Mission #27: Wie Marken Vertrauen aufbauen: Empathic Web & Creator Ecosystem

Shownotes

In dieser Episode spricht Carolina mit Sarah Hartmann, Managing Partner bei Virtual Identity, über einen Paradigmenwechsel in der digitalen Kommunikation: Weg von perfekten Botschaften – hin zu wirksamer Verbindung. Sarah teilt, wie Unternehmen über Empathie, Technologieoffenheit und kreative Kollaboration nachhaltiges Vertrauen aufbauen. Sie erklärt, warum ihre Agentur seit 30 Jahren bewusst nicht jedem Hype folgt und welche Fragen sie wirklich bewegen: Was wirkt für den Menschen? Was bringt das Business weiter?

Kernthesen der Episode:

  • Wirkung statt Komplexität, was moderne Kommunikation leisten muss
  • Human Centered Business Growth: Warum echte Wirkung messbar sein muss
  • Creator Ecosystem & Empathic Web: Wie Marken menschlicher kommunizieren können
  • Technologieoffenheit vs. Tool-Verliebtheit, was Führung heute braucht
  • Warum Vertrauen der neue Business-Multiplikator ist

Sarah bringt Klarheit in ein überladenes Feld und formuliert eine Vision von Kommunikation, die Menschen bewegt und Unternehmen stärkt.

rethinkingplaces #humanbusinessgrowth #digitalstrategie #leadership #virtualidentity #b2bmarketing #techwithpurpose

Transkript anzeigen

00:00:00: Lider Sandmissions.

00:00:02: Der Podcast für visionäre Gestalter und alle, die Wirtschaft, Gesellschaft und Innovation aktiv mitgestalten.

00:00:11: Wir sprechen mit Menschen, die uns dadurch inspirieren, was sie auf den Weg bringen.

00:00:18: Mit Macherinnen, Kreativen und Lidern, die durch ihre Visionen und Missionen den Wandel vorantreiben.

00:00:29: Ich bin Karolina und heute spreche ich mit Sarah Hartmann.

00:00:33: Es gibt bestimmte Aufgaben, die im Unternehmen erledigt werden müssen.

00:00:39: Immer wieder haben wir das Thema, dass es dürfen keine neuen Leute eingestellt werden.

00:00:43: Also werden Aufgaben, die da sind, anderen Menschen noch oben drauf gegeben.

00:00:50: Aus meiner Perspektive kommt immer mal der Moment, wo vielleicht Aufgaben dazukommen, was gar nicht sozusagen in meinen Stärken oder in meinem Talent liegt.

00:00:58: Natürlich kann man sich immer darauf einlassen und Dinge dazulernen, aber ich glaube, es ist schon kraftvoll, wenn wir eher darauf gucken, was sind denn die Talente meiner Mitarbeiter und wo sollte ich sie stärken und nicht.

00:01:09: Es muss jetzt halt gemacht werden und deswegen kippe ich immer noch

00:01:12: mehr drauf.

00:01:14: Hallo Sarah, schön, dass du heute hier bei mir im Podcast bist.

00:01:17: Herzlich willkommen.

00:01:19: Hallo Karolina, vielen Dank für die Einladung.

00:01:21: Ich freue mich sehr, dass ich heute bei dir sein

00:01:23: darf.

00:01:24: Sarah, du arbeitest in einem Umfeld, das wirklich sehr stark Technologie getrieben ist.

00:01:30: Aber euer Fokus liegt ja ganz klar auf dem Prinzip des Human-Centered Business Grows.

00:01:36: Was ist denn eure zentrale Mission und auch deine, die dich in deinem Job bei Virtual Identity antreibt?

00:01:42: Und woran messt ihr euren Erfolg?

00:01:45: Also lasst mich so sagen, unsere Mission oder auch meine Mission ist es, dass wir seitens Virtual Identity sozusagen den Wachstum für unser Unternehmen und für den Markt so gestalten.

00:01:58: Das ist nachhaltig.

00:01:59: Sinn ergibt, denn wir sind eine Agentur, also wir sind eine Digital-Agentur und sind deswegen bewusst auch in den Dingen, die wir auf die Themen schauen, neutral.

00:02:09: Also das heißt, wir sind weder tulgetrieben noch müssen wir sozusagen auf jeden Trend aufspringen, den es hier gibt und wir versuchen immer die Balance oder die Brücke zu halten zwischen welcher Lösung erzeugt echte Wirkung für unsere Kunden und bringt es wirklich?

00:02:26: Ich sage mal Business Value für unseren Kunden, weil das ist das, was uns antreibt und wofür wir ja auch stehen.

00:02:33: Und das ist im Kern für mich das Thema Human-Centered Business Growth.

00:02:38: Jetzt ist ja für viele, die vielleicht eigentlich tagtäglich in diesem Umfeld drin stecken, so ein Buzzword, Digitalagentur.

00:02:45: Was macht ihr denn ganz konkret?

00:02:47: Erzähl doch mal.

00:02:47: Wir versuchen seit vielen, vielen Jahren, also uns gibt es ja inzwischen seit dreißig Jahren, wir sagen immer, die Schnittstellen unserer Kunden, die Digital-Schnittstellen auch für unsere Kunden zu digitalisieren.

00:02:59: Das heißt, wo haben unsere Kunden digitale Touchpoints sozusagen in deren Customer Journeys?

00:03:06: und einfach da zu gucken, wie schaffen wir dort Mehrwert, sodass es einfacher, leichter ist für den Kunden selber, wenn es um interne Themen geht, aber auch für die Kunden unserer Kunden, denn die kommen idealerweise dann in ihrer Customer Journey, kommen ja an einen digitalen Touchpoint, wo wir sagen, da erleben die einen echten Mehrwert, es wird irgendwie leichter, es wird besser, es wird verständlicher, sie kommen schneller zum Ziel, finden schneller das, was sie suchen und das ist so, was uns antreibt.

00:03:36: um dort an diesen Stellen auch echten Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen.

00:03:40: Ich muss sagen, ich bin das erste Mal mit euch, also mit Virtual Identity, mit deiner Kollegin Kirsten, auch dir im Teil, im Bereich der Leaders of AI Community, zusammengestoßen.

00:03:52: Man muss da zu wissen, das ist eine Bewegung, die Zusammenarbeit über Wettbewerb stellt, tatsächlich.

00:03:58: Was nehmt ihr denn aus dieser Community an sich konkret mit in euren Alltag mit, bzw.

00:04:03: wie beeinflusst es auch deine Sicht, zum Beispiel auf KI getriebenes Wachstum in Unternehmen?

00:04:09: Also

00:04:09: wir arbeiten ja... sehr eng mit Dominic von Bröck und seinem Team von Liders auf AI zusammen und haben ja auch beispielsweise das Liders Lab zusammen gegründet, wo wir gemeinsam einfach versuchen, Grenzen auszuloten.

00:04:24: Was geht denn heute schon?

00:04:26: Was ist denn technologisch möglich?

00:04:28: Wie können wir sozusagen Ideen oder Konzepte, die wir rund um KI und Organisation im Kopf haben, wie können wir das mal ausprobieren?

00:04:37: Wie können wir das auch zugänglich machen?

00:04:39: experimentieren.

00:04:40: Dafür schließen wir uns dann immer gerne mal ein, zwei Tage ein.

00:04:44: Und das ist einfach total cool, weil du einfach wie in so einer Labor-Situation bist, wo man so exploriert und einfach guckt, okay, was geht, wo wir uns gegenseitig challengeen, ah, was muss doch noch besser gehen?

00:04:55: Wie können wir das denn machen und versuchen auch eben die Ergebnisse oder die Learnings und Erkenntnisse, die wir daraus ziehen, auch dann sowohl für die Leaders of AI-Community, aber auch natürlich für unsere Community zugänglich zu machen, indem wir dann ein White Paper rausbringen und das auch nochmal sozusagen verschriftlichen.

00:05:15: Was haben wir gelernt?

00:05:16: oder wo können vielleicht andere Unternehmen, die da schon weiter sind und Lust drauf haben, was können die da übernehmen?

00:05:23: Und jetzt im Zuge der Partnerschaft, auch mit Leaders of AI, merken wir schon einfach, dass es wahnsinnig kraftvoll ist und uns Energie gibt und wird deswegen auch da gerne Energie reingeben, wenn das so eine gemeinsame Bewegung ist, also so im Sinne von KI ist überall und viele wissen gar noch nicht, wo stehe ich, wie ordne ich das ein, was ist so der Kontext, wo möchte ich eigentlich hin und zu sehen, dass sich da so eine immer größer werdende Community bildet, die wo der Geist dieses gemeinsamen Lernens und Ausprobierens und Neugierigseins entsteht oder gelebt und getragen wird.

00:06:03: Ich finde das wahnsinnig inspirierend.

00:06:05: auch sozusagen als Brücke zurück in meine tägliche Arbeit, weil ich so auch versuche diesen Geist sozusagen in der Beratung unserer Kunden drin zu lassen und zu sagen, dass es das Mindset oder darum geht ist.

00:06:17: Es geht jetzt nicht drum zu sagen, wir machen jetzt hier Picture Perfect Prozesse oder implementieren das nächste Tool, sondern wie lernen wir gemeinsam und probieren Dinge aus, um da echten Mehrwert zu schaffen.

00:06:30: und was ich auch in der Was ich aus der Community mitnehme, ist, jeder hat mein Erleben zumindest zu seinen Plätzchen oder seine Expertise in dieser Welt da draußen und dass da sehr kraftvolle Begegnungen und auch gemeinsame Erfolge entstehen können, wenn jeder sozusagen das, was er am besten kann, reingibt und dann uns auch das immer wieder begegnet, dass auch aus solchen, aus der Community heraus tolle Partnerschaften entstehen.

00:06:59: Das

00:06:59: ist eine ganz besondere Art, ich nenne das immer so Schwarmintelligenz, die da entsteht.

00:07:04: Ich für meinen Teil kann nur sagen, das funktioniert nur, weil alle was reingeben.

00:07:11: Und das hat man nicht oft in Communities.

00:07:12: Das ist wirklich besonders an dieser Community, finde ich.

00:07:15: Hast du so einen besonderen Moment, an den du dich erinnerst, irgendwie, wo du sagst, boah, das war so ein Aha-Moment für dich?

00:07:22: So was passiert, wenn du mal zurückblickst, so aufs letzte Jahr?

00:07:25: Ja, also jetzt allein, wenn ich jetzt mal reflektiere, wir hatten jetzt beispielsweise mit dem Liders Lab zusammen, da sind ja auch noch andere Partner mit dabei.

00:07:34: Das ist schon, finde ich, spannend und schön zu sehen, wie, wie soll ich sagen, wie so unser Anspruch und auch so die Ergebnisqualität sich von Liders Lab zu Liders Lab verbessert hat, wie man sich dann so gemeinsam einschwingt, weil Alle sozusagen diese Themen auch weiter in ihrem Berufsalltag, sozusagen weiter tragen, raus tragen und dann aber auch wieder so mit neuen Erfahrungen oder neuen Eindrücken zurückbringen und dann jeder so was reingibt und dann wieder was ganz anderes entsteht.

00:08:05: Und meiner Leben war auch, dass jetzt beispielsweise das letzte Leader Slap hatten wir ja jetzt erst vor ein paar Wochen, dass das schon auch nochmal... eine wahnsinnige Geschwindigkeit oder auch schon Verbundenheit hat, weil man da so zusammenkommt und in diesem selben Geist ist und aber auch dann jeder wieder so diesen Geist sozusagen aus sozusagen wieder in seinen Berufsalltag reinträgt.

00:08:29: und ich merke schon, dass wenn die Leute da so Bock haben und auch Bock haben, sich aufeinander einzulassen, dass da ziemlich viel entstehen kann und auch ziemlich viel Gutes entstehen, was man dann gemeinsam schaffen kann und auch jeder so seinen Teil dazu dazu beiträgt.

00:08:46: Kannst du darüber sprechen, über welche Themen ihr zum Beispiel am letzten Mal gesprochen habt, nur dass man mal ein bisschen konkrete Vorstellungen davon bekommt, was in so einem Lab passiert?

00:08:54: Ja, kleiner Spoiler.

00:08:55: White Paper kommt dann im Januar, genau.

00:09:00: Folge kommt ja auch erst nach Januar, also von daher kann man es.

00:09:04: Genau.

00:09:04: Also was wir im letzten Liederslab ausprobiert haben, ist eine Art Assessment Center für Agents zu bauen.

00:09:11: Also in aller Kürze im Sinne von, ich baue einen Agent, dann gebe ich den in das Assessment Center rein, dann wird er geprüft auf Compliance, auf Security, auf je nachdem, was das Unternehmen für Vorgaben hat.

00:09:25: Und am Ende des Assessment Centers kommt sozusagen der Agent II.

00:09:29: Null raus, also quasi ein verbesserter Agent beziehungsweise, wenn wir es hinkriegen auch so die Idee sozusagen, dass sie das Assessment Center oder der ist ja ein Agent, was die Agents sozusagen assesst, dir Hinweise gibt, wo kannst du Dinge das nächste Mal noch mal besser machen.

00:09:48: Genau, und da sind wir gerade so ein bisschen am Rund probieren, weil wir im Moment auch merken, dass Unternehmen, die jetzt schon mit diesem Thema gestartet sind oder da schon so einen Schritt weiter sind, dass dieses Thema Ich baue mal einen Agent, aber ich komme ganz schnell sozusagen auch an qualitative Grenzen oder es wird einfach mal drauf los sozusagen gebaut, dass wir ja auch gucken müssen, dass gewisse Governance-Dinge eingehalten werden.

00:10:14: und das war so ein bisschen die Grundmotivation fürs Liederslab, um zu gucken, also zu dem letzten Liederslab mit dem Thema, das wir noch mal gucken können, kriegen wir da so eine Qualitätssicherungsinstanz rein, um sozusagen da den Anforderungen der jeweiligen Unternehmen auch Rechnung zu tragen.

00:10:32: Das ist ein total spannendes Thema, weil Qualitätssicherung ist natürlich auch ein Riesenthema.

00:10:37: Grundsätzlich schon immer gewesen in der Softwareentwicklung.

00:10:40: Und wir befinden uns ja quasi auch mitten in dem Bereich Softwareentwicklung, wenn wir über Agentensysteme, Workflows, Promting und all diese Themen sprechen.

00:10:50: Die Art und Weise, wie halt heute Künstliche Intelligenz genutzt werden kann über die Sprachoberfläche, ist einfach nur ein Zugang zu breiterer Masse, die vielleicht auch nicht das Thema Qualitätssicherung, bis ihr auf ihrem Schirm hatten.

00:11:01: Und deswegen ist es halt spannend, was so ein Doppelloch darstellen könnte.

00:11:05: Ja.

00:11:06: Spannend.

00:11:07: Na, da bin ich mal sehr gespannt auf dieses White Paper.

00:11:10: Definitiv.

00:11:13: Ich würde ganz gerne ein bisschen tiefer reinsteigen in das Thema Technologie zwischen Fortschritt und Illusion, weil wir sprechen ja aktuell viel über KI oder AI-Automatisierung.

00:11:23: Und gleichzeitig stellt sich hierbei natürlich immer die Frage, ob Unternehmen dabei nicht Gefahr laufen, den Menschen komplett aus dem Prozess zu verdrängen.

00:11:33: Ich meine, ich höre das überall, wahrscheinlich du auch, werden wir durch KI ersetzt.

00:11:37: Ehrlicherweise muss man sagen, wir wissen es stand heute noch nicht.

00:11:41: Mal ja, mal nein.

00:11:42: Und wo sind denn genau diese Lücken, die wir heute halt noch nicht kennen?

00:11:47: Glaubst du, dass wir wirklich auf dem Weg zu einer echten KI-Automation sind oder erleben wir gerade nur so eine Art Überhöhung von Tools ohne tiefgreifenden Transformationsprozess?

00:11:59: Ich glaube, es ist so ein bisschen beides.

00:12:02: Also natürlich erleben wir gerade massiven Fortschritt und auch KI.

00:12:07: Die ganze Technologie entwickelt sich in einer rasanten Geschwindigkeit.

00:12:11: Und auf der anderen Seite glaube ich persönlich auch, dass es auch ein Stück weit auch eine Illusion ist.

00:12:16: Denn ja, KI-gestützte Prozesse können repetitive Aufgaben super ersetzen.

00:12:22: Das erleben wir gerade in den Projekten, in all dem, was wir für unsere Kunden tun.

00:12:28: Dennoch überschätzen aus meiner Perspektive viele Unternehmen, wie automatisiert sie schon sind.

00:12:36: Und einfach ein Tool einzuführen heißt noch lange nicht, dass jetzt ein Prozess transformiert wurde.

00:12:42: Und aus meiner Perspektive ist es so, dass die Technologie ersetzt nicht den Menschen, sondern zwingt uns eher Klarheit darüber zu gewinnen, was ist denn so der wirkliche menschliche Beitrag und wo sollte ich vielleicht sozusagen den Menschen oder die Kundlegen entlasten und wo kann sozusagen KI echt mehr Wert in den Dingen schaffen, die vielleicht man jetzt nicht so gerne.

00:13:07: Und ich glaube, die Illusion entsteht an der Stelle, wo die Unternehmen ohne Kultur und ohne klares Rollenverständnis oder ohne klare Entscheidungswege sozusagen sich auf den Weg machen.

00:13:20: Das ist das, was wir erleben bei den Unternehmen, die jetzt da schon quasi stark vorangehen, dass dort, wo die Organisation mutig sind und wo sie Auch in der Bereitsin, Prozesse neu zu denken und nicht nur Tools draufzusetzen, dort entsteht echter Mehrwert und echte Kraft.

00:13:38: Und deswegen glaube ich persönlich, dass der Mensch immer wichtiger wird an der Stelle und dass unsere Jobs nicht ersetzt werden durch KI.

00:13:46: Ich glaube, sie werden anders und ich glaube, es ist eher wichtig in der heutigen Zeit.

00:13:51: die Bereitschaft oder die Neugierde sozusagen mit einzubringen, sich auf ein Leben mit KI einzulassen, weil ich glaube, da liegt einfach eine große Kraft drin.

00:14:00: Man hat auch damals, als das ganze Digitalisierungsthema gekommen ist, immer gesagt, das wird Arbeitsplätze kosten.

00:14:06: Und ich hatte letztens, als wir auf einer Veranstaltung waren mit der KI-Allianz Baden-Württemberg.

00:14:13: wurde eine Studie gezeigt, die gezeigt hat, dass die Digitalisierung eher Arbeitsplätze geschaffen hat am Ende des Tages.

00:14:18: Die wurden dann vielleicht anders, die Rollenzuschnitte werden anders, aber es ist nicht so, dass dann alles sozusagen wegrationalisiert wird und das glaube ich ist bei KI dasselbe.

00:14:29: Unsere Rollen werden anders und ich glaube gewinnen werden die, die sich darauf einlassen, KI als eine Art Second Skin in ihrem Arbeitsalltag sozusagen zu verankern.

00:14:40: Aber am Ende sind das Tools die Aufgaben abnehmen und keine Menschen, die ersetzt werden.

00:14:47: Das ist eine sehr spannende Aussage, die du gerade getan hast, weil was da drunter liegt in dem Layer ist eigentlich die These, dass wenn wir uns trauen, in komplett rollenbasierte Unternehmenstrukturen zu steigen, wir erfolgreicher sein können, in dem was wir tun und wir mehr innovieren können.

00:15:04: Richtig.

00:15:05: Mein Erleben, auch aus der Vergangenheit jetzt oder aus den vielen Projekten, die wir gemacht haben, ist oft, dass es gibt bestimmte Aufgaben, die im Unternehmen erledigt werden müssen.

00:15:17: Und dann ist ja immer wieder, haben wir dann mal das Thema, dass es dürfen keine neuen Leute eingestellt werden.

00:15:23: Also werden Aufgaben, die halt da sind, anderen Menschen noch oben drauf gegeben.

00:15:31: Aus meiner Perspektive kommt immer mal der Moment, wo vielleicht Aufgaben dazukommen, was gar nicht sozusagen in meinen Stärken oder in meinem Talent liegt.

00:15:40: Natürlich kann man sich immer darauf einlassen und Dinge dazulernen, aber ich glaube, es ist schon kraftvoll, wenn wir eher darauf gucken, was sind denn die Talente meiner Mitarbeiter und wo sollte ich sie stärken und nicht.

00:15:50: Es muss jetzt halt gemacht werden und deswegen kippe ich immer noch

00:15:53: mehr drauf.

00:15:54: Und ich glaube, wenn wir da eine gute Balance finden, auch im Sinne von Wo kann die KI helfen, auch vielleicht Dinge zu tun, die ich nicht so gerne tue.

00:16:04: Jetzt nimm den Vertriebler, wenn du sagst, der soll jetzt nach jedem Gespräch hier hardcore CRM-Flege machen, wirst du die vermutlich nicht so glücklich machen.

00:16:14: Und wenn du sozusagen durch KI den mehr Zeit am Kunden verschaffst oder mehr Zeit an den Dingen, die sie Spaß haben, glaube ich, dass da Unternehmen einfach ein immenses Wachstumspotenzial haben können.

00:16:28: was sie vielleicht heute noch gar nicht so sehen.

00:16:31: Weil ja schon die Angst oder so ein bisschen dieses jetzt warten wir mal ab, was passiert, es ist zumindestens das, was wir überwiegend im Moment erleben, dass so ein bisschen noch so ein bisschen verhaltene, abwartende Stimmung überall in den Unternehmen ist und noch nicht immer so ganz klar ist, was ist in der erste Schritt oder wo soll ich ansetzen?

00:16:52: oder auch so dieses Welche Chancen stecken vielleicht auch da drin, wenn wir mutig sind und uns darauf einlassen?

00:16:59: Weil du gerade das Thema Vertrieb als Beispiel genannt hast.

00:17:02: Also ich habe selber in mittelständischen Vertriebstrukturen gearbeitet und High Performance Teams aufgebaut.

00:17:09: Und dann geht es genau um diese Frage.

00:17:11: Ich habe schon vor Jahren immer wieder eine Frage in den Raum geworfen, noch lange bevor wir Agents gebaut haben und die da lautet, was nervt dich am meisten?

00:17:22: Weil die Aufgabe von mir als Lieder an dem Team ist, diese ganzen nervigen Dinge von dir fernzuhalten, damit du in deine Power kommst, damit du in das Kundengespräch gehst.

00:17:33: Weil Kunden kaufen immer den Customer value und mit ihm die Sicherheit, dass sie ihn bekommen.

00:17:42: Auch wenn sie es noch nicht erlebt haben.

00:17:44: Und genau dafür ist der Mensch zuständig, dieses Vertrauen aufzubauen.

00:17:48: Durch Verlässlichkeit, durch Informationen und vor allem diese emotionale Intelligenz.

00:17:56: Und dann kann ein Vertriebler in dem Fall seine Power entwickeln und nicht indem er CRM-Einträge macht.

00:18:02: Weil das nervt.

00:18:04: Das nervt.

00:18:05: Und das ist ein schöner Punkt, um das da zu finden.

00:18:08: Und dann liegt, finde ich, auch diese wahre Power von AI zu sagen, welche... Einzelaufgaben, nennen wir es mal so, um mal weg von einem großen Prozesse und Automatisierung zu kommen.

00:18:20: Wo liegen diesen Aufgaben in den einzelnen Rollen drin, die wirklich nerven?

00:18:24: Und dann kann man sich fragen, können wir die nicht ersetzen durch andere Themen.

00:18:30: Absolut, und das ist auch beispielsweise klassisch, wenn wir bei Kunden sozusagen in so ein erstes Projekt gehen, ist genau das, was wir machen, weil wir sagen, Teams sind individuell.

00:18:40: Das sind individuelle Menschen drin, die Aufgaben tun.

00:18:43: Und wir schauen dann oft erst mal drauf, was sind denn die Aufgaben, die jeder Einzelne tut?

00:18:49: Also was liegt sozusagen in meiner Verantwortung an Aufgaben am Tag?

00:18:53: Und das fängt schon oft an, dass Diese Klarheit gar nicht entsteht.

00:18:57: Also wir erleben dann oft in Workshops, dass der eine sagt, hey, ist doch meine Verantwortung und der andere sagt, nee, ist doch meine Verantwortung.

00:19:04: Also auch da hilft manchmal sozusagen die Klarheit.

00:19:07: Wer tut denn im Team was?

00:19:09: oder tun es dann vielleicht am Ende blöderweise drei Menschen?

00:19:12: Gleichzeitig und auch nochmal zu gucken, was sind so meine Aufgaben und dann genau das, was du sagst, dann drauf zu schauen, was sind die Dinge, die eigentlich nerven und welche von diesen Arbeitsschritten haben, denn sage ich jetzt mal KI-Optimierungspotenzial oder Stützungspotenzial, dass die Leute dann mehr Zeit dafür haben, wo sie echten Value fürs Unternehmen schaffen und auch vermutlich persönlich viel zufrieden sind, weil alles, was nervt, ist weg.

00:19:40: Und ich glaube auch, hier liegt die Wahrheit wahrscheinlich irgendwo in der Mitte.

00:19:42: Wir werden nicht alles uns wegschaffen können, was nervt.

00:19:45: Absolut.

00:19:45: Das wird leider hart nicht funktionieren.

00:19:50: Also irgendwann müssen wir aber über unseren eigenen Schatten springen, aber dafür sind wir Menschen, finde ich.

00:19:57: Als wir uns das erste Mal unterhalten, hast du was ganz Schönes angesprochen, was ich heute nochmal aufgreifen wollen würde.

00:20:03: Und zwar deine Perspektive auf das Thema Creator Ecosystem und Empathic Web.

00:20:10: Ja, also das empathische Kommunikation im Web-Kontext.

00:20:15: Was steckt denn ganz konkret hinter diesen Konzepten und in welche Rolle spielen Sie für Markenaufbau und Unternehmenskommunikation der Zukunft?

00:20:24: Also, ich würde jetzt sagen, also Creator-Ecosystem und Empathic Web, das sind ja so, daran glauben wir, dass da neue Phasen in der digitalen Kommunikation entstehen und zwar weg von Massen, Botschaften hin zu persönlichen Beziehungen auf Augenhöhe.

00:20:40: Und jetzt beispielsweise fange ich mal mit Creator-Ecosystem an.

00:20:45: Wir glauben fest daran, dass Menschen heute Markenvertrauen, also Markenvertrauen entsteht, wenn deine eigenen Mitarbeiter die Botschafter sind und dass wir weg müssen von diesen polierten Perfect Corporate Messages.

00:20:59: Und ich glaube, dass wenn es uns gelingt, mehr Markenbotschafter aus dem eigenen Unternehmen zu enablen, zu ermutigen, danach außen zu sprechen und auch sozusagen die Markenwerte oder Unternehmenswerte nach außen zu tragen, dass das sehr kraftvoll ist.

00:21:16: Das ist so unser fester Glaube, dass sich dahin die Zukunft bewegt und dass Unternehmen dadurch auch sozusagen keine Angst davor haben müssen, dass das Markenimage oder die Unternehmenswahrnehmung verloren geht.

00:21:28: Und auf der anderen Seite Thema Empathic Web, das ist so ein bisschen unsere Vision der digitalen Zukunft der Webseite, weil wir sagen, die Nutzerbedürfnisse oder auch die Bedürfnisse der Kunden unserer Kunden werden anders.

00:21:44: Sie werden immer, man hat diesen Wunsch nach, es ist alles auf mich zugeschnitten, es ist alles so passgenau, es ist alles so... Und wir glauben daran, dass sich die Webseite der Zukunft in real time an die Nutzerbedürfnisse anpasst.

00:21:58: Also wir haben so eine Art Empathic Layer entwickelt, wo wir gucken können, anhand von, wenn jetzt beispielsweise jemand seine Kamera an hat in gewissen Kaufprozessen, wie ist die Mimik, wie ist die Gestik, wie verhält sich sozusagen mein Gegenüber, bis hin zu, dass wir dann beispielsweise über dein LinkedIn-Profil auslesen können, was für ein Persön- Typ bist du, sodass man sagen kann, sie ist jetzt eher sicherheitsorientiert oder sie ist eher sozusagen der mutige Draufgänger, dass sich anzeigen oder Websiteinhalte sozusagen exakt auf deinem Persönlichkeitsprofil zuschneiden.

00:22:37: Ich nehme da immer gerne das Beispiel Auto, dass man sagen kann, ok, zukünftig, kriegt halt sozusagen der Draufgängert-Typ, der ein bisschen mutigere, kriegt das Auto anders dargestellt, wo auch Features anders benannt werden, als jetzt jemand, der vielleicht eher sicherheitsorientiert ist und sagt mir, es ist halt eher wichtig, dass das Auto irgendwie viele Sicherheitsfeatures hat und so weiter.

00:23:03: Und das wird einfach sozusagen in Real Time anders dargestellt, auf den Nutzer zugeschnitten.

00:23:10: Und wir glauben, dass das sozusagen der Weg ist, was zum einen die Konsumentenerwartung ist und wo ich glaube oder wir glauben, dass Unternehmen darauf Antwort geben sollten.

00:23:21: ... um sozusagen beim Nutzer relevant zu bleiben.

00:23:25: Also ich muss zu sagen ... Weil wir

00:23:26: sonst glauben, die Website ... ... wir jetzt, Entschuldigung, ich glaube am Ende ... ... wird sonst die Website sozusagen ... ... ihre Bedeutung verlieren, wenn alles halt weiterhin ... ... auf Massenkommunikationen ausgerichtet ist.

00:23:35: Weil wir erleben das ja ... ... das Personalisierte ja an ganz, ganz vielen Stellen ... ... selber in unserem Alltag.

00:23:41: Und wir glauben auch, dass die ... ... das auch Unternehmen sozusagen ... ... darauf einzahlen sollten, indem sie diese Themen angehen.

00:23:49: Das kann ich gut nachvollziehen.

00:23:50: In meiner Arbeit bei der Deluxe-Gruppe haben wir viel auch schon mit AI in dem Bereich ausprobiert, gerade im Retail.

00:23:56: Also welche Werbung wird auf welchem Screen, auf Basis der Person, die davor steht, also Werbung wird gespielt, aber welche Version nehmen wir denn, damit sie besser adaptiert wird?

00:24:07: Jetzt frage ich mich gerade, es hat gerade ein ganz komisches Gefühl bei mir ausgelöst, muss ich dir sagen, bei so einer Webseite, weil ich weiß, was im Bereich visuellen Analysen und Mikromimik schon möglich ist stand heute.

00:24:20: Ob ich das gerade gut finde, dass mich meine Kamera beobachtet, meine Mikro-Meme aufnimmt und mir anhand meiner eigenen Reaktion quasi bestimmten Content ausspielt oder nicht?

00:24:32: Oder bin ich da total in so einer Future Vision drin?

00:24:36: Also da bist du glaube ich noch in einer Future Vision drin, weil jetzt der Datenschutz uns das ja heute so sozusagen gar nicht erlaubt, dass jetzt hier immer Kamera oder Mikro an sind.

00:24:48: Was wir heute schon sehen, ist eben genau das, dass man sozusagen über die Personeninhaltet, die öffentlich zugänglich sind, also auch sozusagen datenschutzkonform sind an dieser Stelle, dass du da schon sozusagen Ableitungen machen kannst und dann schon maßgeschneidert Content nach draußen spielen kannst.

00:25:07: Genau, also... Ich glaube nicht, dass wir in nächster Zeit da hinkommen, dass dauerhaft die Kamera an sein wird.

00:25:17: Du verstehst, was ich meine.

00:25:18: Das ist so dieses Thema.

00:25:20: Ich

00:25:20: verstehe, was du meinst.

00:25:23: Da gibt es eine Lösung und man geht in Datenschutzkonformität.

00:25:26: Aber es sind ja genau diese Trolle, die dann aus der Ecke kommen, genau mit diesem Thema so, die dann auch Innovationen ein Stück weit blockieren.

00:25:33: Und deswegen ist es, glaube ich, wichtig, wie du gerade gesagt hast, das Thema Datenschutz bei egal, was man tut, halt also extrem auf dem Schirm zu haben.

00:25:41: Und das habt ihr.

00:25:42: Genau das sichert ihr halt ab in eurer Arbeit.

00:25:45: Ja, absolut, weil, wie gesagt, wir arbeiten ja für viele, sei eher den großen Mittelstand oder DAX-Konzerne.

00:25:53: Und die haben, da gibt es definitiv weniger Mut als auch bei, sage ich jetzt mal, kleineren Unternehmen, die sagen, ah, da gibt es vielleicht einen Graubereich, den gibt es im Konzern nicht, nie.

00:26:05: Spannend finde ich den Aspekt, du hast den kurz mal ganz kurz gestreift, Personal Branding, Sort Leadership, Ambassadors zu finden.

00:26:13: innerhalb des Unternehmens.

00:26:15: Ist es zwangsweise in der Zukunft auch der CEO?

00:26:19: Oder haben wir da noch eine komplett neue Welt vor uns, die sich dann öffnet, wenn wir in rollenbasierte Strukturen gehen?

00:26:27: Also ich

00:26:27: persönlich glaube, es ist nicht nur der CEO, es sind vor allem die Mitarbeiter, die vertrauenswürdig ehrlich die Markenbotschafter fürs eigene Unternehmen sein können.

00:26:39: Ich meine, ich sage jetzt so dieses ganze Thema dort lieber, das CEO-Communication, das gab es ja auch schon in der Vergangenheit.

00:26:44: Und na ja, es gibt sicher positive Ausnahmebeispiele, die das auch sehr authentisch und echt gemacht haben.

00:26:52: Und auf der anderen Seite, wenn ich, gab es auch viele Beispiele, die sehr geskriptet oder sehr glatt wirken, sozusagen, wie repräsentiere ich mein Unternehmen nach außen.

00:27:03: Und ich glaube auch, wenn es eine Eine gewisse Anzahl von Menschen gibt, die das dann tut, dass dadurch auch die Glaubwürdigkeit entsteht, weil die erzählen ja nicht alle genau das Gleiche.

00:27:16: Und dass sozusagen dadurch dieses Vertrauen oder auch sozusagen die Markenwahrnehmung nach außen getragen wird und das Vertrauen geschaffen wird.

00:27:25: Ich finde es ganz schön das Bild, was du gerade aufmachst, weil im Prinzip mehrere Menschen die Komplexität des Unternehmens natürlich auch darstellen können nach außen.

00:27:34: und dadurch ein besseres Bild liefern.

00:27:36: Und dadurch gleichzeitig, wie sie sich einfach ganz normal verhalten, authentisch verhalten, zum Magneten werden.

00:27:43: Ich glaube, das ist ja auch der grundsätzliche Ansatz, der dahinter stickt Empathic Web, nicht mehr in das Push zu gehen, nicht mehr in den Markt rein zu pushen, sondern in diesen Pull-Effekt reinzukommen.

00:27:53: Richtig?

00:27:54: Ganz genau.

00:27:54: Es geht eben, was ich vorhin Eingangsversuchs hatte, mal zu sagen, weg von der Massenkommunikation und diesen One Fits All, sondern... Was ist mir wichtig?

00:28:04: Was sind meine Bedürfnisse?

00:28:06: Es ist spannende Anekdote, wenn unser CTO spricht.

00:28:11: Zu diesem Thema bringt er gerne das Beispiel, dass er mit seiner Familie in den Urlaub gehen wollte und bei Booking gesucht hat.

00:28:21: Es war Herbst und seine kleine Tochter lernte schwimmen.

00:28:24: Er sucht ein Hotel mit einem beheizten Außenpool.

00:28:27: Also

00:28:28: Booking, seit Jahren ja Vorreiter auch im Datensammeln, in was kannst du personalisieren?

00:28:33: und auch die haben es bisher nicht hingekriegt.

00:28:36: Ich meine, die haben inzwischen, wir haben so eine Vergleich, wie Booking angefangen hat und bis jetzt, ich weiß nicht, ob die haben, glaube ich, mehr als zweihundert Filtermöglichkeiten mittlerweile, aber das musst du halt tun.

00:28:47: Und der Wunsch oder auch ja das Kundenbedürfnis an der Stelle, in dem Fall unseres CTOs, ist ja einfach nur zu sagen, ich möchte ein Hotel mit einem beheizten Außenpul.

00:28:56: Spannenderweise hat er das dann tatsächlich mal bei uns in Langdorck eingegeben und es kamen fünf Hotels, die genau dieses Kriterium erfüllten.

00:29:06: und bei der tieferen Recherche hat er auch festgestellt, es ist wirklich so.

00:29:09: Und ich finde, das ist so ein schönes Beispiel im Sinne von, wie verändert sich das Nutzerbedürfnis?

00:29:15: Weil klar, kann ich mich durch Booking dadurch filtern an der Stelle und komme aber am Ende doch nicht zu dem Ergebnis, was ich haben möchte.

00:29:23: Und ich glaube, So dieses, ich kann meine Bedürfnisse klar benennen oder das, was ich mir wünsche sozusagen auch in meiner Customer Journey oder in meiner Buchungsstrecke oder in meinem, wo auch immer Kaufprozess, dass es da einfach so ein bisschen persönlicher wird an der Stelle.

00:29:40: Ich sage halt mal, ohne Grenzen zu überschreiten, aber das ist ja jetzt eher eine, sag ich mal, keine schlimme Anforderung, die man da reingibt.

00:29:48: Ich finde es ganz spannend, die Impulse, die du heute gesetzt hast, vor allem nochmal eine neue Perspektive auf das Thema Personal Branding, Community Building.

00:29:58: Wie wollen wir in Zukunft eigentlich Unternehmen, Strukturen aufbauen, rollen und Werte basiert und darauf basierend natürlich auch unsere gesamte Außenkommunikation und unsere Prozesse aufbauen, quasi unsere virtuelle Identitäten außen als Unternehmen darstellen.

00:30:15: Und ich danke dir herzlich dafür.

00:30:17: Abschluss stelle ich dir eine Frage, die ich jedem Gast in meinem Podcast stelle.

00:30:24: Und zwar gibt es einen Ritual, einen Tool, eine Methode, die deinen persönlichen Arbeitsalltag besonders positiv beeinflusst.

00:30:33: Hast etwas von, dass du von anderen Führungskräften zum Beispiel bekommen hast oder was du anderen als praktischen Impuls mitgeben würdest?

00:30:43: Also

00:30:44: ich würde sagen, und das ist auch das, was ich... jeden Tag versuche zu leben, auch mit meinem Team, ist tatsächlich eigentlich eher so, für mich, das klassische Führungsverhalten, bleibe offen, bleibt neugierig, bleibt einfühlsam und versuche dann gegenüber zu verstehen.

00:31:05: Weil ich glaube nur, so kommt man wirklich in Kontakt oder kann sozusagen erfolgreich führen und ... Egal, ob das dann sozusagen mein echtes Team ist mit echten Menschen oder ob wir irgendwann in Hybridenteams alle arbeiten und da auch irgendwelche Agents drin sind.

00:31:24: Ich glaube schon, egal, was es ist, der Mensch oder die Maschine sozusagen auf Augenhöhe einfüllsam und neugierig zu begegnen und zu versuchen, zu verstehen.

00:31:34: Ich glaube, das ist das so, was ich sage, versuche ich selber zu leben und was ich jedem auch nur mitgeben kann.

00:31:39: Weil was ich erlebe, ist, Man haut irgendwie so ein Prompt rein und dann nimmt man die erste Antwort und läuft irgendwie los und denkt, ja, das ist es.

00:31:49: Und ich denke immer so, Alarm, nein.

00:31:52: Hinterfrag kritisch, stell sehr offene Fragen.

00:31:55: Du würdest mir eine Mitarbeiter ja auch nicht einfach irgendwie die erste Antwort nehmen und dann einfach losrennen, sondern auch versuchen zu verstehen, was meinst du damit?

00:32:04: Warum ist das so?

00:32:06: Und ich glaube, diesen Geist, diese Neugier und aber auch das Einfühlsame weiter zu behalten, ich glaube, dass das der Schlüssel sein wird auch in der zukünftigen Führungsarbeit, egal ob noch in klassischen Strukturen oder zukünftig auch in hybriden Teams.

00:32:23: Spannend.

00:32:24: Wer mit euch in Kontakt treten will, kann das auf verschiedene Art und Weise tun.

00:32:28: Du bist klassisch wie wir alle auf LinkedIn unterwegs.

00:32:32: Man trifft Virtual Identity im Kontext bei den Lieders auf AI immer wieder.

00:32:37: Aber man kann dich tatsächlich auch anrufen.

00:32:40: Genau,

00:32:41: man kann mich anrufen.

00:32:43: Und das finde ich sehr sympathisch, weil das ist halt auch tatsächlich eine der wichtigen Dinge.

00:32:50: ist, finde ich, wenn man etwas gemeinsam entwickeln will, was rausfinden will, man muss einfach miteinander sprechen und zuhören und Dinge gemeinsam vorratstraben.

00:32:58: Und deswegen alle, die dich kennenlernen wollen, ruft Sarah an, schreibt ihr, treten mit ihr in Kontakt.

00:33:05: Vielleicht gibt ihr ihr auch einen Impuls, der sie weiterbringt.

00:33:09: Von daher, ich danke dir, Sarah.

00:33:11: Recht herzlich für deine Zeit und für alles, was du heute mit uns geteilt hast.

00:33:16: Danke schön.

00:33:17: Vielen,

00:33:17: vielen Dank für den spannenden Diskurs.

00:33:19: Hat mich sehr gefreut, hier zu sein.

00:33:22: Und genau, wer vielleicht noch eine weitere vertiefende Impulse möchte, Gespräche, Feedback, die Karolina schon sagte, meldet euch gerne bei mir.

00:33:30: Danke dir.

00:33:31: Tschüss.

00:33:34: Das war wieder eine Folge von Leaders and Missions.

00:33:40: Ich freue mich wirklich sehr, dass du eingeschaltet hast und hoffe, es hat dir gefallen.

00:33:45: Lass uns gerne eine Bewertung da und teile diese Folge auf Social Media oder in deinem Netzwerk.

00:33:52: Ich sag tschüss und bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt Leaders and Missions.

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