehst du schon, dass natürlich der Austausch und das Networking von anderen Lernen auch in der Industrie absolut wichtig ist.

00:37:31: Das darf dann nicht wie bei McKinsey laufen, irgendwie dass dann komplett alles ausgespuckt wird?

00:37:37: Da muss man sagen... Und deswegen bin ich froh, dass es für you eine kleine Bude-Anführungszeichen ist.

00:37:43: Wenn jetzt da natürlich Security sind, natürlich Riesenthemen, was e.a.

00:37:47: angeht Und da muss ich sagen, da fehlt mir jetzt auch noch der Unterbau.

00:37:51: Ich bin jetzt nicht sicher ob der Chatbot alle Security-Tests bei SAP bestehen würde.

00:37:55: Deswegen ist es halt meine Sandbox und mein kleines Spiels.

00:37:58: Es geht ja mir darum mehr dass ich lerne und das ich die Dinge einschätzen kann und wenn ich dabei dann noch was Gutes fürs Foyou mache umso besser.

00:38:06: aber ich würde jetzt wahrscheinlich mich an den Chatboard wagen, der hochsensitive Firmen-Daten oder so von irgendeinem Großkonzern hat.

00:38:15: Ich glaube da sollte es dann schon noch mal ein paar Layer professioneller sein als mich jetzt da dran zu setzen.

00:38:21: Ja definitiv!

00:38:22: Also AI brauchen Laufstall, gerichtlich Deckenlaufstall.

00:38:25: Absolut.

00:38:28: Ja spannend was glaubst du denn weil du dich ja sehr intensiv mit beschäftigst?

00:38:34: Welche Fähigkeiten müssen Führungskräfte ... heutzutage entwickeln.

00:38:39: Du meinst jetzt im Kontext, wie sich Beile AI so viel Veränderung bringt und... Weil

00:38:44: diese Technologie so relevant geworden ist?

00:38:45: ja?

00:38:46: Ja

00:38:46: ich glaube Führungskräfte werden nach vorne weniger aufgrund von ihrer sag jetzt mal fachlichen Expertise ihres Domain Knowledges weil sie der beste Experte waren in ihrem Feld quasi befördert oder relevant werden.

00:39:05: Sondern ich glaube Führungskräfte nach vorne, also zum einen werden was wir heute wahrscheinlich die Soft Skills nennen, werden noch relevanter werden.

00:39:12: Also wie schaffe ich es eine Mannschaft zu motivieren?

00:39:14: Wie schaff ich eine strategische Ausrichtung auch sauber zu kommunizieren?

00:39:18: Die Übersetzung zu machen von Ich weiß wo wir hinwollen zu.

00:39:23: Ich kann es darstellen, ich kann es erklären.

00:39:25: Auf einer Bühne mit einer Präsenz rüberbringen.

00:39:28: Ich kann die Leute mitnehmen und motivieren.

00:39:30: Ich glaube diese Dinge werden deutlich wichtiger werden als was sie heute haben.

00:39:34: Ich meine das ist auch schon relevant aber die Schwelle des Umsetzens wird so viel niedriger werden.

00:39:39: also Zugang zu wissen ist nicht mehr relevant die Schwelle des Umsetzens, also wenn ich sogar ein Chatbot bauen kann der quasi vor einem Jahr zwei linke Hände technisch hatte den live setzt und auf eine Website einbindet und eine Datenbank drunter baut dann weißt du was einen Experte in dem Umfeld machen kann.

00:39:57: Also das heißt ein Senior Manager muss nach vorne wird sich nicht mehr sehr stark differenzieren können indem er in der Lage ist technische Dinge oder Wissen bereitzustellen, sondern dem er steuert indem er in der Lage ist eine Vision zu setzen.

00:40:11: und ich glaube was heute auch noch unterschätzt wird ist diese Agilität.

00:40:16: Die Notwendigkeit dass ein Mensch sich immer wieder neu quasi orientiert, sich weiterentwickelt, sich neu ausrichtet.

00:40:25: Ich glaube diese Agility war in der Vergangenheit nicht so notwendig.

00:40:28: In der Vergangheit war man safe, indem man seinen Stiefel quasi weitergemacht hat.

00:40:33: aber ich glaube wenn man sich anschaut also auch im EI-Thema als ich mein Korrektilum gemacht habe wie das vergleich ist drei Monate her mit wo AI heute ist, das sind schon wieder Welten.

00:40:43: Also das Korriktum muss sich jede Woche quasi anpassen als dass was neu passiert ist.

00:40:47: und ich glaube diese Bereitschaft sich immer wieder neu zu erfinden und immer wieder in der Lage sein sich auch neu auf Dinge einzulassen neue Konzepte, neue Ideen aufzunehmen Ich glaube dieser Agilität, das ist ein ganz ganz wichtiger Faktor nach vorne und offen gesagt, also gerade junge Menschen die heute in der Karriere starten und so.

00:41:08: Ich glaube sie werden ein ganz anderes Bild brauchen einen anderen Berufsweg oder eine Karrieremeg auch bekommen als wir es hatten bei uns.

00:41:18: was damals?

00:41:18: du hast dich gezeigt über Performance in deiner Domäne.

00:41:21: Du warst gut in dem was du exekuted hast.

00:41:24: Du bist aufgefallen indem du tolle Präsentation gemacht hast Wissen gebündelt hast und irgendwie um das ist nach vorne wird es wahrscheinlich gar nicht mehr so wichtig sein sondern Kreativität Marketing Messaging Kommunikation wie vermittlig.

00:41:39: was wird viel wichtiger werden.

00:41:41: deswegen also Und offen gesagt, da mache ich mir dann schon so meine Sorgen.

00:41:44: Wir haben es im Vorgespräch ganz kurz angerissen wie auch die Themen Studium Ausbildung Schule also wie unsere die kommende Generationen auf diese neuen Anforderungen vorbereitet werden.

00:41:57: Also heute sehe ich relativ wenig.

00:41:59: Ich hoffe dass das über die Zeit besser wird aber ich denke Die Anforderung wandeln sich massiv nicht nur Auf der Führungsebene sondern quasi den kompletten Stack runter bis zum normalen Mitarbeiter.

00:42:08: Ja und jetzt die spannende Frage Weißt du schon was kommt?

00:42:13: Was reizt dich denn so am meisten?

00:42:14: So was soll deine neue Mission sein, wo würdest du denn gerne ansetzen wie der großer Corporate.

00:42:21: Ich habe mir erstmal selbst einen Entscheidungs-Bahn auferlegt also ich werde nichts unterschreiben oder auch entscheiden bis Ende Mai einfach weil ich zum Einen diese Pause möchte runterkommen möchte und auch in dieser Phase jetzt nicht so lebensverändernde Entscheidungen treffen möchte.

00:42:40: Zum Zweiten, weil ich das AI-Kurriculum durchziehen will, weil Ich glaube, ich muss erst ein gewisses Wissen aufbauen und noch mehr Erfahrungen sammeln in dem Umfeld um auch fundierte Bewertungen treffen zu können beispielsweise und potenziellen Firmen, die ich potenziell leiten führen oder teilhaben würde.

00:42:58: Wie die aufgestellt sind?

00:42:59: Deswegen werde ich jetzt momentan nichts entscheiden.

00:43:02: Ich führe natürlich viele Gespräche und bin gut vernetzt im Markt.

00:43:05: Die Richtung ist für mich eigentlich weniger festgelegt was es ist sondern mehr so... Also die Kriterien für mich sind Es muss unternehmerisch gestalten sein.

00:43:15: also ich will Impact haben können, ich will Dinge entscheiden können, auch schnell umsetzen können.

00:43:20: das heißt ich werde nicht von einem Konzern zum nächsten Großkonzern gehen.

00:43:25: Das wäre für mich, da ist die SAP ein toller Konzert und dann müsste ich nicht da weggehen sondern es wahrscheinlich ein zwei Nummer kleiner werden dafür aber agiler.

00:43:35: Es muss an so einen Schwellenpunkt sein.

00:43:38: also ich würde gerne was finden wo man mit einer gewissen Veränderung in einem gewissen Impact jetzt auch quasi die nächste Stufe erreichen kann.

00:43:45: Also etwas transformatorisches nenn ich's mal.

00:43:48: das wäre mir wichtig Und natürlich sollte eine Offenheit zu AI da sein.

00:43:53: Ich glaube, ich kann mir nicht vorstellen, in die Firma zu gehen.

00:43:56: Jetzt ist sagen wir mal ganz alte Industrie und da sehr oldschool und wenig Bereitschaft von Veränderung und Dynamik.

00:44:04: also es muss schon eine gewisse Dynamik sein.

00:44:06: das ist eher so die Richtung.

00:44:08: ansonsten bin ich jetzt nicht festgelegt.

00:44:10: vor einem halben dreivierteljahr hätte ich gesagt dass wird auf jeden Fall Software werden.

00:44:13: Das bin ich inzwischen gar nicht mehr so sicher.

00:44:15: ich glaube bei Software wenn es Software wird dann AI Heavy sein, also dann würde es wahrscheinlich eher was AI Native sein.

00:44:23: Wo ich vielleicht helfen kann, das weiter zu skalieren aufs nächste Level zu bringen?

00:44:27: Aber ich muss inzwischen auch sagen, kann mir gut vorstellen, in Bereiche zu gehen die nicht softwares sind sondern die quasi eine Core Business haben aber jetzt durch AI eine Möglichkeit entsteht dieses Core Business neu zu denken und auf ne neue Ebene zu bringen um dabei zu helfen eben so der transformatorischen Impact zu haben.

00:44:46: Sowas könnte ich mir.

00:44:46: inzwischen bin ich auch in Gesprächen.

00:44:49: Genau, also das erste Mal Ergebnis.

00:44:51: offen und offen gesagt mein persönlicher Plan ist erst im Spätsjahr so Richtung Oktober-November nach sechs Monaten Pause wieder operativ tätig zu werden.

00:45:03: wir wissen beide wie es ist.

00:45:04: wenn natürlich die tollste Opportunity vorbeikommt dann werde ich wahrscheinlich mir schwer tun nein zu sagen auch wenn's früher wäre.

00:45:12: aber so jetzt erstmal der Plan.

00:45:14: mal schauen wie gut wir den einhalten können.

00:45:17: Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du dahin gehst und deine Familie.

00:45:22: Das ist auch wichtig, dass ihr damit richtig happy werdet.

00:45:26: Dass ihr einen guten nächsten Schritt macht!

00:45:28: Und bis dahin kann ich mich ja austoben im For You und bau noch ganz viele Agenten und automatisiere AI des For You soweit, dass wir hier die beste Customer Experience im Indoor Goal Filmumkreis von Heidelberg Karlsruhe Mannheim bieten können.

00:45:43: Er wird mir auch nicht langweilig werden.

00:45:45: und wer da weiterhin viel Spaß dran

00:45:46: haben.

00:45:47: Ja großartig!

00:45:50: Ich frage alle zum Abschluss dieses Podcast Leaders and Mentions.

00:45:55: Weiter lernen und nehmen alle irgendwie immer irgendwas mitspannender, weil das ist so das Feedback was wir bekommen von unseren Höreren.

00:46:02: Gibt es so ein Ritual?

00:46:05: So einen Hack oder so ein Learning dass du mit anderen Liedern teilen möchtest ja was deinen beruflichen Alltag massiv positiv beeinflusst hat?

00:46:16: Ja, du hast mir ja vorher schon gesagt, dass die Frage kommt und ich war auch schon zweimal bei dir.

00:46:21: Also offen, ganz offen gesagt... Ich habe keinen Hack, keinen Magic Moment oder Influenz den ich teilen kann.

00:46:30: Ich hab es vorhin so ein bisschen durchklingen lassen.

00:46:32: Was mich über meine Karriere begleitet hat und was mir geholfen hat, war eine gewisse Offenheit und eine gewissen Agilität zu haben ... neue Dinge quasi zuzulassen und das quasi ongoing.

00:46:47: Also ein Mindset, was open-minded.

00:46:50: also damit meine ich jetzt nicht irgendwie diversity oder darum geht es mir nicht sondern es geht mir primär darum quasi als Mensch wenn man auf Dinge schaut immer nach vorne zu gucken und offen zu sein für positiv nach vorne gerichtete Veränderungen die oft natürlich Technologie getrieben ist wo man einfach so ein bisschen so einen So ein Wissensdurst hat und so einen Hunger für Veränderungen, immer quasi in die Innovation will.

00:47:16: Und versucht immer ein bisschen leading edge zu sein.

00:47:19: Du hast es vorhin gesagt wir als Lieder wenn wir's nicht machen wer solls denn dann machen?

00:47:24: Also ich glaube wie als Liedler sind da auch dazu verpflichtet irgendwo zu versuchen diese Agilität dieses positive nach vorne gerichtete Entwicklung voranzubringen und ich glaub umso mehr mit dem EI-Zeitalter wird dieses Thema noch viel wichtiger werden.

00:47:38: Also mein Hack quasi wäre, jeden Tag zu versuchen irgendwie was Neues zu machen, irgendwie etwas neu zu denken, was Neuers zu lernen oder zumindest was Neus aufzunehmen und zu verstehen um sich dann ja verändern zu können in die positive Richtung.

00:47:56: Ja unterstreichig Das ist schön Und vielleicht für alle die dich nicht so gut kennen also was ich an dir so schätze ist dass du das sehr Also dass du neugierig bist, aber sehr demütig dabei.

00:48:09: Und damit bleibst du mit egal wem auf Augenhöhe und ich glaube das ist super wichtig einfach nochmal zu betonen.

00:48:15: Ich glaub da liegt die Kraft der ganz Großen drin hinterher.

00:48:21: Ja und dann laufen die Menschen mit dir, die gehen mit dir!

00:48:24: Ich glaube ich hatte gute Vorbilder auf meiner eigenen Karriere.

00:48:27: Aber ich habe viel gelernt von Leuten denen ich gerne gefolgt bin so zu sein wie diese Vorbilder.

00:48:35: Und da, ich glaube das ist mal ein guter Ratschlag weil denen den man selber gerne folgt am meistens karakterliche Züge die dann einem selbst auch helfen wenn man selber zum Lieder wird.

00:48:44: von daher ist es wahrscheinlich kein schlechter Ratschlag.

00:48:47: Ja das total schön!

00:48:48: Da sage ich meinem Team immer sei der Mensch oder der Lieder den du selber sein würdest ja den du gerne selber hättest

00:49:00: absolut.

00:49:02: Ich danke dir für deine Offenheit.

00:49:03: Für deinen ehrlichen Diskurs schätze ich sehr an dir, auch wenn man in Diskussionen – das haben wir heute nicht getan – aber wenn man dann in Diskussion reinsteigt wo man sich vielleicht reibt, aber dadurch kommt man ja auch insgesamt halt sehr weiter und ich wünsche dir alles Gute für die Zukunft!

00:49:20: Und bin gespannt wo der Weg dich hinführt.

00:49:23: Vielen Dank, Carolina.

00:49:24: Dass du mir die Gelegenheit gegeben hast wieder hier zu sein.

00:49:26: Ich freue mich auch noch mal zu kommen und nochmal ein Update zu geben wo es dann die Reise hingeht.

00:49:31: Und ansonsten kann man's natürlich auf LinkedIn verfolgen wer will.

00:49:34: Dann vielen Dank!

00:49:37: Das war wieder eine Folge von Leaders and Missions.

00:49:42: ich freue mich wirklich sehr dass du eingeschaltet hast und hoffe es hat dir gefallen.

00:49:48: lasst uns gerne eine Bewertung da und teile diese Folge auf Social Media oder in deinem Netzwerk.

00:49:54: Ich sage tschüss und bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt.

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